Von England nach Kitzbühel und weiter nach Ungarn
Mundmaler Paulus Ploier - von London nach Kitzbühel und weiter nach Tata (Ungarn)
- Mundmaler Paulus Ploier.
- Foto: Paulus Ploier / www.paulus-art.at
- hochgeladen von Klaus Wendling
Strass im Attergau/Kitzbühel: Ein besonderes Highlight erwartet Kunstfreunde bei den diesjährigen „Tiroler Tagen der offenen Ateliers“: Auf Einladung des „Vereins Kitzbühel Aktiv“ präsentiert unter anderem der international renommierte Mundmaler Paulus Ploier seine Werke in der Gamsstadt.
Paulus Ploier, der als Vollmitglied der weltweiten Vereinigung der mund- und fußmalenden Künstler (VDMFK) und Preisträger des „Life Award“ gilt, bringt internationales Flair nach Kitzbühel. Seine Arbeiten, die dieses Jahr bereits in London zu sehen waren und bald in Ungarn ausgestellt werden, sind ein eindrucksvolles Zeugnis für grenzenlose Kreativität. Dass der vielseitige Mundmaler, der auch als Musiker und Krisenbegleiter wirkt, Zeit für ein Gastspiel in Kitzbühel findet, ist für die Veranstalter eine besondere Freude.
Die Gemeinschaftsausstellung findet am Samstag, 9. Mai, und Sonntag, 10. Mai, jeweils von 9 bis 17 Uhr im überdachten Innenhof der Bezirkshauptmannschaft Kitzbühel statt. Besucher haben die Gelegenheit, Kunst zu bewundern, die physische Grenzen überwindet.
Neben Mundmaler Paulus Ploier bringt die Ausstellung weiteres internationales Flair in die Gamsstadt: Mit Patrice Bruvier (Frankreich), Edina Tarfarkas-Czajlik (Ungarn) und Ivan Rykhlo (Ukraine) ist die europäische Kunstszene prominent vertreten. Ergänzt wird das vielseitige Portfolio durch die österreichischen Künstlerinnen Nicole Blechinger, Brigitta Peinsipp, Marlene Schaumberger und Bettina Krummel.
Die Besucher erwartet im Hof der Bezirkshauptmannschaft eine beeindruckende Bandbreite an Stilen: Von klassischer Mundmalerei in Acryl über Tusch-Aquarelle und Pop-Art bis hin zu Ölmalerei und Mixed-Media-Werken. Auch fernöstliche Einflüsse wie chinesische Tuschmalerei sowie kreative Objekte aus Fundstücken gibt es zu entdecken und die eine oder andere künstlerische Überraschung ist garantiert.
Das Konzept der Tiroler Tage der offenen Ateliers kam bereits in den vergangenen Jahren gut an. Die Besucherinnen und Besucher begeistern sich für dieses Ausstellungsformat, das ihnen einen sehr persönlichen Zugang zur Kunst und zu den Künstlerinnen und Künstlern ermöglicht. Das Publikum lernt die künstlerische Vielfalt kennen und erlebt abwechslungsreiche und genussvolle Stunden, unter anderem auch deswegen, weil einige Künstler/innen vor Ort auch malen (werken) und somit können die Besucher/innen den Kunstschaffenden zum Teil auch über die Schulter schauen und die Aussteller/innen natürlich auch zum Austausch und persönlichen Gespräch einladen.
Das „kulturnetzTirol“ unter der Leitung von Architektin und Künstlerin Helga Madera hat vor einigen Jahren die „Tiroler Tage der Offenen Ateliers“ in Kooperation mit Tiroler Kulturvereinen ins Leben gerufen. Nach dem erfolgreichen Start gab es in jedem Jahr ein noch umfangreicheres Angebot. Die Schauplätze, Themen und Techniken sind auch 2026 sehr vielfältig. Schauen Sie vorbei, schauen Sie den Akteuren über die Schulter und kommen Sie mit den Künstlern in`s Gespräch. Alle teilnehmenden Künstler/innen freuen sich auf Ihren Besuch.
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