Eine Initiative von Alexandra Rangger und Bernhard Witsch
Kunstprojekt NO HATE mit tiefgehender Botschaft

Aus den einzelnen Flächen entstanden durch das Zusammenschweißen die Buchstaben, in weiterer Folge der gesamte Schriftzug NO HATE, der insgesamt ca. einen Meter hoch, sieben Meter breit und 40 Zentimeter tief ist.
Das Werk zeigt nun den Schriftzug NO HATE auf den Kopf gestellt.
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  • Aus den einzelnen Flächen entstanden durch das Zusammenschweißen die Buchstaben, in weiterer Folge der gesamte Schriftzug NO HATE, der insgesamt ca. einen Meter hoch, sieben Meter breit und 40 Zentimeter tief ist.
    Das Werk zeigt nun den Schriftzug NO HATE auf den Kopf gestellt.
  • Foto: Gerhard Füreder
  • hochgeladen von Georg Larcher

REGION. Im Dezember 2020 haben Alexandra Rangger aus Roppen und Bernhard Witsch aus Telfs die Idee und ein umfassendes Gesamtkonzept für das Kunstprojekt NO HATE entwickelt und Anfang 2021 an KünstlerInnen und Kreative von nationaler und internationaler Herkunft eine persönliche Einladung zur Teilnahme gerichtet.
Der Einladung sind zahlreiche Mitwirkende aus den verschiedensten Kreativbereichen gefolgt, die ein gemeinsames Zeichen setzen wollen. Ein Zeichen, das eine zeitlose Haltung symbolisiert. Ein Zeichen, das die Kraft des künstlerisch-kreativen Schaffens ausdrückt. Ein Zeichen, das Menschen verbindet.

„Wir beobachten diese Zeiten der großen Veränderungen und erinnern an das Potenzial von kreativen Netzwerken. Wir beziehen Position für das, was uns als Stärke vereint, stehen für ein Miteinander und plädieren gegen jede Form von Hass“,

beschreiben Rangger und Witsch die Botschaft des Projektes.
Den beiden ist es gelungen, 71 KünstlerInnen und Kreative aus dem In- und Ausland mit 69 Beiträgen, ihrem Einsatz und mit ihrer persönlichen Botschaft in NO HATE zu vereinen.

Botschaften, die verbinden

Ausgangspunkt des Projekts war die Idee zu einer Metallskulptur, in Form des großdimensionalen Schriftzugs NO HATE. Die einzelne Buchstaben bieten Metallflächen zur individuellen Gestaltung. Die KünstlerInnen und Kreative waren eingeladen, ihre persönliche Botschaft zum Thema NO HATE in Form eines Motivs, einer Wortkreation oder eines kurzen Satzes zu gestalten. Alexandra Rangger und Bernhard Witsch ordneten in einem ausführlichen Planungsschritt die einzelnen Beiträge auf dem gesamten Schriftzug an und fügten sie zu einem spannenden Gesamtbild zusammen. Es folgte als nächster Arbeitsschritt die Übertragungsphase der Entwürfe auf die Metallfläche durch Bernhard Witsch. Hierfür kam ein aufwendiges Verfahren mittels Plasmaschneider zum Einsatz. Vier KünstlerInnen haben das Metall selbst bearbeitet.
Aus den einzelnen Flächen entstanden durch das Zusammenschweißen die Buchstaben, in weiterer Folge der gesamte Schriftzug NO HATE, der insgesamt ca. einen Meter hoch, sieben Meter breit und 40 Zentimeter tief ist.
Das Werk zeigt nun den Schriftzug NO HATE auf den Kopf gestellt. Rangger und Witsch lehnen sich dabei an das Prinzip der Kopfstandmethode an, die eine der effizientesten Brainstorming-Techniken darstellt.

„Das Negativum – den Hass – HATE – haben wir auf den Kopf gestellt und in einem konstruktiven Ideenfindungsprozess aller Mitwirkenden in seine Verneinung – in NO HATE – verkehrt“,

erklären die beiden diesen Schritt.
Mit dem Kunstprojekt wird aufgezeigt, dass unterschiedlichen Positionen, Perspektiven, Herangehensweisen und Meinungen in einer gemeinsamen Aussage münden können, die sich in diesem Fall für respektvolle und hassfreie Begegnung und konstruktives Miteinander einsetzt.

Projektpräsentation

Begleitend erscheint in Kürze ein beschreibendes Buch, welches das Projekt sowie alle KünstlerInnen und Mitwirkenden vorstellt. Alexandra Rangger und Bernhard Witsch haben mit der Skulptur langfristige und nachhaltige Pläne:

„Wir haben vor, dieses zugleich vielfältige und in seiner Gesamtaussage doch eindeutige Kunstwerk an wechselnden Standorten im öffentlichen Raum zu präsentieren und möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.“

Kürzlich wurde NO HATE auf der ART Innsbruck erstmals öffentlich präsentiert und einer der nächsten bereits fixierten Standorte ist die KUNSTSTRASSE IMST. Für die Dauer der Veranstaltung vom 26. November bis 12. Dezember wird das Kunstprojekt NO HATE am Vorplatz der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann zu sehen sein und dem diesjährigen Thema des Events „Brückenschlag – Die Kunst der Verbindung“ inhaltlich perfekt entsprechen.

Alle mitwirkenden KünstlerInnen und Kreativen:

Altmann Alexander, Amort Anton, Aschenbrenner Heinz, Baumann-Melmer Elsbeth, Blümel Bernadette, Graf von Blickensdorf Lo, Brock Gabriele, Donkova Reni, Dorsch Gudrun, Egger Manfred, Fasching Wolfgang, Feimer Isabella, Feistmantl Oliver, Fülöp Paul, Gebhardt Torsten, Geier Andy, Haas Claudia, Hattler Hellmut, Horn Antje, Horvath Erich, Kielnhofer Manfred, Krauer Marcello, Krippels Tina, Kulturstaubsauger, Legniti Alexander, Lochner Max, Moroder Gerald, Moschen Christian, Neururer Reinhold, Oberleiter Dieter, Oesch Andreas, Ohlendorff Ole, Pfeifer Daniela, Plaikner Peter, Polak-Pollhammer Angelika, Poor Manfred, Pötzl Verena, Rangger Alexandra, Rapp Otto, Regensburger Annemarie und Krismer Siegfried, Rendl Andreas, Riedmann Elias, Riedmann Gernot, Rosa Ralf, Rosentreter Stefan, Rudnick Holger, Salcher Hans, Sarcletti U. Elisabeth, Scheiber Hannah-Philomena, Schletterer Sabine, Schoch Rainer, Seifert Hans, Senn Daniela, Shane Mike, Sterzinger Urban, Stock Christian, Thaler Hartwig, Thöni Melanie, Tiefengraber Uschi u. Dietmar, Tolloy Michael, Trauner Erik, Triendl Harry, Turba Hannes, Wallnöfer Irene Guggi, Westreicher Lena, Wille-Jais Marika, Wirthmüller Toni, Witsch Bernhard und Zierl Berthild.

Aus den einzelnen Flächen entstanden durch das Zusammenschweißen die Buchstaben, in weiterer Folge der gesamte Schriftzug NO HATE, der insgesamt ca. einen Meter hoch, sieben Meter breit und 40 Zentimeter tief ist.
Das Werk zeigt nun den Schriftzug NO HATE auf den Kopf gestellt.
Telfer "Rostbaron" Bernhard Witsch
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