Währing
Von Fledermaushaus bis Park – diese Projekte setzt die Jugend um
- Das Kinder- und Jugendparlament zeigt den politischen Prozess im kleinen Rahmen.
- Foto: BV18 & Wiener Familienbund
- hochgeladen von Lukas Ipirotis
In Währing haben Kinder und Jugendliche erneut bewiesen, wie viele Ideen sie für ihren Bezirk mitbringen. Im Rahmen des Kinder- und Jugendparlaments wurden heuer insgesamt 89 Vorschläge für ein kinder- und jugendfreundlicheres Währing eingebracht.
WIEN/WÄHRING. Für politische Teilhabe muss man nicht erst bis ins Erwachsenenalter warten. Wie das geht, haben Währings Kinder und Jugendliche erneut beim Kinder- und Jugendparlament bewiesen. Zusammen wurden zahlreiche Ideen für ihren Bezirk eingebracht – dabei wurde 89 Anträge gestellt. Fast zwei Drittel davon sollen auch umgesetzt werden.
Die Wünsche der jungen Währingerinnen und Währinger reichen von Graffiti-Workshops und Schachspielplätzen bis zu mehr Begrünung und Verbesserungen in den Parks. Auch Themen wie Tierschutz und Gemeinschaft spielten eine Rolle. Vorgeschlagen wurden unter anderem ein Fledermaushaus, eine Futterstation für Wildtiere sowie zusätzliche Veranstaltungen im Bezirk und besondere Mitmachstationen beim Währinger Sommerfest im September.
Bezirksparlament im kleinen Rahmen
Am Kinderparlament beteiligten sich in diesem Schuljahr 26 Volksschulklassen. Beim Jugendparlament machten zwei Schulen sowie der Jugendtreff Währing mit einem offenen Workshop mit. Die Anträge wurden in Workshops erarbeitet und anschließend bei Sitzungen im Festsaal der Bezirksvorstehung offiziell übergeben.
- Die erarbeiteten Anträge und Projekte sollen jetzt umgesetzt werden.
- Foto: BV18 & Wiener Familienbund
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Danach prüft die Bezirksvorstehung gemeinsam mit den zuständigen Dienststellen der Stadt Wien die Umsetzbarkeit der Vorschläge. In sogenannten Antwortsitzungen erfahren die Kinder und Jugendlichen schließlich, welche Projekte umgesetzt werden können, welche noch Zeit benötigen und warum manche Ideen nicht realisierbar sind.
Neben der Mitgestaltung ihres Bezirks lernen die Teilnehmenden dabei auch viel über Stadtplanung, Zuständigkeiten sowie rechtliche und finanzielle Rahmenbedingungen. Organisiert werden die Beteiligungsformate vom Wiener Familienbund im Auftrag des Bezirks. Die nächste Runde startet mit dem Schuljahr 2026/27.
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