An der Himmelstür, an der Himmelstür ...

Gedanken zum Sonntag

An der Himmelstür, an der Himmelstür,
da fragt man dich nicht: bist du arm oder reich? 

An der Himmelstür, an der Himmelstür,
da sind die Menschen allemal gleich!

Hier schafft sich so mancher und drängelt sich vor
und eh er es denkt - klopft er droben ans Tor.
Hier war er ein Konsul mit Würde und Amt,
dort sind seine Titel nicht mehr interessant,
und gibt einer mit seinem Bankkonto an;
das hat überhaupt keinen Zweck.

Denn, wenn er nichts anderes vorweisen kann,
dann schickt man ihn gleich wieder weg.

An der Himmelstür, an der Himmelstür,
da gelten ganz andere Regeln als hier.

An der Himmelstür, an der Himmelstür,
da fragt man dich nicht: bist du arm oder reich?

An der Himmelstür, an der Himmelstür,
da sind die Menschen allemal gleich.

Die Alte, die stehts auf die Sittlichkeit sah
und vor deren Mundwerk kein Mensch sicher war;
sie glaubte schon selber, die Frömmste zu sein.
Doch dort an der Pforte, da sagte man "Nein".

Doch gleich hinter ihr, da kam ein Vagabund,
bärtig und voll noch vom Wein.
Er trug unterm Arm seinen struppigen Hund -
und Petrus ließ beide herein.

An der Himmelstür, an der Himmelstür ...
der Fußballstar ist dort genau so viel wert
wie einer der humpelt, weil's keinen dort stört.
Und ob einer stottert oder Fremdsprachen spricht,
das hat doch da droben - überhaupt kein Gewicht.

Ob einer bei uns den Nobelpreis gewann
oder die Bildung ihm fehlt.
Auf all diese Dinge kommt's da nicht mehr an,
weil nur das Menschliche zählt...

An der Himmelstür, an der Himmelstür ...

Songtext: Peter Alexander

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