Forscherin an der JKU: "Hab die Pipette täglich in der Hand"

Theresa Schwarz

LINZ/HELLMONSÖDT (fog). "PRDM9" ist ein Protein, das bei der sogenannten "Meiose", einer speziellen Zellteilung, eine Rolle spielt, erklärt Theresa Schwarz.

Auf dieses Protein konzentriert sich die 28-jährige Molekularbiologin und betreibt sogenannte Grundlagenforschung in Form einer Doktorarbeit am Institut für Biophysik an der JKU Linz. Das bedeutet vor allem das Experimentieren im Labor und Literaturrecherche. Schwarz ist eine Universitätsassistentin und arbeitet mit zirka zwölf anderen Wissenschaftern zusammen.

Die JKU-Forscherin ist voll motiviert bei der Sache: "Die meisten Experimente eines Forschers im Labor gehen zwar schief, aber es gibt auch Erfolgserlebnisse." Der Großteil ihrer Arbeit ist das Zusammenmischen von Flüssigkeiten. "Die Pipette hab ich täglich in der Hand." Am Institut in der Linzer Gruberstraße forscht die Wissenschafterin aber nicht am lebendigen Organismus. Sogenannte Forschung im Reagenzglas (=Invitro) werde betrieben. "Bakterienzellen dienen als Hilfsmittel, um DNA zu produzieren."
Theresa Schwarz entwickelte bereits im BORG Bad Leonfelden ihr Interesse an Mathematik, Biologie und Chemie. Molekularbiologie sei äußerst facettenreich, so die Hellmons-#+ödterin, die bald nach Kirchschlag umzieht. Wie es mit ihr beruflich weitergeht, könne sie mit Sicherheit nicht sagen. "Möglicherweise werde ich an eine andere Uni gehen." Auch die Beschäftigung bei einer Pharma-Firma steht der 28-Jährigen offen.

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