Bürgermeistergespräch St. Koloman
St. Koloman investiert in die nahe Zukunft

Bürgermeister Herbert Walkner vor dem Gemeindeamt.
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  • Bürgermeister Herbert Walkner vor dem Gemeindeamt.
  • hochgeladen von Josef Wind

ST. KOLOMAN. Das auf einer Höhe von 848 m Höhe gelegenen Dorf ist von einer faszinierenden Bergwelt umgeben und der Ortschef führt – so wie seine Vorgänger – mit viel Umsicht und Überblick die Gemeinde in die Zukunft.

Das größte Projekt derzeit?

HERBERT WALKNER: Wir bauen gerade um 6,6 Millionen Euro die Volksschule und den Kindergarten großzügig um und erneuern sämtliche Infrastruktur in diesem Gebäude, das an die 50 Jahre alt ist. Ein riesiger Betrag für unsere Gemeinde, denn wir haben keine größeren Einnahmen und sind auf die Zuschüsse von Bund und Land angewiesen. Zum Schulbeginn wird der Umbau nicht fertig. Die Kinder haben eine Woche länger Ferien. Auch das Umfeld der Schule wird neu gestaltet. Wir haben bereits das Sportheim der Fußballer abgerissen, an dieser Stelle wird ein Spielplatz für die Kinder errichtet.

Die Fußballer bekommen eine neue Heimstätte?

HERBERT WALKNER: Auf der Ostseite des Platzes wird das neue Haus mit einer überdachten Tribüne errichtet. Das alte Transformatorhaus wird entfernt und die notwendigen Apparate im neuen Sportheim integriert, sodass auch eine optische Verbesserung erfolgt. Es gab aber massive Proteste der Anrainer, die auch mit einem großen Stein die Straße sperrten. Die Einspruchsfrist ist letzte Woche abgelaufen (nach Redaktionsschluss – Anm. der Red.). Wir werden sehen, was herauskommt. Bezüglich Betriebszeiten haben wir uns mit den Anrainern schon geeinigt.

Es gibt sicherlich auch viele kleinere Vorhaben?

HERBERT WALKNER: Wir bringen die Infrastruktur laufend auf den neuen Stand der Technik, die Straßensanierungen sind ebenfalls im Gange und das Breitbandprojekt ist abgeschlossen. Gerade während des Lockdowns haben wir gesehen, wie wichtig eine gute Internetverbindung ist. Außerdem haben wir um rund 300.000 Euro ein neues Feuerwehrfahrzeug angeschafft. Leider musste im letzten Jahr die 125-Jahr-Feier abgesagt werden. Aber heuer veranstalten Feuerwehr und Musikkapelle am 28. und 29. August ein Dorffest, wo das Fahrzeug eingeweiht wird.

Gibt es einen Kinderboom?

HERBERT WALKNER: Wir haben im Kindergarten nun 90 Kinder und mussten in der Vergangenheit immer wieder welche ablehnen. Das ist nun mit dem neuen Kindergarten vorbei. In der Volksschule haben wir in den letzten drei Jahren die Anzahl der Klassen von fünf auf nun sieben erhöht.

Was ist für 2022 geplant?

HERBERT WALKNER: Das wird ein Jahr der Konsolidierung. Wir arbeiten an einem neuen Räumlichen Entwicklungskonzept (REK), was äußerst schwierig ist. Außerdem schaffen wir ein Bauland-Sicherungsmodell in der Nähe der Tischlerei Wallinger mit rund 10.000 Quadratmeter. Leider müssen wir den Umbau des alten Feuerwehrhauses vorerst zurückstellen.

Wo heiratet man in der Taugl?

HERBERT WALKNER: Bisher wurde nur am Standesamt geheiratet. Sonst ist mir nichts bekannt (lacht). Aber das kann ja noch anders werden.

Und was macht der Bürgermeister, wenn er nicht auf der Gemeinde ist?

HERBERT WALKNER: Momentan bin ich voll eingespannt. Ich unterrichte außerdem an der HTL in Hallein Maschinenbau, betreibe eine kleine Landwirtschaft und freue mich immer, wenn die Obstbäume Früchte tragen. Und in der Corona-Zeit habe ich das Familienleben besonders genossen.

Bürgermeister Herbert Walkner vor dem Gemeindeamt.
Im Hintergrund die neue Volksschule mit Kindergarten.

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