Golf in Atzenbrugg
Austrian Open startet am 9. Juli – ohne Zuseher

Niki Wiesberger, Robert Fiegl, Christian Guzy, Jochen Danninger, Franz Wittmann, Manfred Huber.
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  • Niki Wiesberger, Robert Fiegl, Christian Guzy, Jochen Danninger, Franz Wittmann, Manfred Huber.
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Die European Tour ist zurück: Austrian Open, Diamond Country Club, Atzenbrugg 9.-12. Juli 200; Euram Bank Open findet im GC Adamstal, Ramsau von 15.-18. Juli 2020 statt.

ATZENBRUGG / NÖ. Die European Tour kehrt nach dem Lockdown zurück und startet in Atzenbrugg. Coronabedingt aber ohne Zuseher. Wie die Sicherheitsbestimmungen aussehen, welchen Zustand die Plätze haben und wie sich das Golfland Niederösterreich präsentiert – das wurde im Rahmen einer Pressekonferenz am Diamond Country Club in Atzenbrugg erläutert.
Ganze 133 Tage nachdem der Spanier Jorge Campillo bei den Qatar Masters in Doha den Ball zum Sieg versenkte feiert die European Tour ein Comeback im internationalen Golfgeschehen des Jahres 2020. Dazwischen herrschte Stillstand, hervorgerufen durch Covid-19.

Sensationsdeal in rotweißrot

Dass die Rückkehr der European Tour vom 9. bis 12. Juli mit den Austrian Open und gleich eine Woche darauf vom 15. bis 18. Juli mit den Euram Bank Open ausgerechnet auf Österreichs Vorzeigeplätzen, dem Diamond Country Club (DCC) in Atzenbrugg und dem GC Adamstal stattfindet, bedeutet eine unglaubliche Wertschätzung. Die Fädenzieher zu diesem Sensationsdeal aus rotweißroter Sicht waren DCC-Präsident Christian Guzy und Adamstal-Chef Franz Wittmann. In intensiver Zusammenarbeit mit Ali Al Khaffaf sowie dem heimischen Golfverband ist es gelungen, die topbesetzte Tour gleich für zwei Events in Sportland NÖ zu holen. Beide Turniere sind mit jeweils 500.000 Euro Preisgeld dotiert und zählen neben der European auch zur Challenge Tour.

Präsident Christian Guzy mit Landesrat Jochen Danninger.
  • Präsident Christian Guzy mit Landesrat Jochen Danninger.
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„Es ist wirklich eine große Ehre für uns, dass die European Tour mit gleich zwei Turnieren nach Niederösterreich kommt. Sowohl Atzenbrugg als auch Adamstal bieten eine perfekte Kulisse“,

so Landesrat Jochen Danninger. Hier könnten die Spieler ihr bestes Golf zeigen, grundsätzlich spielen die Turniere eine große Wertschöpfung für die gesamte Region. 144 Spieler inklusive Teams reisen an und „zweitens werden schöne Bilder aus Niederösterreich in ganz Europa ausgestrahlt“. Und damit ergebe dies eine perfeke Bewerbung für das „Golfland Niederösterreich“, so Danninger.

Grünes Licht

Robert Fiegl, Generalsekretär des österreichischen Golfverbandes: „Als wir informiert wurden, dass es die Chance gibt, diese Turniere auszutragen, war für uns klar, dass die Sicherheit vorrangig ist“. Innerhalb von etwa zwei bis drei Wochen habe man in vielen Gesprächen und Videokonferenzen die Themen aufgearbeitet. Es gab grünes Licht,

„wir konnten die nächsten Schritte setzen. Gerade in der jetzigen Zeit sind wir stolz, dass der Tourstart hier stattfindet“.

Niki Wiesberger, European Tour, blickt schon auf den Abschlag und verkündet, dass Martin Wiegele, Lukas Nemecz, Timon Baltl, Lukas Lipold, Gerold Folk und auf Einladung der Veranstalter auch Sebastian Wittman an beiden Events teilnehmen werden.

Niki Wiesberger.
  • Niki Wiesberger.
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Im Amateurbereich werden mit Niklas Regner, Maximilian Lechner, Christoph Bleier und Maximilian Steinlechner gleich vier Nachwuchstalente bei je einem Turnier zum Zug kommen (zwei Pro Turnier). 

Impuls für den Golfsport

Als gebürtigen Niederösterreicher freut es Manfred Huber von der Euram Bank ganz besonders, dass die beiden Turniere in Niederösterreich stattfinden. Man wolle jungen Menschen die Möglichkeit geben, sich einen Lebenstraum zu erfüllen, aber es sei auch eine Chance, Österreich zu präsentieren. "Die beiden Turniere sind ein neuer Impuls für den – in den letzten Jahren stagnierenden – Golfsport", so Huber.

Symbiose DCC und European Tour

Wie es dazu kam, dass die beiden Turniere hier ausgerichtet werden, weiß DCC-Präsident Christian Guzy: "Geplant war eigentlich, das Turnier in der 3. Aprilwoche zu spielen, der Vertrag sollte am 2. März unterschrieben werden, doch dann wurden von der Weltgesundheitsorganisation alle Turniere abgesagt". Atzenbrugg und die European Tur seien schon immer eine Symbiose gewesen und für eine Überraschung gut. Und damit meint der Präsident, dass die Tour vom Fontana nach Atzenbrugg gewechselt habe und auch, dass hier erstmalig die sogenannten Shot Clock Masters stattgefunden haben.

Christian Guzy
  • Christian Guzy
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Für Guzy stand damit einhergehend auch fest, dass man im Juli hier in Atzenbrugg starten wird. Wiedermal könne man

"zeigen, dass wir in der Lage sind, solche Veranstaltungen abzuwickeln und internationale Gäste zu empfangen".

Aber er spricht auch die Nachhaltigkeit an und wendet sich dem neben ihm sitzenden Landesrat Jochen Danninger mit den Worten: "Das können wir auch für die kommenden Jahre aufbauen, sozusagen als Start in die Tourismussaison" (lacht). 

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Wenn Wünsche in Erfüllung gehen

Einen Traum hat Franz Wittman, Adamstal-Eigner, schon immer: Weltmeister wollte er werden: Check, und die Tour wollte er auf seinem Platz haben: Check, die Zweite

"Von allen wurde ich belächelt, es war immer ein großer Traum, der jetzt in Erfüllung geht",

sagt er. Und auch, dass er jetzt sehe was dahintersteckt: "Christian Danke, ich seh jetzt, wie viel Arbeit das ist", sagt er zu Präsident Guzy.

Gesundheit und Sicherheit gehen bevor

Fest stand schon zu Beginn der Planung, dass die Sicherheit in Zeiten von COVID-19 gegeben sein muss. Dementsprechend gibt es strenge Bedingungen, aber "wir sind auf einem guten Weg, dass wir alle Anforderungen, die die Tour hat, zu erfüllen", so Ali Al Khaffaf, Organisationsleiter der beiden Turniere.

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Beide Bewerbe finden ohne Zuschauer statt, ein Symptome check und ein Thermal Screening vor Ort sid vorgesehen, alle internationalen Gäste, die österreichischen Spieler und heimische Caddies müssen vorab einen PCR-Test absolvieren. "Social distancing und verstärkte Hygienemaßnahen sind dabei die wichtigsten Aspekte, die Anreise der Spieler erfolgt in eigenen oder in Mietautos", informiert Al Khaffaf.

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