Wernberg
Erstes Zentrum Schädel-Hirn-Trauma eröffnet

Feierliche Schlüsselübergabe im kleinen Rahmen.
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Das erste Kompetenzzentrum "Schädel-Hirn-Trauma" eröffnete heute in Wernberg. Rund 8,5 Millionen Euro wurden in das Zentrum investiert. Es vereint Wohnen für Menschen mit Hirnverletzungen, eine Tagesstätte und ein Mutter-Kind-Zentrum unter einem Dach.

WERNBERG. "Ich bin froh, dass ich hier bin. Ich bin froh, dass ich lebe." Es sind deutliche Worte und solche, die berühren. Wolfgang Dolzer ist nicht nur einer der ersten Bewohner des neuen Schädel-Hirn-Trauma Kompetenzentrum in Wernberg. Es war auch der Anlassfalls dieses Projekt in Angriff zu nehmen.

In Kooperation entstanden 

Umgesetzt wurde das Kompetenzzentrum für Menschen mit Hirnverletzungen von der AVS, dem Sozialversicherungsverband Villach Land und dem Sozialreferat des Landes Kärnten. Investiert wurden rund 8,5 Millionen Euro. Das Zentrum bietet neben der Wohneinheit für Menschen mit Hirnverletzungen,  eine Tagesstätte auch Mutter-Kind-Wohnen und barrierefreies Wohnen an.

Voll belegt

Momentan sind die 16 Plätze des Schädel-Hirn-Trauma-Zentrums besetzt, die Plätze werdem vom Land zugewiesen. Die große Nachfrage nach diesen Plätzen lässt auf die Bedeutung der Einrichtung schließen, weiß Sozialreferentin Beate Prettner. Prettner: „Es ist ein sozialpolitisches Statement, das hier auf dem Areal des Seniorenheims Wernberg realisiert werden konnte."

Vier Jahre Arbeit

Nach zwei Jahren Vorarbeit und wiederum zwei Jahren Bauzeit konnte das Zentrum nun eröffnet werden. 35 Mitarbeiter sind im gesamten Komplex angestellt. Es inkludiert auch einen Therapiebereich wie auch Ruhe- oder großzügige Gemeinschaftszonen. 

Aus dem Leben gerissen

Die Leiterin des Kompetenzzentrums Tanja Pototschnig unterstreicht dien Bedarf einer solchen Einrichtung. "Bei den Menschen die hier einen Platz finden handelt es sich um Menschen, die zuvor ein normales Leben, eine Familie, einen Beruf hatten. Und dann prompt aus eben diesem gerissen wurden." Erzählt wird von einer jungen zweifachen Mutter, "es sind Schicksale". Schicksale, die nur schwer mit Menschen mit beispielsweiser angeborenen Behinderungen gleichzusetzen sind.

Finanziert aus Strafgeldern

Manuel Müller, SHV Villach-Geschäftsführer, freut sich "über den historischen Tag". Die Realisierung des Projekts über weite Strecken begleitet habe sein Vorgänger, der Weißensteiner Bürgermeister Hermann Moser, bis er vor zwei Monaten in dessen Fußstapfen trat.  "Wir haben damit einen Meilenstein gesetzt“, so Müller. Auch freue ihm die sinnvolle Verwendung der Strafgelder, so fülle sich der Topf des Sozialhilfeverbands Villach Land mit Strafgeldern der Straßenverkehrsordnung (hauptsächlich LKW-Busgelder). Das Geld wurde über die letzten Jahre angespart, "nun kommt es einem wirklich wichtigem und schönem Zweck zugute".

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