02.09.2014, 21:24 Uhr

Villacher spielt in der Red Bull-Akademie

Im Alter von drei begann die Karriere des jungen Villacher-Talents beim VSV

Der Stürmer des U18 National Teams, Daniel Wachter, spielt seit vier Jahren in der Red Bull-Akademie.

VILLACH (cram). Am sechsten September wird das Red Bull Mega-Projekt, die "Red Bull Nachwuchsakademie" mit sieben Fußballplätzen und zwei Eishallen in Salzburg / Liefering, offiziell eröffnet. 
Mit an Board der 17-jährige Villacher Daniel Wachter.

Profisport Karriere
Der Lebenslauf des 17-Jährigen weist jetzt schon in Richtung erfolgreicher Profisport-Karriere. "Mit drei Jahren habe ich begonnen Eishockey zu spielen und wie es sich für einen gebürtigen Villacher gehört, natürlich beim VSV", erzählt Wachter. Die bekannte Talentschmiede des VSV legte damit den Grundstein für die zukünftige Karriere des blitzschnellen Stürmers. In den elf Jahren, in denen er das Blau-Weiß-Trikot der Villacher Adler trug, spielte er noch zusätzlich im österreichischen Nationalteam.

Red Bull Talente-Scout
Bei einem dieser Nationalteam-Einsätze in Zell am See stach einem Red Bull Talente-Scout die technische und spielerische Überlegenheit des damals 13-jährigen Eishockey-Talents ins Auge. "Nach dem Spiel ist da plötzlich ein Mann gestanden und hat mir einen Platz in der Red Bull-Akademie angeboten, da ist man zuerst einmal sprachlos und dann könnte man die ganze Welt umarmen. Meine Eltern sind dann mit mir nach Salzburg gefahren, um sich vor Ort ein Bild davon zu machen, was mich in der Akademie erwartet."

Das erste Jahr war sehr hart
Mittlerweile sind bereits vier Jahre vergangen. "Das erste Jahr war extrem hart für mich, da wollte ich schon den sprichwörtlichen Hut draufhaun. Mein Vater ist nach Salzburg gekommen und wir hatten schon die Koffer gepackt, aber nach einer langen Aussprache mit dem Akademieleiter und dem Generalmanager packte ich meine Koffer wieder aus", so Wachter.

Talent alleine ist zu wenig
Um zu verstehen, was es bedeutet, zu dem erlesenen Teil der Red Bull-Akademie zu gehören, muss man wissen, dass Talent alleine zu wenig ist.
Denn die jungen Eishockeyspieler trainieren täglich zweimal auf dem Eis und absolvieren zusätzlich noch ein Trockentraining.
Dazu kommt noch die schulische Ausbildung, Wachter besucht in Salzburg erfolgreich die Handelsschule. "Obwohl das schulische Umfeld auf das Training abgestimmt ist, machen drei Trainingseinheiten am Tag sehr müde und da fällt das Lernen nicht unbedingt leicht", erzählt Wachter.
So viel Engagement und Willensstärke in diesem Alter ist einfach bewundernswert.
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