Wien 1.Bezirk

Beiträge zum Thema Wien 1.Bezirk

Wiener Spaziergänge
Money money...

...oder doch nicht? Die ineinander greifenden Hände sind eine temporäre Skulptur neben dem Stephansdom. Das Werk heißt "Raising Hands". Die Künstlerin Julia Bugram möchte damit Solidarität und Zusammenhalt symbolisieren. Es ist ein Gemeinschaftswerk; die Idee der Künstlerin wurde von ihr und 3800 freiwilligen HelferInnen verwirklicht. Sie klebten eine Million stück(!) 1 Cent-Münzen zusammen. Das ergibt ein Gewicht von 2,3 tonnen und einen Materialwert von 10 000 Euro... Noch heuer wird diese...

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Wiener Spaziergänge
Gute Nachbarschaften

Im direkten Umfeld des neuen alten Campus Akademie - die Österreichische Akademie der Wissenschaften - ÖAW - und mehrere dazu gefügte alte, neu umgewidmete Gebäude - gibt es eine schöne und passende Umgebung. Universitäre Erinnerungen sind an Tafeln und kleinen Reliefs verewigt. Die mehrheitlich barocken Stadtpalais haben vezierte Fassaden und sind in den letzten Jahren schonend renoviert worden. Es ist eine Freude, seinen Stadtspaziergang einmal hier zu absolvieren. Cafés und Beisel zum...

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Wiener Spaziergänge
Ein Spaziergang für die Ukraine

Sonntag, Nachmittag, die Sonne strahlt am Himmel. Die Wiener City ist still und elegant, die Bäume der Ringstraße spenden wohltuenden Schatten. Frieden wie im Bilderbuch. Eine große Menschenmenge spaziert durch, Abstand haltend, zivilisiert. Nur an den gelb-blauen Fahnen merkt man, dass das ein Spaziergang für die Ukraine ist. In Wien gelandete Ukrainer und Wiener demonstrieren zusammen für den Frieden. - Natürlich nützt es nichts, sagst du jetzt. Aber wenn der kriegführende Tyrann sieht, dass...

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Wiener Spaziergänge
Vor der Nase

Im Volksgarten kann man Schönes sehen, indem man in die Ferne blickt, sieh meinen vorherigen Beitrag. Aber direkt vor der Nase ist es auch schön: unzählige Rosen blühen als Strauch, Bäumchen, Laube, Einzelstück, in allen Farben und allen möglichen Formen. Viele wurden von jemandem an jemanden gewidmet, z.B. "...in liebender Erinnerung an X.Y." usw. Schön. Der Dichter Franz Grillparzer hat hier sein Denkmal, sitzt würdevoll und blickt - wohin auch? direkt zum Burgtheater, wo viele seiner Dramen...

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Wiener Spaziergänge
In die Ferne geblickt

Steht man im Wiener Volksgarten und vertieft sich in die Bewunderung der vielen Rosen? So schön! Aber man sollte nicht vergessen, dass es auch weiter geschaut Prachtblicke gibt. In die eine Richtung, hinter dem Springbrunnen in der Ferne, das Burgtheater. In der anderen Richtung, hinter den Rosenbäumchen, die Türme des Wiener Rathauses. - Den Kopf weiter gedreht sieht man die Zwillingskuppeln der großen Museen, des Kunsthistorischen und des Naturhistorischen. Und fast schon zurück gedreht zum...

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Wiener Spaziergänge
Currentgasse im Ersten

Heue schreibt man den Gassennamen mit K. 1701 wurde sie so benannt und lateinisch mit C geschrieben. Vorher hieß sie schon im 15.Jahrhundert Judengasse, oder auch Gasse bei den weißen Brüdern, weil die Karmeliten in der Nähe waren. Die enge kleine und krumme Gasse mündet in den Judenplatz und ist voller schöner barocker oder barockisierter Palastfassaden, mit alten Fenstern, mit Fassadenschmuck. Das Uhrenmuseum ist auch da, einige Antiquitätengeschäfte mit Patina, und nette Beisel fehlen auch...

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Wiener Spaziergänge
Stiegenhaus-Schönheit

Ich habe schon 2018 dieses Stiegenhaus präsentiert. In der Bezirkszeitung kommt es auch bei anderen öfter vor, weil es im prachtvollen Palais Equitable auf dem renommierten Stock-im-Eisen-Platz, in bester Nachbarschaft (vis à vis Stephansdom...) zu finden ist, an der Ecke Kärntnerstraße / Stephansplatz. Es ist das Haus mit dem Stock-im-Eisen-Denkmal. Da Büros mit Parteienverkehr darin sind, kann man unter Tags hinein schauen. Es ist Gründerzeit-Prunk aus dem Jahr 1888. Damals hat man für die...

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Wiener Spaziergänge
Im künstlichen Koma

Die City im Winterschlaf. Besser: im Pandemie-Schlaf, im künstlichen Koma. Aber solange wir nicht zu einem hohen Prozentsatz durchgeimpft sind, sind nun einmal leider Zuhausbleiben, Abstandhalten, Maskentragen der beste Schutz. Die Wirtschaft wird so ruiniert. Aber wenn die Menschen tot sind, können sie auch nichts mehr kaufen. Oder wenn auch "nur" viele so krank sind und chronisch krank bleiben, dass sie mit  kostspieligen Dauerbehandlungen die Kapazitäten des Gesundheitswesens...

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Wiener Spaziergänge
Kapuzinerkirche, Neuer Markt

Ein bisschen Stadtspaziergang tut gut, bevor die Menschenmassen wieder in die Geschäfte strömen. Der Neue Markt ist allerdings weniger geeignet für einen Spaziergang; seit einiger Zeit ist er eine Baustelle, man baut eine Tiefgarage darunter. Sogar der Donner-Brunnen wurde deswegen vorübergehend entfernt. Ich hätte die Autos und Touristenbusse eher aus der Stadt hinaus geleitet, aber ich bin halt keine Tourismus- oder Sonst-was-Beauftragte. Die Bauarbeiten gehen zügig voran, man kann nicht mehr...

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Wiener Spaziergänge
Die bebrillte Kuh

Bäckerstraße im 1. Wiener Gemeindebezirk; so oft durch diese Gasse spaziert, so oft die Häuser bewundert - immer wieder ein Vergnügen. Jedes Haus ist schön und besonders, über jedes Haus findet man Informationen im Reiseführer. Natürlich haben hier einmal die Bäcker gesiedelt. Aber davor noch, im 11.-12.Jh. war hier ein Handelsplatz, so in der Art einer Karawanserei; Übernachtungsmöglichkeit und Warenhandelsplatz für weiter reisende fremde Händler. Die ersten Häuser waren deswegen der Kölner...

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Wiener Spaziergänge
Verkehrte Welt

In den großen Grünanlagen unserer Wohnumgebung tummelten sich heute nach dem Regen so viele Menschen, dass wir letztlich mit dem Auto ins Stadtzentrum fuhren und dort dann ziemlich einsam einen schönen großen Spaziergang machen konnten. - Corona veränderte tatsächlich die City. Die Staatsoper wurde richtig zugeklebt. In der Kärntnerstraße eröffnete ein neues Geschäft, das nur Masken aller Art und sonst nichts verkauft. Schöne Topfpflanzen und Hecken waren fast die einzigen Lebewesen, denen wir...

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Wiener Spaziergänge
Skelettfunde in der City!

Wir waren nach längerer Unterbrechung wieder in der Wiener City unterwegs und besichtigten die Tiefgarage-Bauarbeiten auf dem Neuen Markt. Imposant - aber noch imposanter, dass dort nun ein Zelt aufgeschlagen ist, um den Stadtarchäologen Schatten zu spenden und die Funde vor Regen zu schützen. Man fand hier nämlich nicht nur Bauspuren aus verschiedenen Epochen, sondern auch Skelette, bis dato 17 Stück. Sie dürften aus der Römerzeit stammen, denn damals war dieser Fleck eine Begräbnisstätte. Wir...

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Wiener Spaziergänge
Entführung aus dem Serail

Die Milchgasse ist ein kurzes Gässchen in Wiens 1.Bezirk. Im Haus Nr.1 hat Mozart 1781 sein Singspiel "Entführung aus dem Serail" mit recht viel türkischer Musik - oder was man sich damals darunter vorgestellt hatte - komponiert. Das Haus wird gerade renoviert.

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Wiener Spaziergänge
Kein Geburtstag

Giuseppe Verdis Geburtstag war im Oktober. Er starb Ende Januar. Beide Gedenktage jähren sich heuer nicht zum runden, also besonders feierlichen Festtag: 1813 bzw. 1901. Trotzdem brennt seit einiger Zeit jeden Abend eine Kerze neben einem Blumentöpfchen bei seinem Stern auf dem Herbert von Karajan Platz, direkt neben der Wiener Staatsoper. Ich finde das schön. Seine Werke werden ja auch nicht nur zu Gedenktagen gespielt.

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Wiener Spaziergänge
Kein Palais, das Ferstel!

1859 als Börse, Nationalbank(!), Basar und Café in einem eröffnet, im Stil der italienischen Renaissance. Heinrich von Ferstel war der Architekt. Das Gebäude verlor bald seine Funktion, wurde für all das zu eng. - Nach dem 2.Weltkrieg war es verfallen und erst 1975-1982 renoviert. Erst damals wurde das heutige Café Central eröffnet, und erst seit 1982 heißt das Gebäude Palais Ferstel. Es wird verschieden genützt. Im März 2019 findet die Antikenmesse Wikam 2019 darin statt.

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Wiener Spaziergänge
Unter dem Steinehimmel

Richtig gelesen. Der Himmel im Stephansdom hängt voller Steine. Die Installation, die bis Pfingsten zu besichtigen ist, zeigt schwebende Steine im mystischen Dunkel, die natürlich weder echt, noch absturzgefährdet sind. Auf einer Tafel kann man die Info dazu lesen. - Manche Besucher flüsterten einander zu, dass jetzt vielleicht in der Kirche kein Stein auf dem anderen bleiben würde - oder dass jetzt der Fels, worauf die Kirche gebaut wurde, zerbröckele. - Es spricht für die Offenheit der...

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Wiener Spaziergänge
Das Eisgrübl

Das Haus mit der Aufschrift Eisgrübl hinter oder neben der Peterskirche im 1.Bezirk Wiens heißt deswegen so, weil man von 1430 bis 1896 hier Eisblöcke für den herrschaftlichen Haushalt verkauft hatte. Das Eis war in den Kellern der naheliegenden Häuser gelagert... Das heutige Gebäude wurde 1897 errichtet. Näheres, Spannendes dazu nachzulesen in : https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Eisgr%c3%bcbel

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Ferstel Passage
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Architektur, Stadtleben
Unerschöpflich

Immer wieder neue Eindrücke in der Herrengasse im 1.Bezirk Wiens. Ob Ferstel-Pssage, ob schicke Shops in alten Gemäuern, oder etwa schräg vis à vis dem Palais Kinsky; hier kann man einen Blick in die vor einiger Zeit erst zugänglich gemachte Harrachsche Hauskapelle werfen, besonders hübsch bei Abendbeleuchtung. Sie ist auf der Rückseite des Palais Harrach auf der Freyung.

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Winterspaziergang

...in der Begegnungszone Herrengasse (unterwegs ins Palais Ferstel in die Kunst- und Antiquitätenmesse WIKAM).

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Nochmals WIKAM

Nochmals, denn gestern hat schon jemand in der Bezirkszeitung über die Eröffnung der Wiener Kunst- u. Antiquitätenmesse geschrieben. Der Eintritt ist zwar fast so teuer als ins Kunsthistorische (14.-/Senioren:9.-), aber es gibt verschiedene Ermäßigungen bzw. Gratis-Eintritt für junge Leute, bitte nachlesen: www.wikam.at. Zwar teuer, aber dafür kann man hier die Schätze in die Hand nehmen, den Schmuck anprobieren - und das ist im Kunsthistorischen natürlich nicht möglich. Die Fachleute freuen...

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Auf Augenhöhe

..mit Klimt... Klimtbrücke im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums; da kann man in fast 12 m  Höhe den sonst kaum sichtbaren Klimt-Bildern bzw. den dort dargestellten Symbolgestalten für verschiedene Kunstepochen ins wunderschöne Gesicht schauen.

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