Mindestsicherung

Beiträge zum Thema Mindestsicherung

Die Regierung hat entschieden, die Notstandshilfe anzuheben, auf das Niveau des Arbeitslosengeldes. Wer Mindestsicherung bezieht, bekommt die Aufzahlung nicht.

70 Euro mehr
Mindestsicherungsbezieher gehen bei Aufzahlung leer aus

Während die Regierung den Menschen, die Notstandshilfe beziehen, Zuschüsse in der Höhe von 70 Euro pro Monat zugesagt hat, gehen Bezieher der bedarfsorientierten Mindestsicherung leer aus. ÖSTERREICH. Vorübergehend soll die Notstandshilfe rückwirkend ab Mitte März auf das Niveau des Arbeitslosengeldes angeglichen werden, um die sozialen Folgen der Corona-Krise abzufangen. Aber da wird es kompliziert: Wer Mindestsicherung bezieht, bekommt die Aufzahlung nicht. "Dabei benötigen diese Leute...

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  • Adrian Langer
itworks unterstützt beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt.
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Personalservice"itworks"
Eine Faire Chance für Arbeitslose in der Brigittenau

Wenn ein Job ein nicht erreichbares Ziel ist: "itworks" unterstützt in der Meldemannstraße beim Wiedereinstieg in die Arbeitswelt. BRIGITTENAU. Harald ist 56 Jahre alt, als er aus seiner guten Anstellung plötzlich gekündigt wird, abgebaut sozusagen, einfach „eingespart“. Für die Pension ist es zu früh, für die Arbeitswelt ist er zu alt – eine Zwickmühle und eine frustrierende Lage, in der das Personalservice itworks in der Meldemannstraße hilft. „Wir sind ein soziales Unternehmen, das...

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Sozialstadtrat der Wiener SPÖ Peter Hacker und die designierte Grünen-Spitzenkandidatin Birgit Hebein lassen kein gutes Wort am Konzept der Bundesregierung.
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Sozialhilfe
Stadt Wien lehnt Entwurf für Mindestsicherung ab

Unklar, armutsgefährdend, menschlicher Müll: Mit diesen Worten kritisieren die designierte Spitzenkandidatin der Grünen, Birgit Hebein, und Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) den Mindestsicherungsentwurf der Regierung. WIEN. Nach mehreren Wochen Prüfung gab die Stadt Wien ein klares Statement zum Gesetzesentwurf der Bundesregierung zur künftigen Sozialhilfe ab. Sozialstadtrat Peter Hacker nannte den Entwurf "einen echten Wahnwitz". Auch die designierte Vorsitzende der Wiener Grünen,...

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  • Lisa Kiesenhofer
Andreas Ottenschläger (l.) und Josef Cap trafen sich zu einer recht freundschaftlichen Auseinandersetzung.
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Wackelkandidaten im Duell: Diskussion im Regionalwahlkreis

Josef Cap (SPÖ) und Andreas Ottenschläger (ÖVP) kämpfen in ihrem Wahlkreis, den Bezirken 16 bis 19, um jede Stimme. Während beide die Sprache als Schlüssel zur Integration sehen, teilen sich die Meinungen wenn es um die Mindestsicherung geht. WÄHRING. Der eine findet sich nach 34 Jahren im Parlament auf einmal ohne sicheren Listenplatz wieder, der andere nach vier: Josef Cap (SPÖ) muss als Zweitgereihter hinter Nurten Yilmaz in seinem Wahlkreis, der Ottakring, Hernals, Währing und Döbling...

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ÖVP-Landesparteiobmann Gernot Blümel: "Die soziale Frage unserer Zeit ist die Ausbeutung des Mittelstandes!"
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ÖVP-Landeschef Blümel: "Mindestsicherung verkommt zum arbeitslosen Grundeinkommen"

Arbeiten müsse sich jedenfalls mehr lohnen, als arbeitslos zu sein. Weniger Hürden zur Selbstständigkeit wären ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung. WIEN. ÖVP-Landesparteiobmann Gernot Blümel sprach am Mittwochvormittag bei einer Pressekonferenz über die "soziale Frage unserer Zeit". Gemeint ist laut Blümel die Ausbeutung des Mittelstandes. "Die Frustration derjenigen, die hart arbeiten, aber am Ende des Monats gleich viel Geld wie Arbeitslose besitzen, hat Potential, die Gesellschaft...

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Agnes Preusser, stv. Chefredakteurin der bz - Wiener Bezirkszeitung.
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2. März 2016: Einmal Armut, bitte. Aber nur zum Spaß.

„Ich bin nicht arm. Ich spiele auch nicht arm.“ Das sagt Joachim Kovacs, der Landessprecher der Wiener Grünen. Warum er das sagt? Weil er jetzt einen Monat lang arm spielt. Und so funktioniert's: Er lebt in den kommenden vier Wochen von 7,50 Euro pro Tag. Das ist die Summe, die ein Bezieher der Mindestsicherung am Tag ausgeben kann. Die Voraussetzungen sind dennoch andere: Kovacs muss sich keine großen Sorgen um außerplanmäßige Ausgaben machen. Dass, innerhalb der nächsten vier Wochen, in...

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  • Agnes Preusser
Zwei von der Straße: Mittlerweile leben Rudolf Engel und seine Chipsy in der Albertgasse

Zu wenig Geld zum Leben

Seit Monaten bekommt Rudolf Engel keine Unterstützung von Wien Ein unlösbarer Teufelskreis: Rudolf Engel wurden die Papiere gestohlen, ohne Papiere kann er nicht für die Mindestsicherung einreichen. Doch ohne Geld gibt’s keine neuen Dokumente. Das Schicksal hat es lange nicht gut gemeint mit Rudolf Engel: Zwei Scheidungen und Jobverlust brachten ihn auf die Straße – zehn Jahre lang. „Ich habe in einem aufgelassenen Schacht hinter dem Rathaus gelebt. Bis ein Zeitungsartikel über mich...

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  • Sabine Ivankovits
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