Evonik verdoppelte Membranproduktion

Evonik kann dank der neuen Hohlfaserspinnanlage in Schörfling doppelt so viele Membranmodule herstellen.
  • Evonik kann dank der neuen Hohlfaserspinnanlage in Schörfling doppelt so viele Membranmodule herstellen.
  • Foto: Evonik/Carsten Behler
  • hochgeladen von Maria Rabl

SCHÖRFLING. Einen mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag investierte Evonik für die Standorterweiterung in Schörfling. Hier produziert das Unternehmen derzeit Gasseparationsmodule vor allem für den Biogasmarkt und die Helium-Gewinnung. Neben einer neuen Hohlfaserspinnanlage entstanden zusätzliche Räume für Technologieentwicklung, Anwendungstechnik, Membrantestung und Qualitätssicherung.

Mehr als 30 neue Arbeitsplätze in der Produktion und Verwaltung wurden zudem geschaffen. "Die Investition in Schörfling erweitert unsere Möglichkeiten, das Membranportfolio noch breiter aufzustellen", betont Claus Rettig, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Resource Efficiency GmbH.

Im Zuge der Standorterweiterung wird auch die Infrastruktur in Lenzing ausgebaut. In Lenzing wird das Ausgangsmaterial – der Hochleistungskunststoff Polyimid – hergestellt, der in Schörfling versponnen und dann weiter verarbeitet wird.

Zur Sache

Evonik ist mit mehr als 36.000 Mitarbeitern in über 100 Ländern aktiv.
Der Standort Schörfling wurde 2010 gegründet.
Die erste Hohlfaserspinnanlage für Sepuran-Membranen wurde hier zwei Jahre später in Betrieb genommen.
Im September 2016 folgte der Spatenstich für die neue Produktionshalle.
Diese wurde 2017 eröffnet und verdoppelt die Kapazität.

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