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Im Welser Gemeinderat schlug die freiheitliche Fraktion Alarm: Laut der soll der Stadtteil Vogelweide seinen letzten Post-Partner verlieren, denn Schreibwaren Lenk sperrt im Herbst endgültig zu – die Paketannahme endete bereits Anfang des Monats.
WELS. Die Welser FPÖ stellte einen Dringlichkeitsantrag im vergangenen Gemeinderat, denn: Dem Stadtteil Vogelweide gehe laut Fraktionsobmann Thorsten Aspetzberger (FPÖ) mit dem Zusperren von Schreibwaren Lenk ihr letzter Post-Partner verloren. Grund ist der Ruhestand des Eigentümers im kommenden September – die Paketannahme wurde bereits im Juli beendet. Mit dem Antrag wolle man die Postversorgung sichern – er wurde von allen Parteien mitgetragen. „Die Probleme bei der Postzustellung in Wels zeigen, wie wichtig eine funktionierende und bürgernahe Postversorgung ist", erklärt Aspetzberger:
"Wenn es bereits bei der Zustellung zu Schwierigkeiten kommt, darf zusätzlich nicht auch noch die wohnortnahe Infrastruktur für die Bürger verloren gehen.“
FPÖ-Fraktionsobmann Thorsten Aspetzberger und seine Partei stellten einen Dringlichkeitsantrag zur Post-Versorgung im Welser Gemeinderat
Von einer Schließung seien besonders ältere Menschen, Personen mit eingeschränkter Mobilität sowie Familien betroffen. Für viele Bürger des größten Welser Stadtteils sei die Möglichkeit, Postdienstleistungen in unmittelbarer Wohnnähe in Anspruch zu nehmen, laut dem Fraktionsobmann "ein wesentlicher Bestandteil der täglichen Daseinsvorsorge". "Die Vogelweide braucht auch in Zukunft einen Postpartner", zeigt sich Aspetzberger entshlossen, was nun auch in der einstimmig beschlossenen Resolution der Stadt Wels an die Post untermauert wurde:
"Die Österreichische Post AG ist gefordert, rasch eine tragfähige Lösung für die Bevölkerung zu präsentieren.“
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