07.02.2017, 13:24 Uhr

Halleiner bringen Ideen für Neugestaltung Stille Nacht Museum

Christoph March, Marek Gut, Heinz Lang, Eveline Sampl-Schiestl und Florian Knopp.

Im November 2017 soll alles fertig sein, das Stille Nacht Museum in Hallein in neuem Glanz und auf aktuellstem Stand der Dinge erstrahlen. Ein Blick auf die Pläne durften Interessierte im Kelten Museum bereits jetzt werfen.

HALLEIN (tru). Etwa 50 Interessierte versammelten sich im Keltenmuseum in Hallein um zu erfahren, was es für Pläne zur Neuerung des Stille-Nacht-Museums gibt. "Wir wollen den Zwischenstand präsentieren und den Halleinern die Möglichkeit geben, ihre Ideen zu diesem Projekt zu äußern", erklärt Florian Knopp, Leiter des Keltenmuseums.

Sicht des Architekten
Die Wiedereröffnung des Stille-Nacht-Museums ist am 25. November 2017 geplant, zum 230. Geburtstag Franz Xaver Grubers. Bis dorthin heißt es abwarten. Architekt Heinz Lang verriet bereits: "Im Fokus der Neugestaltung liegt einmal die Barrierefreiheit zu gewähren. Zudem möchten wir den Raum, wo derzeit ausgestellt wird, erweitern. Natürlich müssen wir auch auf die Brandschutzbestimmungen achten und sorgsam beim Umbau der historischen Objekte vorgehen."

Ideen aus dem Publikum
Das Ziel der Veranstaltung war die Einbindung der Ideen des Publikums. Vorschläge zum Thema waren etwa, welche Chöre auftreten könnten oder welche Musikstücke bevorzugt gewählt werden sollten. Vertreter aus den Bereichen Tourismus und Kultur brachten sich ein. Die Frage warum das Stille-Nacht-Museum erneuert werden muss und die Unikate nicht etwa im Keltenmuseum untergebracht werden könnten, beantwortete Florian Knopp so: "Das Gruberhaus ist ein authentischer Ort, der viel mittransportiert und seinen ganz eigenen Rahmen bildet. Dies möchten wir erhalten."

Ziele der Neuerung
Seit rund drei Jahren wird am Projekt gearbeitet. Im Stille-Nacht-Jahr 2018 soll alles fix und fertig sein. Zwar ist die Neuerung mit "Herausforderungen" verknüpft, weiß Stadträtin Eveline Sampl-Schiestl, dennoch steht der Umbau unter einem guten Stern. Denn Land und Stadt unterstützen ihn finanziell. "Wir möchten dem Publikum die Sammlung der Originale zeigen. Die Mohrgitarre zum Beispiel, soll für die Besucher ausgestellt werden", sagt die Stadträtin.
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