Tischtennis
TTC Kuchl wahrt Minichance auf Platz Zwei

- Seine letzten vier Einzel konnte Kuchls Nummer Eins, Mate Moricz, allesamt gewinnen. Mit dem Team ist er seit fünf Spielen ungeschlagen.
- Foto: Schrofner
- hochgeladen von Daniel Schrofner
Nach drei Unentschieden in Serie glückte dem TTC Kuchl in der 1. Tischtennis-Bundesliga, Unteres Play-off, wieder ein voller Erfolg. Mit einem 4:1-Sieg fuhren die Mannen um Nummer Eins Mate Moricz vom oberösterreichischen Biesenfeld wieder nach Hause. Damit wahrten die Tennengauer ihre Mini-Chance auf Platz Zwei. Dafür brauchen sie aber zwei Siege aus den letzten beiden Spielen und Unterstützung der Konkurrenz.
KUCHL. Das Herren-Team des TTC Kuchl ist im Jahr 2020 noch ungeschlagen. Nach drei 3:3-Unentschieden in Serie glückte den Mannen um Nummer Eins, Mate Moricz, am vergangenen Samstag ein 4:1-Auswärtserfolg beim Ligasechsten Biesendorf. Das erste Einzel von Kuchls Balasz Fixl verlief äußerst spannend, im fünften Satz stand es 9:9, ehe der Kuchler das Match für sich entschied. Die Tennengauer gewannen alle Einzel, nur das Doppel mussten Moricz und der Jüngste im Team, Thomas Ziller, mit 2:3 hergeben. "Wir haben momentan ein Problem mit dem Doppel. Wir verlieren zu viele, daran müssen wir arbeiten", sagt Coach Attila Halmai. Für Ziller war sein Einzelsieg ganz wichtig. Im Herbst hat er noch klar gegen Biesendorfs Binder verloren, nun glückte ihm die Revanche.
"Es ist nicht ganz unrealistisch"
Aktuell liegen die Kuchler auf dem vierten Platz – vier Punkte mit einem Spiel weniger hinter dem Zweitplatzierten Innsbruck. Ende März geht es zum Schlusslicht Oberndorf (Hinspiel: 4:2-Sieg) und dann zum Abschluss daheim gegen Tabellennachbarn Kennelbach (Im Herbst verlor man 2:4). Die Innsbrucker haben noch in der eigenen Halle den Vorletzten Ebensee als Gegner. Für Platz Zwei und die Qualifizierung für die Aufstiegsspiele brauchen die Tennengauer zwei Siege und einen Umfaller der Tiroler. "Ganz unrealistisch ist das nicht, Innsbruck hat im Herbst nur Unentschieden gegen Ebensee gespielt", hofft Halmai noch. Doch er betont auch: "Wir konzentrieren uns nur auf uns und schauen dann, wie die anderen gespielt haben." Vor der Saison gab er als Ziel einen Platz in den Top Drei aus und spricht von einer "normalen Saison, leider keinen überragenden. Wir haben gegen viel bessere Teams gespielt, als wir gedacht haben."
Überraschung in der Elite League daheim möglich
Im Intercup gelang den Kuchlern erneut der Einzug ins Halbfinale. Im Vorjahr war erst im Finale gegen Velbert Endstation. Nun wartet am 29. März wieder ein deutscher Verein, der SC Buschhausen. Halmai schätzt sie gleich stark ein wie den Finalgegner vom Vorjahr. "Aber mit dem Heimvorteil und wenn viele Zuschauer kommen, was ich hoffe, ist eine Überraschung möglich." Die Deutschen haben Kennelbach mit 4:2 im Viertelfinale besiegt.
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