Übungsleiterkurs des KEHV
Großes Interesse an Trainerausbildung
- 20 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern absolvierten den jüngsten Übungsleiterkurs des Kärntner Eishockeyverbandes.
- Foto: KEHV
- hochgeladen von Michaela Erlacher, BA
20 Teilnehmer aus mehreren Bundesländern absolvierten den jüngsten Übungsleiterkurs des Kärntner Eishockeyverbandes in Villach. Der nächste Termin steht bereits fest.
VILLACH. Über großes Interesse an der Aus- und Weiterbildung von Eishockeytrainern freut sich der Kärntner Eishockeyverband (KEHV). Insgesamt 20 Teilnehmer, darunter zwei Frauen, nahmen am jüngsten Übungsleiterkurs teil. Dabei kamen die angehenden Übungsleiter nicht nur aus Kärnten: Die weiteste Anreise führte sogar aus Hohenems nach Villach. Weitere Teilnehmer kamen unter anderem aus Wien, Graz, Wels und Weiz.
Vertreter heimischer Vereine
Auch mehrere Kärntner Vereine waren bei der Ausbildung vertreten. Vom EC Spittal nahmen unter anderem Zorec und Pewal teil, für den EC VSV war U20-Spieler Paul Brandstätter mit dabei. Mit Michaela Verdel von den Noreas und Britta Bachler von den KAC Damen absolvierten auch zwei Frauen die Ausbildung. Für die fachliche Begleitung zeichnet bereits seit drei Jahren Paul Ullrich von der Skillz Company verantwortlich. Für den KEHV ist das große Interesse ein wichtiges Signal für die Nachwuchsarbeit. Denn deren Qualität hängt wesentlich von gut ausgebildeten und engagierten Trainerinnen und Trainern ab.
Theorie trifft Praxis
Neben den theoretischen Inhalten standen auch praktische Einheiten auf dem Programm. Dafür arbeiteten die Teilnehmer mit Jugendspielern auf dem Eis und konnten das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen. Die Organisation der jungen Spieler für die Lehrauftritte übernahm Darius Aalai. Die Seminarräume sowie die Verpflegung während des Lehrgangs stellte die Jugendherberge Villach zur Verfügung.
Weiterer Kurs im September
Aufgrund der großen Nachfrage steht bereits die nächste Ausbildung fest: Am 26. und 27. September 2026 findet in Steindorf ein weiterer Übungsleiterkurs statt. Einige Plätze sind laut KEHV derzeit noch verfügbar. Bewusst soll die Teilnehmerzahl überschaubar bleiben. Dadurch seien eine intensivere Betreuung und ein persönlicheres Arbeiten während der Ausbildung möglich. Der Kärntner Eishockeyverband will damit die kontinuierliche Aus- und Weiterbildung weiter forcieren und gute Voraussetzungen für Vereine und den heimischen Nachwuchs schaffen.

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