Beschneiung in Dachstein-West könnte schwierig werden

Hoffen auf eine Einigung: Kronreif und Bruckschlögl.
  • Hoffen auf eine Einigung: Kronreif und Bruckschlögl.
  • Foto: Skiregion Dachstein West
  • hochgeladen von Theresa Kaserer

LAMMERTAL (tres). Die Verantwortlichen der Skiregion Dachstein West, Geschäftsführerin Barbara Kronreif für Russbach und Annaberg und Vorstandsdirektor Alfred Bruckschlögl für Gosau gingen positiv in den Winter und starteten die Schneekanonen in der Skiregion: "Zahlreiche geschlossene Schneedecken und Schneedepots konnten bereits erzeugt werden", freute sich Kronreif. Der Saisonstart ist mit 2. Dezember 2016 geplant.

Ohne genügend Schnee wird es schwer

Doch nun kommt Kritk an der neuen Beschneiungsanlage: Landesumweltanwalt Wolfgang Wiener übt Kritik an der Erweiterung der Beschneiung, weil sie "in einem ökologisch sensiblen Gebiet" stattfindet.
Auch auf der oberösterreichischen Seite des Skigebiets ist man weniger erfreut über den erweiterten Eingriff in die Natur, den die Salzburger vornehmen, was dazu führt, dass ein geplanter Speicherteich nun doch nicht gebaut wird. Kronreif sucht bereits nach einem neuen Standort für zwei Speicherteiche, die die Schneesicherheit gewährleisten sollen: Ansonsten könne man mit den größeren Skigebieten im Umkreis nur schwer konkurrenzfähig bleiben.

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