Verspielte Vögel im Tiergarten
Welser Kea-Papageien voll im Fußballfieber
Die Kea-Papageien im Welser Tiergarten sind trotz des Ausscheidens von Neuseeland, ihrem Heimatland, bei der Weltmeisterschaft noch voll im Fußballfieber. Die verspielten Tiere zeigen, wie gut sie mit dem Ball umgehen können.
WELS. Neuseeland ist zwar bei der Fußball-WM 2026 schon ausgeschieden. Die Kea-Papageien im Welser Tiergarten setzen ihr Training dennoch unbeirrt fort und kämpfen verbissen um jeden Ball. Die verspielten Bergpapageien, wie die Kea auch genannt werden, sind auf der Südinsel Neeseelands heimisch. Allerdings sind sie vom Aussterben bedroht.
- Die Keas im Welser Tiergarten haben ihren Ursprung in Neuseeland, wo sie vom Aussterben bedroht sind.
- Foto: Michael Pacher
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Die neugierigen Keas in Wels stehen immer wieder im Interesse von Forschungsprojekten, die der zoologische Leiter Gyula Gajdon koordiniert. Vor einem Jahr war etwa die neuseeländische Psychologin Sanne Brock zu Gast in Wels, um die Persönlichkeit der Keas zu studieren. Im kommenden Herbst startet ein weiteres Projekt zur Verhaltensforschung.
- Die Kea-Papageien im Welser Tiergarten sind sichtlich voll im WM-Fieber.
- Foto: Freunde des Welser Tiergartens
- hochgeladen von Philipp Paul Braun
Die erkundungsfreudigen Vögel sind für jede Abwechslung zu haben. Sie können Werkzeuge nutzen, ihr stärkstes Arbeitsgerät sind aber ihre kräftigen Schnäbel, mit denen sie in Neuseeland schon Scheibenwischer und Türdichtungen an Autos angeknabbert haben oder Rucksäcke öffnen können. Den Fußbällen ging übrigens sehr schnell die Luft aus.
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