"Fordern 2.000 Euro Grundeinkommen"

2.000 würde jeder netto bekommen nach dem System von Matthias Supersberger
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FEISTRITZ/DRAU (aju). Matthias Supersberger hat die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens auf Österreich adaptiert. Nun will er sein Konzept im Rahmen der Tage der Zukunft in Arnoldstein (12. bis 14. Juni 2017, Klosterruine Arnoldstein) vorstellen.

Angepasstes Konzept

"Ich habe in meinem Leben schon mit vielen Problemen verschiedenster Menschen zu tun gehabt und daher beschlossen, dass es so nicht weitergehen kann", sagt Supersberger. Seine Idee zur Lösung der sozialen Probleme in Österreich ist dabei zwar nicht neu, wurde aber von ihm extra an Österreich angepasst. "Das bedingungslose Grundeinkommen von 2.000 Euro netto pro Monat, mit zusätzlicher Sozialversicherung soll unpfändbar, nicht verpfändbar und wertgesichert von der Geburt bis zum Tod ausgezahlt werden", sagt Supersberger. Dadurch möchte er jedem ein lebenswertes Leben ohne Existenzangst ermöglichen und die Schere zwischen Arm und Reich schließen.

Voraussetzungen

Gemacht werden könne dies, laut Supersberger, nur mir förderrechtlichen, transferrechtlichen und steuerrechtlichen Veränderungen. Zudem brauche es unbedingt die Einführung einer "Robotersteuer" (monatliche Steuerabgabe für Maschinen) für Betriebe. "Mit unserem System gibt es die ganzen Unterstützungen vom Staat, die den Menschen zum Zweck der Abhängigkeit von der Politik vorgelegt werden, nicht mehr", sagt Supersberger. Das hätte aus seiner Sicht den Vorteil, dass jemand, der Ideen hat oder ein Geschäft eröffnen möchte, dies tun kann ohne Existenzängste zu haben. "So wie es jetzt ist, kommen gute Ideen oft nicht zum Tragen, genau aus diesem Grund", sagt Supersberger. Zusätzlich zu den gesicherten 2.000 Euro könnte in Supersbergers System jeder noch ein Erwerbseinkommen anhängen.

Viele Jobs

"Außerdem können so auf der Stelle 300.000 Arbeitsplätze geschaffen werden", meint Supersberger. Vor einem Jahr hat er zur Umsetzung eigens den Verein "Bedingungsloses-Grund-Einkommen" geschaffen. Mit seinem Konzept versucht er seither in der Politik auf nationaler Ebene Gehör zu finden.

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