Weltmeister startet bei der 44. Internationalen OÖ. Junioren-Radrundfahrt

Eines der größten Nachwuchsrennen Europas findet heuer 20. bis 22. Juli 2018 in Oberösterreich statt. Bei der 44. Internationalen OÖ. Junioren-Radrundfahrt kämpfen 25 Teams aus 12 Nationen mit 150 Profi-Nachwuchsfahrern um den Toursieg. Insgesamt haben bereits 5 Nationalteams aus Österreich, Deutschland, Luxemburg, Rumänien und Ungarn für die Tour genannt. Bei der 301,1 Kilometer langen Rundfahrt sind insgesamt 3.750 Höhenmeter zu bewältigen. Die Tour der unter 19-jährigen startet am 20. Juli mit dem 96,5 Kilometer langen Teilstück von Haid nach Marchtrenk. Am Tag darauf führt die Rundfahrt ins Mühlviertel, hier sind mit Start und Ziel in Rohrbach 109,9 Kilometer zu absolvieren. Die Schlussetappe am 22. Juli wird auf dem Teilstück von Bad Wimsbach nach Altmünster (94,7 Kilometer) entschieden, wobei die Bergankunft am Gmundnerberg auf 865 Meter Seehöhe spektakulär wird.

Mit dem Briten Ben Tullet von der holländischen Mannschaft Willebrod steht der aktuelle Junioren-Weltmeister im Querfeldein am Start. Weiters ist sein Teamkollege Max Kroonen gerade niederländischer Meister auf der Strasse geworden. Rumänien und auch Luxemburg haben ihre Landesmeister am Start. Interessant ist auch das Antreten des Deutschen Marius Mayrhofer mit oberösterreichischen Wurzeln, sein Großvater ist Oberösterreicher: Er hat mit der OÖ. Junioren-Rundfahrt noch eine Rechnung offen. 2017 schaffte er den Etappensieg auf der 2. Etappe in Bad Leonfelden, war tags darauf auf der Gmundnerbergetappe im Blauen Trikot des Punktebesten in einen Sturz verwickelt und kam nicht ins Ziel, sondern ins Krankenhaus. Weiters war sein Teamkollege Michael Heßmann letztes Jahr Gesamtzweiter der Int. Oststeiermarkjugendtour (Kat. U17).

Bester Österreicher im letzten Jahr, der auch heuer am Start steht ist der Steirer Paul Pleyer. Er hat heuer bereits international aufgezeigt und den Österreichauftakt in Leonding gewonnen, außerdem war er Zweiter beim Kirschblütenrennen. In der Ö-Cupwertung liegt er momentan zwar nur auf Rang 5, hatte aber in der übrigen Saison bisher viel Pech.
Der Cupzweite kommt aus Wels: Fabian Steininger der Sieger des Kirschblütenrennens hat heuer schon 3 Saisonsiege im Ö-Cup zu Buche stehen. Mit ihm ist sicher zu rechnen. Sein Teamkollege Niko Riegler holte sich den Landesmeistertitel am Berg, und war letztes Jahr bester Österreicher bei der Oststeiermarkjugendtour. Die schwere letzte Etappe mit dem Finale am Gmundnerberg kommt ihm entgegen. Gespannt kann man auch auf das Abschneiden des ehemaligen österreichischen Meisters im MTB CrossCountry Mario Holzleitner sein. Max Kabas den NÖ, der sich erst letzte Woche in Stephanshart den Österreichischen Meistertitel im Einzelzeitfahren holte, muss man genau so wie den aktuell im Österreichcup Führenden Valentin Götzinger aus der Steiermark auf der Rechnung haben.

 

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