Churrascaria schließt nach Storno-Aufreger

Ute Hübler (kleines Bild) stornierte einen Tisch im Restaurant Churrascaria und bekam eine saftige Stornorechnung dafür. (Foto: Foto: maps/Böck)
  • Ute Hübler (kleines Bild) stornierte einen Tisch im Restaurant Churrascaria und bekam eine saftige Stornorechnung dafür. (Foto: Foto: maps/Böck)
  • hochgeladen von Maximilian Spitzauer

WIEN/WIEDEN. Nach dem Aufreger über eine Stornogebühr im Februar (die bz hat berichtet) hat das brasilianische Lokal Churrascaria nun die Schließung bekanntgegeben. Auf der Facebook Seite des Lokals nimmt man Stellung dazu. Schuld sei die negative Medienkampagne am Anfang des Jahres. Nun muss das Lokal nach 35 Jahren schließen.

"Diese Pressekampagne am Anfang des Jahres ist sehr an unsere Substanz gegangen. Wir sahen uns mit Halbwahrheiten und einer entsprechend massiven Negativwerbung konfrontiert. Trotzdem stehen wir nach wie vor dazu, dass wir es immer nach dem Fair Use System gehandhabt haben", liest man auf der Facebook-Seite des Lokals.

Stornorechnung war Auslöser

Der Grund für die hohe Stornorechnung sei: "Wir bereiten das Essen speziell für die Gäste zu. Wir haben kein a la carte Essen. Sobald die Gäste eintreffen, können sie sofort, zu ihrer gebuchten Zeit mit den Gängen beginnen."Sollte ein Gast früher als 24 Stunden vor dem Termin absagen, ist in der AGB des Restaurants zu lesen, dass eine Storno-Gebühr verrechnet wird. Diese wurde auch von der Wirtschaftskammer befürwortet.

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