21.06.2017, 12:16 Uhr

Allerstorfer und Lumpelegger stellen in Feldkirchen aus

Wann? 07.07.2017 18:00 Uhr

Wo? Kunstatelier, Marktpl. 20, 4101 Feldkirchen an der Donau AT
Feldkirchen an der Donau: Kunstatelier | FELDKIRCHEN. Am Freitag, 7. Juli, eröffnet Bürgermeister Franz Allerstorfer um 18 Uhr im Kunstatelier Feldkirchen, Marktplatz 20, die Ausstellung von Gertraud Allerstorfer und Hannes Lumpelegger. Zu den Werken sprechen Ferdinand Reisinger ud Julia Allerstorfer. Die Ausstellung ist bis Sonntag, 9. Juli, bis 18 Uhr geöffnet. Außerdem gibt es weitere Besichtigungsmöglichkeiten bis Freitag, 14. Juli, nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 0664/3921 564 oder 0699/11008827.

Die Künstler

Hannes Lumpelegger wurde in Neumarkt im Mühlkreis geboren. Nach dem Abschluss der Anton Bruckner Privatuniversität Linz begann die künstlerische Laufbahn als Musiker. Mitglied und Leiter bei verschiedenen Musikensembles, Beschäftigung mit Komposition für Kammermusik sowie Unterrichtstätigkeit an der Landesmusikschule Ottensheim formten einen ganzheitlichen Musiker.
Der Zugang zur bildenden Kunst war stets vorhanden. Aber erst die intensive Beschäftigung mit der Zeichnung und Malerei ließ einen Künstler heranreifen. Nach fünf Jahren a.o. Studium an der Kunstuniversität Linz bei den Professoren Peter Kubovsky, Ditmar Brehm und Eric van Ess, hat Hannes Lumpelegger seinen Weg gefunden, welchen er beharrlich und forschend fortsetzt. Zahlreiche Ausstellungen markieren diesen künstlerischen Weg. Die Thematiken seiner Arbeit sind die abstrakte Malerei und besonders auch der menschliche Körper. Die Schwierigkeit des Auflösens eines Aktes in abstrakte Formen gilt als eine der großen Herausforderungen für den Künstler.

Von einem Hobby wurde die Malerei im Laufe der Zeit zunehmend zu einem Bedürfnis, dem Gertraud Allerstorfer immer mehr Zeit widmen wollte. Nach einer autodidaktischen Aneignung von diversen Techniken und jeder Menge Experimente besuchte sie diverse Kurse und Sommerakademien, um ihr künstlerisches Schaffen weiterzuentwickeln. Die Wahl der Farbpalette ist mitunter jahreszeitlich vorgegeben, nicht nur bei Landschaftsbilder. Stimmungen fließen mit ein und nicht selten ist das Ergebnis eine Überraschung.
In den letzten Jahren hat sich Allerstorfer insbesondere für die Collage-Technik interessiert. So sind Elemente wie etwa eine Baumrinde, Pappe, Jute, aber auch ein ausgedientes Ballröckchen auf Leinwänden verewigt und mit Farbkompositionen kombiniert. Da sie bis vor kurzem in einer ärztlichen Praxis gearbeitet hatte, verwendet die Künstlerin auch ausgediente Bandagenreste, Tupfer, chirurgische Handschuhe ... "Auch können die unterschiedlichsten Dinge, auf die ich zufällig stoße, Anlass für eine neue Bildidee sein", so Allerstorfer. "Beim Malprozess geht es mir einerseits um ein Loslassen vom Alltag und gleichzeitig um den Auf- und Abbau einer inneren Spannung. Diese unterstützt mich dabei, meine Phantasien und Stimmungen in einem Bild zu verarbeiten. Diese Spannung treibt an, lässt einen nicht los."

Fotos: Lumpelegger, Allerstorfer
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