12.10.2017, 13:46 Uhr

"Battle of the Sexes - Gegen jede Regel" - Gefeierte Deutschlandpremiere beim 25. Filmfest Hamburg

(Foto: © 2000-2017 Centfox Film GmbH)
Bereits mit LITTLE MISS SUNSHINE hat das Regie-Duo Valerie Faris und Jonathan Dayton ihr besonderes Gespür für mitreißende und charmante Stoffe unter Beweis gestellt. Ihr neuer Film BATTLE OF THE SEXES – GEGEN JEDE REGEL feierte gestern seine umjubelte Deutschlandpremiere vor vollem Saal im Rahmen des 25. Filmfests Hamburg.

BATTLE OF THE SEXES – GEGEN JEDE REGEL basiert auf der wahren Geschichte der ehemaligen Weltranglisten-Ersten im Frauentennis Billie Jean King und ist mit Oscar®-Preisträgerin Emma Stone und Steve Carell als Bobby Riggs prominent besetzt. Der Film thematisiert den Geschlechterkampf in den 70er Jahren, der im „Battle of the Sexes“ symbolisch auf dem Tennisplatz ausgefochten wurde. Das Match war ein Meilenstein für die Gleichberechtigung im Tennissport, aber auch in der Gesellschaft. Die feine Balance aus Gefühl und Humor, die den Regisseuren in diesem Film gelingt, wurde vom Premierenpublikum mit begeistertem Applaus belohnt.

BATTLE OF THE SEXES – GEGEN JEDE REGEL wurde bereits auf dem Toronto International Film Festival, dem Telluride Film Festival, dem BFI London Film Festival und dem Zurich Film Festival von Publikum und Kritikern gleichermaßen gefeiert.

Zum Film:
Im Zuge der sexuellen Revolution und dem Aufschwung der Frauenbewegung wird 1973 in den USA der Schaukampf zwischen der weltweiten Nr. 1 des Frauentennis, Billie Jean King (Emma Stone), und dem Ex-Tennis Champion und notorischen Zocker Bobby Riggs (Steve Carell) als „Battle Of The Sexes“ angekündigt und mit 90 Millionen Zuschauern weltweit zu einem der meist gesehenen Sportevents der Fernsehgeschichte. Während sich die beiden Rivalen inmitten der medialen Hysterie auf das Match vorbereiten, müssen sie privat weit komplexere Kämpfe mit sich selbst ausfechten. King, eine äußerst zurückhaltende Person, ist nicht nur eine Verfechterin der Gleichberechtigung, sondern kämpft auch mit ihrer eigenen Sexualität, als sie für ihre Vertraute Marilyn Barnett (Andrea Riseborough) mehr als nur Freundschaft empfindet. Und Riggs, einer der ersten Selfmade-Promis des Medienzeitalters, kämpft mit dem Dämon der Spielsucht, der sein Familienleben und die Beziehung zu seiner Ehefrau Priscilla gefährdet. Billie Jean King und Bobby Riggs lieferten zusammen ein kulturelles Spektakel, das weit über den Tennisplatz hinaus wirkte, und Diskussionen in Schlafzimmern und Vorstandsetagen entfachte, die noch bis heute nachhallen.

Beitrag erstellt von:
Lindorfer Bernhard / Film-Total
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