29.03.2016, 14:09 Uhr

Bezirksstrahlenschutzübung in Mühldorf

(Foto: BFK UU/HAW Herbert Denkmayr)
FELDKIRCHEN. Die Freiwillige Feuerwehr Mühldorf veranstaltete die diesjährige Strahlenschutzübung des Bezirks Urfahr-Umgebung. Gemeinsam mit den Feuerwehren Bad Leonfelden, Schenkenfelden, Gallneukirchen und Puchenau, sowie der ABC Dekontaminationseinheit des oberösterreichischen Roten Kreuz wurde ein Einsatzszenario beübt, welches zum realistischsten im Bereich des Strahlenschutzes zählt. Ein Transportfahrzeug mit radioaktivem Versandstück kam von der Straße ab und prallte gegen eine Böschung.

Dabei wurde ein Transportbehälter aus dem Fahrzeug geschleudert. Gewarnt durch die Kennzeichnung des Gefahrenguttransporters und zum Selbstschutz der technischen Hilfe Mannschaft wurden sofort Spezialkräfte nachalarmiert. Ausgerüstet mit Schutzanzügen der Stufe II übernahmen diese Spürtrupps die Rettung der verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich und das Aufspüren der Strahlenquelle sowie der Transportpapiere.

Nach der Lokalisierung im weitläufigen Gelände wurde der Strahler schließlich geborgen und gesichert. Das Rote Kreuz mit ihrer mobilen Dekontaminations-Einheit hatte in Zusammenarbeit mit Einsatzkräften der Feuerwehr inzwischen ihren Betrieb aufgenommen und konnte die fünf verletzen Zivillisten entsprechend dekontaminieren und ärztlich versorgen. Die eingesetzten Spürtrupps wurden ebenfalls auf Kontamination überprüft.
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