10.11.2016, 08:55 Uhr

Der Gosauer begeisterte in Hallein

Auch seinem jungem Publikum gefiel der Multimedia-Vortrag: "Wir möchten auch einmal so reisen!"

Helmut Pichler nimmt seine Besucher mit auf Abenteuerreise

HALLEIN (tres). Heilige Ratten und Kühe, Kuhfladen als Brennstoff - viel Lustiges, aber auch viel Not. "Auf den gefährlichsten Straßen der Welt durch Indien und Nepal" heißt Helmut Pichlers neuer Reise-Vortrag mit dem er derzeit auch durch den Tennengau tourt. Auch im AK-Saal in Hallein begeisterte der Gosauer Weltenbummler seine Zuschauer.

Vier Monate lang war der Abenteurer in Indien und Nepal unterwegs. Am Fuße des Himalaya bewältigte er unter anderem mit einem Allradfahrzeug, auf dem Mountainbike und zu Fuß hunderte Kilometer.
Seine Erlebnisse zeigt er in atemberaubenden Bildern und Filmszenen noch am 11. November, um 19.30 Uhr sowie am 12. November, um 15.30 und 19.30 Uhr im Kino in Abtenau und am 22. November, um 19.30 Uhr auf der Burg Golling.

Mehr Termine und Infos auf www.gosauer.at.

>>KOMMENTAR von Theresa Kaserer
Die zahme Seite vom "wüdn Hund"

"Ich will nicht betteln", sagt der Abenteurer Helmut Pichler, auf die Frage, warum er seine karitativen Tätigkeiten nicht bewirbt. Zuschauer seines Vortrags "Auf den gefährlichsten Straßen der Welt durch Indien und Nepal" bekommen derzeit aber einen Einblick, was der Weltenbummler leistet. Auf seinen Reisen, wo er immer viel in Kontakt mit den Einheimischen steht, sieht Pichler nämlich oft viel Elend. Besonders ärgert er sich darüber, dass die Hilfe oft nicht dort ankommt, wo sie wirklich gebraucht wird. Ein Jahr nach dem Erdbeben in Nepal sind z. B. immer noch viele obdachlos ohne Aussicht auf Hilfe.
Mit seinem eigenen Geld und dem, was er bei seinen Reise-Vorträgen von Zuschauern bekommt, hilft er vor Ort: hier Tische und Sessel für eine Schule in Indien, da Lebensmittel für jene, die in Slums in Nepal hausen. Da greift man gern in die eigene Geldtasche und gibt ihm etwas mit, das er garantiert sinnvoll investiert.
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