Ohne Fleiß kein Preis

Ist der SV Viktoria (re.) bereit für den Titel?
  • Ist der SV Viktoria (re.) bereit für den Titel?
  • Foto: SV Viki Marchtrenk
  • hochgeladen von Kevin Haslinger

BEZIRK. Mit dem SK Bad Wimsbach und dem ATSV Sattledt in der West und der SV Viktoria Marchtrenk in der Ost spielen drei Vetreter aus dem Bezirk in der Landesliga. Wenn auch die Ausgangspositionen unterschiedlich sind, eins vereint alle drei: Es wird auf heimische Stärke gebaut. "Wir waren nie Transferkaiser, dazu fehlt uns ein Mäzen, aber damit können wir sehr gut umgehen und letztlich profitiert unser guter Nachwuchs", sagt Stefan Hochreiter, Sektionsleiter vom SK Bad Wimsbach. Nach dem Ab- und Wiederaufstieg möchten die Wimsbacher vermeiden, eine Fahrstuhlmannschaft zu werden und wieder Fuß in der Landesliga fassen. Hochreiter schöpft Hoffnung: "Es erwartet uns sicher eine schwierige Saison, aber wir wollen Paroli bieten und mit unseren "Jungen Wilden" überraschen."

Mit Geduld und Ambitionen

Ähnlich gestaltet sich die Zielsetzung für den ATSV Sattledt, doch auch dort wird der Umgang mit dem Geld im Amateurfußball kritisch beäugt. "Für uns hat es finanziell keinen Sinn, teure Spieler zu holen. Wir haben Geduld mit unseren Jungen und mittlerweile da schon Stützen in der Mannschaft", meint der sportliche Leiter Günther Esterer. Die Schwierigkeit bestehe darin, die Investments der Konkurrenten auszugleichen und nicht in den Abstiegskampf zu rutschen. Esterer zeigt sich optimistisch: "Wer mehr arbeitet, erreicht mehr. Bei uns passt es intern und wir sind sehr kompakt. Hinter Friedburg, Pettenbach und Schwanenstadt ist einiges möglich."

Das Jahr des SV Viktoria?

Letztes Jahr Vizemeister, vor kurzem im Cup-Derby den SV Marchtrenk mit 6:0 vom Platz gefegt. Ein Platz ganz vorne wäre wohl keine Überraschung, doch der SV Viktoria Marchtrenk zeigt sich bescheiden: "Bad Schallerbach und Dietach sind die Aufstiegsfavoriten. Wir können sicher positiv überraschen", findet Obmann Mark Petter. Wichtig sei es, attraktiven Fußball zu spielen und diese Spielphilosophie in der Mannschaft zu leben. "Die Stimmung ist noch besser als in den letzten Jahren und die bisherigen Ergebnisse sprechen für unsere tolle Verfassung", so Petter weiter. Laut Petter und Esterer steigt das Niveau im Amateurfußball stetig, die Ligareform kann noch mehr dazu beitragen. "Als junges Talent hat man jetzt die Chance, über die Regionalliga in der Ersten Liga Fuß zu fassen. Österreich ist ein Ausbildungsland, das sollte eine gute Lösung sein", sagt Hochreiter.

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