Gruppendruck versus Volkswirtschaft
Besorgter Leser kritisiert Maßnahmen der Regierung

Kritischer Leser auf der Seite der Volkswirtschaft.

Folgender Leserbrief erreichte die Redaktion. Der Leser beleuchtet die Regierungsmaßnahmen aus einem kritischen Blickwinkel.

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, Sehr geehrte Regierungsmitglieder, Sehr geehrte Abgeordnete zum Nationalrat.
In großer Sorge um unser Land nehme ich all meinen Mut zusammen und schreibe heute in der Hoffnung, dass er die eigentlichen Adressaten erreicht, den ersten Leserbrief meines Lebens. Dabei werde ich reichlich Gelegenheit haben, mich vor aller Welt lächerlich zu machen, zum einen, weil ich frei von jeglicher medizinischen, volkswirtschaftlichen oder politikwissenschaftlichen Ausbildung bin und daher sicher viel zu oft ins Fettnäpfchen treten werde, zum anderen weil sämtliche weiter unten angeführten Überlegungen auf via Google in den letzten zwei Tagen gewonnenen Zahlen und Daten basieren, welche oft widersprüchlich sind und deren Wahrheitsgehalt für mich nicht überprüfbar war. Ich habe also „in zwa Dtog bei´n Humbold en Virologen gemocht“, wie Alex Kristan so schön sagte.
Mit einer gewissen Naivität gehe ich aber dennoch davon aus, dass nicht alles, was bei Wikipedia, WHO, Statistik Austria und seriösen Printmedien veröffentlicht wurde, Unfug ist.
Wenn dem so ist, dürften untenstehende Überlegungen nicht so ohne weiteres von der Hand zu weisen sein und ich bitte Sie alle, trotz Ihrer knappen Zeit den gesamten Text zu lesen, auch wenn er lang und unstrukturiert ist – es schreibt nur ein besorgter Staatsbürger, kein Schriftsteller:
Wir haben eine Pandemie. Nicht die erste und nicht die letzte. Die Regierung setzt zur Bekämpfung bisher nicht dagewesene Methoden ein; dies zur Verhinderung eines katastrophalen Ausbreitungsverlaufes. Der durch die Regierung verordnete Stillstand des Landes sorgt mit einigermaßen hoher Sicherheit für die größtmögliche Begrenzung von Neuinfektionen.
Sie, Sehr geehrter Herr Bundeskanzler, haben am vergangenen Samstag gesagt, dass Sie sich „hundertprozentig sicher“ wären, dass die von der Regierung verordneten Maßnahmen richtig sind. Und Sie und Ihre Regierungsmitglieder wurden in den vergangenen Tagen nicht müde zu erklären, dass Sie die Folgen für die Wirtschaft „koste es, was es wolle“ abfedern und „alles in Ihrer Macht Stehende“ unternehmen würden, negative Folgen für die Wirtschaft zu verhindern.
Genau das ist der Grund, warum ich mich heute an Sie wende. Es ist zwar schön, dass Sie sich „hundertprozentig sicher“ sind „das Richtige“ zu tun, aber ich würde mir ehrlich gesagt zum gegenwärtigen Zeitpunkt eher einen Kapitän wünschen, der sich nicht ganz so sicher ist, dass die Titanic unsinkbar ist und der daher vorsichtshalber ein paar Gänge zurück schaltet.
Die Corona-Seuche stellt vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen, Menschen mit geschwächtem Immunsystem und die Generation der über 60-Jährigen eine Bedrohung dar. Warum, so frage ich mich, konzentrieren wir nicht all unsere Kräfte auf die systematische Isolation genau dieser Risikogruppen?
Die Behandlung der Corona-Intensivpatienten wird – je nach tatsächlichem Ausmaß der Durchseuchung – möglicherweise astronomische Summen verschlingen. Diese werden wir nur dann aufzubringen in der Lage sein, wenn eine funktionierende Wirtschaft entsprechende Steuereinnahmen erwirtschaftet. Die Maßnahmen der Regierung erwürgen aber gerade denjenigen, der am Ende die Rechnung bezahlen soll…. (Für diesen Fall bin ICH mir übrigens „zu hundert Prozent sicher“, dass das nicht besonders clever ist!)
Eine Unzahl an Experten kritzelt derzeit Horrorszenarien in unterschiedlichsten Ausprägungen auf die Tafel und ich höre kaum jemanden sagen, dass es unter Umständen auch ganz anders kommen könnte. Ist es nicht möglich, dass wir uns alle ein wenig zu sehr in eine Weltuntergangshysterie hineinschwadronieren; sind nicht dieselben Szenarien für SARS, BSE, Ebola und Schweinegrippe skizziert worden? Woher nehmen Sie, Sehr geehrter Herr Bundeskanzler die GEWISSHEIT, dass wir die Corona-Krise als Gesellschaft nur dann einigermaßen überstehen können, wenn wir ihr einziges zahlungskräftiges Mitglied, nämlich die Volkswirtschaft, auf die Schlachtbank führen?
Sie als Bundesregierung versorgen die Bevölkerung mit Mut-mach-Sprüchen, beschwören den Zusammenhalt in schwierigen Zeiten, Funk und Fernsehen belästigen uns mit Berichten über total rührende Nachbarschaftshilfe, Rezepte zum Herstellen von Desinfektionsmitteln und die richtige Zusammensetzung der Eisernen Ration, wie es sich eben für eine richtige Krise gehört.
Erstaunlicherweise steht aber niemand auf und sagt, dass die Kacke ja nur deswegen so am Dampfen ist, WEIL SIE ALS REGIERUNG den Zusammenbruch der Volkswirtschaft per Dekret verordnet haben!
Das ewige „Wir schaffen das“ erinnert fatal an die Flüchtlingskrise von 2015. Auch Angie war sich damals „hundertprozentig sicher“, das Richtige zu tun. Mag sein, dass diese Überzeugung vom menschlichen Standpunkt her gesehen richtig war. Mittlerweile und im Rückblick darf aber sogar öffentlich gesagt werden, dass das eine oder andere anders hätte laufen sollen, ohne gleich als Nazi beschimpft zu werden.
Wir befinden uns nunmehr also in einer pandemischen Gesundheits- und selbstverordneten Wirtschaftskrise, was eindeutig ein historisches Novum darstellt und es daher doch naheliegend sein sollte, dass sich mangels Erfahrung NIEMAND sicher sein kann, das Richtige zu tun, oder?
Einige Romantiker sagen, die Krise habe auch ihre guten Seiten. Die Wahrheit ist, dass die Krise genau gar nichts Gutes hat! Sie zeigt schonungslos auf, wie wir uns in solchen Situationen verhalten!
Das ständig beschworene neue Zusammenhalts-Gefühl und die Durchhalte-Parolen übertünchen nur schwächlich die herrschende Verängstigung, das sinnlose Hamstern, die Anfälligkeit für Verschwörungstheorien und die fröhlichen Urständ´ skrupelloser Geschäftemacher. Vorbei die Zeiten der Bierbarone - Vorhang auf für Schutzmasken-Kaiser, Klopapier-Tycoons und reich gewordene Beatmungsgerätehersteller! (Übrigens: Wissen Sie schon den Liefertermin für die 3.000 Geräte? Die liegen sicher ready for action für uns bereit. Gottseidank kam sonst noch niemand auf die Idee, zusätzliche zu besorgen…)
Unser lieber Herr Bundespräsident hat anlässlich seiner Rede über das verheerende Sittenbild des Ibiza-Skandals gemeint: „So sind wir nicht!“ Falsch Herr Bundespräsident! Wir sind GENAU SO, und dies nicht, weil wir verdorbene Österreicher, sondern weil wir Menschen sind!
Wir werden versuchen, aus den Wirtschaftsprogrammen der Regierung – ob im Einzelfall nötig, oder nicht – das Maximum herauszuholen, wir werden uns, je länger der Wahnsinn andauert in immer wildere Ängste und Weltuntergangsstimmungen hineinsteigern, wir werden mit dem verordneten Aufeinander-kleben innerhalb der eigenen Wohnung nicht zurechtkommen und wir sollten eher nicht mit trautem Einander-näherkommen, sondern vielmehr mit drastisch steigenden Scheidungsraten, innerfamiliären Gewaltexzessen und einer starken Zunahme depressiver Störungen rechnen.
Wenn es nur lange genug dauert, werden schließlich auch die Rufe nach starker Führung „in diesen schweren Zeiten“ und verordneter Einstimmigkeit lauter werden. Bestimmt finden sich früher oder später ein paar Vollidioten, die den Einsatz von staatlicher Waffengewalt nicht nur gegen Flüchtlinge an der Grenze, sondern auch gegen jene fordern, die es tatsächlich noch immer wagen, ohne Mundschutz auf die Straße zu gehen. Die wahnsinnige Föhnwelle jenseits des großen Teichs spricht bereits jetzt von Krieg und zeigt, wie es geht; dabei hat die Sache drüben noch gar nicht richtig begonnen!
Diese Dinge – und nicht der Corona Virus - machen MIR Angst! Gesetze und Verordnungen werden in Parlament und Ministerrat jüngst gerne einstimmig auf den Weg gebracht, was ausgesprochen beunruhigend ist.
Hat da wirklich niemand von unseren 183 Volksvertreterinnen und Volksvertretern Zweifel an den gesetzten Maßnahmen, gibt es wirklich nirgends ein stilles Infrage-stellen des verordneten Infarkts unserer Volkswirtschaft? Wie ist es möglich, dass Gesetze von so entscheidender Auswirkung auf nahezu alle Bereiche unseres Lebens EINSTIMMIG beschlossen werden, es aber z.B. seit Jahrzehnten keine Verfassungsmehrheit für eine fundamentale Pensionsreform mit Eingriffen in bestehende Rechte gibt, obwohl deren zwingende Notwendigkeit allen begreiflich ist, die in der Schule Rechnen nicht nur als Wahlfach hatten? Ist unser Parlament zu einer Durchwink-Institution verkommen?
Hat wirklich niemand erwogen, dass es vielleicht auch die Möglichkeit gäbe, unser aller Anstrengungen auf die systematische Isolation der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen und den bestmöglichen Schutz von Ärzte- und Pflegepersonal zu konzentrieren? Die Leute schleichen in ABC-Ausrüstung durch die menschleeren Straßen und in den Spitälern fehlt es an Gummihandschuhen, Schutzkleidung und Masken – Warum gibt es keine Notverordnungen, um diesen Wahnsinn abzustellen!?
Sie und die gesamte Regierung haben in den letzten Wochen in schwer vorstellbarer Anstrengung versucht, die Situation zu handhaben, Sie alle haben großen Mut bewiesen und – davon bin ich überzeugt – alles in Ihrer Machtstehende getan. Führungs- und Entscheidungsschwäche kann ihnen bestimmt niemand vorwerfen, mangelnde Umsicht hinsichtlich der Konsequenzen aber sehr wohl!
Noch vor zwei Wochen wollten Sie bereits damals schon geschlossenen Unternehmen durch die Übernahme eines Drittels der Lohnkosten aus der Patsche helfen – wow, gleich ein Drittel! (Bei der üblichen Zuzählungs-Geschwindigkeit in solchen Fällen, hätten Sie allenfalls den Masseverwaltern eine Freude bereitet und wäre daher vor einer solchen Ankündigung ein Gespräch mit Fachleuten eher angebracht gewesen. Si tacuisses…
Kann es sein, dass der mittlerweile aus der allgemeinen Hysterie heraus entstandene Gruppendruck alternative Denkanstöße im Keim erstickt?
Das momentane Verhalten des Nationalrates kann ich mir nur so erklären. Offenbar haben alle Andersdenkenden Angst davor, als diejenigen dazustehen, die Gandhi erschießen wollen…
Wäre es zu viel verlangt, wenn ich Sie, Sehr geehrter Herr Bundeskanzler bitten würde, dass Sie sich mit all Ihren Ministern und Krisenstäben einmal für eine halbe Stunde in Ruhe hinsetzen (das haben Sie wirklich verdient), durchatmen, einen „Kassensturz“ machen und sich nicht fragen, wo Sie sich „hundertprozentig sicher“ sind, sondern nur EINES durch den Kopf gehen lassen:
Was WISSEN wir eigentlich WIRKLICH????
Wir können z.B. mit „hundertprozentiger Sicherheit“ sagen, dass die weitere Entwicklung der Corona-Epidemie UNBEKANNT ist. Alles zwischen Grippewelle mit zahlreichen Toten und Weltuntergang ist theoretisch denkmöglich, nur WISSEN, was geschehen wird, tun wir – noch – nicht!
Wir WISSEN, dass wir alle irgendwann sterben müssen, aber aus unerklärlichen Gründen besondere Angst davor haben, dies auf eine bestimmte Art und Weise zu tun.
Fast alle Menschen haben panische Angst davor, in einem Feuer umzukommen (etwa 45 Tote p.a. in Österreich), zu ertrinken (etwa 60 Tote p.a.), Opfer eines Mordes zu werden (etwa 70 Tote p.a.), bei einer Hai-Attacke ums Leben zu kommen (in Österreich schwierig, weltweit etwa 10 Fälle pro Jahr), oder eben einer neuartigen Seuche zu erliegen (SARS 0 Tote, BSE 0 Tote, Ebola 0 Tote, Vogelgrippe 0 Tote, Schweinegrippe 40 Tote, alle Zahlen für Österreich).
Auch im Flugzeug geht es den meisten entschieden zu weit runter, aber abgesehen von der Lauda-Air Tragödie 1991 gibt es etwa 0-10 Tote pro Jahr. Vom Blitz (2-3 Tote pro Jahr) getroffen zu werden gilt als ähnlich unattraktiv, wie von einem Taliban gesprengt zu werden (extrem ungewöhnlich), oder an einer radioaktiven Überdosis zu versterben (hier wieder eine gut abgesicherte Null).
Bleiben noch die ewigen Betroffenheits-Gazetten-Füller Impfunfall (0), Asbestvergiftung (0) und all jene Bedauernswerten, die an ihren Amalgam-Plomben elendiglich zugrunde gehen werden. (je nach Standpunkt zwischen Null und praktisch allen).
Niemand möchte auf diese Arten sterben, daher unternehmen wir alles Denkmögliche zu unserem Schutz!
Andererseits betreiben wir mit Begeisterung Alpinsport, was jährlich für 300 Österreicher die Sache erledigt, setzen uns bedenkenlos hinters Steuer (400 Tote und eine Unzahl an Schwerverletzten), erliegen der „gewöhnlichen“ Grippe (im Schnitt etwa 1.000 pro Jahr, Stand Saison 2019/2020 knapp 700), räumen uns selbst weg (1.209 Selbstmorde 2018 plus beträchtliche Dunkelziffer), schenken uns im Verdruss ordentlich einen ein (geschätzt 8.000 Tote jährlich durch Alkoholmissbrauch), oder nehmen, während wird mit sorgengefurchter Stirn über die möglichen Folgen von Corona diskutieren, zur Entspannung einen tiefen Zug aus der Marlboro (geschätzt 14.000 Tote durch Rauchen).
Der große Rest auf die jährlich etwa 84.000 Todesfälle in Österreich ist zum Großteil Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Erkrankungen des Verdauungstraktes zuzuordnen, die wir uns überwiegend durch Fehlernährung, Bewegungsmangel und Stress hart erworben haben, also keinesfalls zu vergleichen mit so einem Oaschloch-Virus (Copyright Niavarani), der uns ungefragt an die Gurgel will.
Diese zugegeben etwas langatmige Aufstellung lässt nur einen Schluss zu: Wir ziehen es eindeutig vor, uns selbst umzubringen, und wir fürchten uns vor jenen Dingen, die die geringste Gefahr bedeuten am meisten!
Wir WISSEN somit, dass die Österreicher insgesamt nicht besonders gerne sterben, was nicht weiter verwunderlich ist und übrigens auch dem globalen Trend entspricht, zudem können wir uns ZIEMLICH SICHER sein, dass wir, was die Einschätzung von Gesundheitsgefährdungen anlangt, eindeutig einen schweren Knall haben. Was für ein Wunder also, dass momentan alle durchdrehen….
Wir WISSEN, dass das Risiko, an einer übertragbaren Krankheit zu sterben nirgends auf der Welt geringer ist als in Europa (ca. 7,5%), und besonders gering ist dieses Risiko in Österreich (knapp über 5%), wohingegen in Afrika 47% der Bevölkerung durch übertragbare Krankheiten dahingerafft werden, das also quasi den Normalfall darstellt.
84% der Europäer sterben an nicht übertragbaren, also erworbenen Krankheiten. Krankheiten die von außen kommen, die durch Ansteckung übertragen werden, erleben wir offenbar als ungeheure Einmischung der Umwelt in unsere Möglichkeiten, den Ablebenstermin durch entsprechende Lebensführung selbst hinauszuzögern oder eben vorziehen zu können. Dies ist möglicherweise der Grund für unsere panische Angst vor Seuchen. Aber WISSEN tun wir das nicht!
Alle „neuen“ tödlichen Seuchen erhielten und erhalten immense mediale und soziale Aufmerksamkeit – wer erinnert sich nicht an BSE („Rinderwahn“ 224 Opfer bis 2011 – die Entvölkerung ganzer Landstriche in Großbritannien wurde prognostiziert), Vogelgrippe (weltweit 861 Erkrankte/455 Todesfälle, Panik ohne Ende aufgrund der extremen Mortalitätsrate), SARS (weltweit etwa 8.000 Erkrankte/knapp 800 Todesfälle, ebenfalls wochenlang Thema Nummer 1), Ebola (weltweit 28.639 Erkrankte/11.316 Todesfälle – mit Schaudern erinnern wir uns an die Bilder aus Afrika) oder Schweinegrippe (weltweit ca. 5 Mio. Erkrankte/18.449 Todesfälle lt. WHO, nach neuester Schätzung über 200.000, WHO Warnstufe 6, so wie jetzt!).
Vogelgrippe und Ebola waren/sind zu Recht gefürchtet, denn nur etwa jeder zweite Infizierte überlebt, weshalb eine unkontrollierte Ausbreitung verheerende Folgen hätte. Auch SARS hat es mit einer Mortalitätsrate von etwa 10% in sich, über allen aber BSE, da das Creutzfeldt-Jakob-Syndrom ausnahmslos tödlich endet.
Anders die Schweinegrippe: Die Mortalität lag hier lt. WHO bei etwa 0,4% der Infizierten und damit in der Bandbreite einer „normalen“ Grippe, oder eben bei etwa 4%, wenn die letzten Schätzungen, die von einer in Wahrheit zehnfach höheren Mortalität ausgehen, Recht behalten, was in etwa der gegenwärtigen Corona-Grippe entspräche.
Was also haben wir von Corona zu erwarten: Im günstigsten Fall wohl um die 0,5 bis 5 Mio. Infizierte weltweit mit etwa 25.000 bis 250.000 Todesopfern, also vergleichbar mit der „Schweinegrippe“. Im Fall einer außer Kontrolle geratenen Pandemie wäre wohl bis zum Hundertfachen anzusetzen – unzählige Millionen Tote, der reine Irrsinn!
Schweinegrippe und Corona haben vermutlich das gleiche Gefährdungspotential (ich hoffe, die VirologInnen dieser Welt prügeln mich für diese Vermutung nicht zu Tode) und daher frage ich mich, warum wir hinsichtlich unserer Einschätzungen über den Ausgang der Corona-Krise nicht auf diese naheliegende Referenz zurückgreifen?
Zur Unzahl der Corona-Opfer im Falle einer außer Kontrolle geratenen Pandemie kämen noch jene hinzu, die aufgrund des Zusammenbruches der weltweiten Gesundheits-Systeme an im Normalfall heilbaren Krankheiten zugrunde gingen. Die Spanische Grippe - je nach Schätzung zwischen 20 und 50 Mio. Todesopfer – hätte dann ihren Nachfolger gefunden.
Schätzungen über die Folgen eines unkontrollierten pandemischen Verlaufes gab es aber bei ALLEN oben angeführten „Neuen“ Infektionskrankheiten, von leergeräumten Kontinenten wurde auch damals gesprochen, googlen Sie ein wenig! Katastrophale Folgen sind aber ausnahmslos ausgeblieben. Warum?
All die Worst-Case-Szenarien lassen den Faktor Mensch außer Acht, unsere Möglichkeiten, der Ausbreitung Grenzen zu setzen, unseren Erfindungsreichtum, Impfstoffe herzustellen oder wenigstens wirksame Behandlungsmethoden und Medikamente zu entwickeln.
Alleine der Umstand, dass es der Menschheit in kürzester Zeit gelungen ist, Testmethoden für die Corona-Infektion zu entwickeln, die Testwerkzeuge millionenfach zu produzieren und weltweit zu verteilen, zeigt die ungeheuren Möglichkeiten der Forschung und Industrie auf und sollte uns Mut machen, sollte in uns den Glauben wachsen lassen, dass wir in gemeinsamer Anstrengung auch diese Krise meistern werden.
Erstaunlicherweise wundert sich kaum jemand darüber, wie schnell diese unfassbare Leistung zu Wege gebracht wurde und wir nach anfänglichen Engpässen nunmehr offenbar ausreichend Testmaterial zur Verfügung haben.
Dies ist ohne jeden 18.00h Applaus für die weltweit vernetzten ForscherInnen, TechnikerInnen, LogistikerInnen und sonstigen Beteiligten geschehen, was echt schade ist.

Zum Trost haben Sie sich, sehr geehrte Regierungsmitglieder durch die Ankündigung, neben den 38 Milliarden Euro an Stützungsmaßnahmen für den von Ihnen angeordneten volkswirtschaftlichen Selbstmordversuch gleich auch noch 23 Millionen (also etwa den zweitausendsten Teil) für die Entwicklung eines Impfstoffes locker machen zu wollen, souverän in die Herzen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gespielt.
Im Vertrauen: Ich hege den leisen Verdacht, dass ein Impfstoff gegen Corona eher durch MitarbeiterInnen von Universitäten und Pharmaindustrie entwickelt werden könnte, als durch zwangsweise zum Fernsehen verurteilte Möbelverkäufer, was meinen Sie, Herr Bundeskanzler? Fehlt es mir diesbezüglich an Zuversicht, oder wurde da regierungsseitig etwas falsch austariert? Wäre es nicht auch eine Alternative gewesen, die Leute der einschlägigen Institute und Biotech-Unternehmen zusammenzutrommeln und DENEN die „koste es, was es wolle“-Story zu erzählen?
Wir wissen FAST SICHER, dass die mögliche Lösung des Problems nur aus der Pharma-Ecke kommen kann und ein erster Zwischenapplaus für die Test-Nummer wäre mehr als angebracht gewesen. Stattdessen gefallen sich selbsternannte Zukunftsforscher darin, auf eben jene globalisierte Forschung, die das ermöglicht hat (und die uns am Ende auch die Werkzeuge zur Bekämpfung von Corona liefern wird) einzuprügeln. Ihr in Talkshows und per WhatsApp gestreuter Digitalbiedermeier-Kitsch beleidigt jede lebende Gehirnzelle.
Die Welt von morgen werde nicht mehr dieselbe sein, so hören wir, kein Stein auf dem anderen bleiben, eine Welle neuer entglobalisierter Sinngebung heranbranden, alles werde gut und irgendwie sogar noch besser, als zuvor, wir mögen die Krise doch bitte als Chance begreifen– was für eine Scheiße!
Um diesem Unfug klar entgegen zu treten: Niemand, wirklich NIEMAND hat etwas davon, wenn wir unsere Volkswirtschaft und mit ihr unseren beispiellosen Wohlstand in die Jungsteinzeit zurückbomben, denn eine der ersten Folgen wird sein, dass wir gegen Seuchen nicht mehr wie bisher die Kavallerie auffahren können, sondern bei der nächsten Pandemie auf ein paar verbliebene niedergelassene ÄrztInnen, Handaufleger und bunte Steine, die total viel Widerstandskraft geben angewiesen sein werden. Spitzenmedizin spielt es nicht, wenn der Staat am Sand ist – schauen Sie in die Entwicklungsländer!
Zugegeben, die Corona-Krise IST eine Bedrohung, das WISSEN wir, die MÖGLICHEN Opferzahlen sind enorm, aber eben NICHT SICHER und, sie sind vor allem nichts Ungewöhnliches, denn:
1.) Pro Jahr infizieren sich über 200 Mio. mit Malaria, etwa 0,5 Mio. sterben!
2.) Pro Jahr infizieren sich 10-15 Mio. mit Typhus, zwischen 100.000 und 200.000 sterben!
3.) Pro Jahr infizieren sich 1-4 Mio. mit Cholera, zwischen 20.000 und 140.000 sterben!
4.) Pro Jahr infizieren sich über 100 Mio. mit Grippe, zwischen 250.000 und 500.000 sterben!
Die „echten“ Killer sind also nicht Ebola, Schweinepest oder BSE, sondern altbekannte Infektionskrankheiten, die die Menschen seit Urzeiten begleiten.
Gegenwärtig sterben weltweit jedes Jahr etwa 13,5 Mio. Menschen an „altbekannten“ Infektionskrankheiten, mit denen zu leben und an denen zu sterben wir über die Jahrhunderte gelernt haben, aber vergleichsweise KAUM JEMAND verstarb an den aufgezählten „neuen“ Superseuchen.
Zu den Menschheitsplagen Malaria, Typhus, Cholera, Grippe, Keuchhusten, Masern, sonstigen Darm- und Atemwegserkrankungen haben sich im vorigen Jahrhundert zwei neue echte Killer gesellt, die weltweit jährlich für etwa weiter 1,5 Millionen Todesopfer verantwortlich sind: Krankenhaus und Schlafzimmer!
Was die Möglichkeit einer lebensbedrohlichen Infektion angeht, zählen Krankenhäuser mit Sicherheit zu den gefährlichsten Orten der Welt, nur noch übertroffen vom eigenen Schlafzimmer!
Erstaunlicherweise beschäftigen die weltweit jährlich hunderttausenden Toten durch multiresistente Krankenhauskeime nur selten die Gazetten und die bislang fast 40 Mio. Aids-Toten seit Beginn der 80-er Jahre haben wir - abgesehen von Betroffenheit, Life-Ball und bunten Schleifen - als Menschheit ähnlich unaufgeregt zur Kenntnis genommen, wie die mindestens 250.000.000 sonstigen Toten durch Infektionskrankheiten seit 2000! Dazu kommen nochmals etwa 200.000.000 Menschen, die seit 2000 schlicht verhungert sind, diese unsägliche, niemals entschuldbare Schande der Zivilisation!
Für die, die es nicht so mit den Zahlen haben: Wir sprechen von 500 Millionen Todesopfern durch Infektionskrankheiten und Hunger in nur 20 Jahren!!! Dieser Text besteht aus knapp 27.000 Buchstaben (Bitte nicht fragen, ob ich das selbst gezählt habe).
Wenn die Anzahl der Todesopfer durch die Anzahl der Buchstaben dividiert wird, steht 1 Buchstabe für 18.500 Todesopfer. Die Zahl der weltweiten Corona-Opfer (Stand 22.03.2020) steht derzeit also für etwas mehr als einen 3/4 Buchstaben. Dies nur, um die Relationen etwas zurecht zu rücken.
Frage: Hat irgendwer angesichts der oben angeführten FÜNFHUNDERT MILLIONEN Infektions- und Hungeropfer seit dem Jahr 2000 bei Humanic das Rollgitter runtergelassen oder das Schweizerhaus eingemottet? Keine verlängerten Osterferien, keine Gedenkminute im Parlament, nichts? Nicht einmal ein Kranzerl oder Halbmast am Schwarzenberg-Platz??? Was ist nur los mit uns???
Wir WISSEN, das bislang noch kein Ereignis in der Weltgeschichte zu einem Verhalten geführt hat, wie es derzeit nahezu alle Industriestaaten an den Tag legen. In Anbetracht der bisherigen und zukünftig zu erwartenden Opferzahlen erspare ich mir einen weiteren, zweitägigen Intensivkurs in Psychologie und attestiere munter eine Pandemie samt Panhysterie.
Wir WISSEN, dass weltweit jährlich z.B. 25.000 Menschen an den Folgen eines Hundebisses sterben (hauptsächlich Tetanus, nur etwa 200 beißen allzu beherzt zu), ohne dass Regierungen verzweifeln.
Wir WISSEN, dass jährlich 15 Millionen Menschen an verschiedenen Infektionskrankheiten sterben (mindestens die Hälfte könnte bei entsprechender medizinischer Versorgung überleben!!). Wer bäumt sich auf?
Wir WISSEN, dass davon allein 1,5 Millionen Menschen an multiresistenten Krankenhauskeimen und Aids zugrunde gehen, ohne dass sich irgendwer bemüßigt fühlt, Krankenhäuser und Städte abzuriegeln, geschweige denn, den Ausnahmezustand auszurufen.
Wir WISSEN, dass in „normalen“ Jahren weltweit zwischen 200.000 und 500.000 Menschen an der „normalen“ Grippe sterben. Ehrlich jetzt: Wer hat sich in der Vergangenheit deswegen die Haare ausgerissen? Was macht uns so cool?
Hinsichtlich der Krankenhauskeime wird eine Kosten-Nutzen-Abwägung schnell zum Ergebnis kommen, dass ein Verzicht auf Krankenhäuser keine Alternative darstellt.
Und mit Aids ist es ein bisschen wie mit dem Rauchen. Wir wissen, dass es uns töten kann und tun es trotzdem, ob Glimmstängel oder „ohne“. Aids regt uns vermutlich deswegen so wenig auf, weil es in entwickelten Staaten mittlerweile halbwegs behandelbar ist und natürlich auch - seien wir ehrlich - weil die Betroffenen mangels Verwendung von Kondomen ja „selbst schuld“ an ihrer Misere sind! (Wir vergessen dabei aber all jene, die sich in einer stabilen Beziehung sicher wähnen und beim ungeschützten Sex mit ihrem Partner zum Handkuss kommen, oder sich über eine Blutkonserve infizieren.)
Darüber hinaus ist Aids für eine Unzahl an nichtdiagnostizierten Hirnkranken natürlich nach wie vor die gerechte Strafe des gütigen Herrn für Schwuchteln und Herumhurer….
Wir WISSEN, dass wir bisher etwa 14.000 Corona Tote zu beklagen haben und
Wir WISSEN, dass es noch VIELE WEITERE geben wird, aber
Wir WISSEN NICHT, WIE VIELE es sein werden und
Wir werden NIE WISSEN, ob andere Strategien mehr- oder weniger erfolgreich sind oder gewesen wären, als die gegenwärtig verfolgten, da es DIESEN Virus in DIESER besonderen Form bisher nicht gab und somit keine Erfahrungswerte vorliegen.
Wäre es angesichts der oben angeführten Zahlen nicht angebracht, Corona wenigstens ansatzweise ein wenig relativiert zu betrachten und die Strategien zumindest zu hinterfragen? Gewiss ist jedes Todesopfer eines zu viel, denn unermesslich sind Leid und Trauer der Angehörigen in JEDEM Einzelfall, ABER:
Wir WISSEN bereits jetzt SICHER, dass die von Ihnen und Ihren Regierungskollegen in aller Welt gesetzten Maßnahmen zu einem Blutbad an den Börsen geführt haben, was immer ein guter Indikator dafür war, dass es richtig ruppig werden könnte.
Viele Ökonomen VERMUTEN, dass die gegenwärtigen Maßnahmen zu einem Einbruch der Weltwirtschaft führen werden, gegen den die Verwerfungen von 2008/2009 wie Erinnerungen an die gute alte Zeit wirken könnten. Ich bitte Sie, dies LANGE zu bedenken.
Wir WISSEN, dass die Opferzahlen in die Millionen gehen könnten, dies aber KEINESFALLS so sein MUSS!
Wir WISSEN, dass die Zahl der Neuinfektionen in China zumindest für drei aufeinanderfolgende Tage auf null gesunken ist. OK, die Chinesen sind allesamt Lügner und Vertuscher, in Wahrheit gab es dort bereits mehrere Millionen Opfer, sogar herzige Pandabären sind schon entschlafen, so lernen wir es aus den sozialen Medien, über DEREN Seuchencharakter sich einmal gehörig auszulassen eindeutig den Rahmen sprengen würde. Aber auch andere Länder, die nicht gaaanz so schlimm sind, konnten ihre Neuinfektionsraten drastisch herunterfahren. Warum sollte dies nicht auch uns gelingen?
Wir WISSEN (wenn ich mit meinen Ausführungen über die Furcht vor bestimmten Todesursachen nicht komplett danebenlag), dass der Hauptgrund für die gegenwärtige Hysterie nicht den aktuellen und zukünftig zu erwartenden Opferzahlen geschuldet ist, sondern dem Umstand, dass wir es vorziehen, nicht durch eine übertragbare Krankheit, sondern unsere individuelle Lebensführung das Zeitliche zu segnen.
Außerdem passiert die Sache gerade HIER bei UNS und nicht wie sonst im fernen Afrika oder Asien, wo es keine Sau interessiert. Vielleicht könnten Sie sich dies als verantwortungsbewusste PolitikerInnen in Erinnerung rufen und auf die Seuche angemessen reagieren, ohne die Wirtschaft zum Versuchskaninchen in einem möglicherweise tödlich endenden Experiment zu machen.
Wir WISSEN, dass aus den Geldhähnen, die Sie alle gerade so heroisch aufdrehen, nicht nur die Unterstützungsmaßnahmen für eine künstlich herbeigeführte Weltwirtschaftskrise sprudeln werden, sondern auch und vor allem die Schulden unserer Kinder. Auch darüber sollten Sie sich AUSREICHEND Gedanken machen.
Nebenbei: Nach meinem Dafürhalten wird der Umstand, dass nahezu alle wirtschaftlich relevanten Staaten GLEICHZEITIG enorme Geldmengen für Wirtschaftsstützungsprogramme benötigen, zu nicht absehbaren Veränderungen der Zinsenlandschaft für Staatsanleihen führen, da das bisherige Überangebot an zu veranlagenden Mitteln augenblicklich Geschichte ist und die enorme Übernachfrage - unabhängig von der Zinspolitik der EZB - zu einer Erhöhung der Rendite-Erwartungen führen müsste, was mittel- und langfristig die Zinsenlast für die Staatsschulden in Regionen treiben könnte, die ein zielgerichtetes Gestalten unseres Staatswesens über Jahrzehnte hinaus erschweren, wenn nicht verunmöglichen könnte.
(Zu mehr als einer Geographie-Matura hat es bei mir nicht gereicht; Sie sollten sich wegen meiner Befürchtung also keine grauen Haare wachsen lassen, dafür sind Sie entschieden zu jung. Aber fragen Sie sicherheitshalber doch bitte kurz bei Ihren Beratern aus der Bankenszene nach – ich wäre WIRKLICH beruhigt, wenn die „zu hundert Prozent sicher“ sind, dass ich nur Blödsinn daherrede…)
Wir WISSEN NICHT, welche Auswirkungen der Shut-down auf unsere Volkswirtschaft hat. Ich will mich nicht zu weit hinauslehnen, aber ein, zwei Bierchen würde ich schon setzen, dass er sich „MIT HUNDERTPROZENTIGER SICHERHEIT“ nicht zum Konjunktur-Stimulus mausern wird.
Wir WISSEN, dass uns langfristig nur eine funktionierende Wirtschaft ÜBERHAUPT ERST IN DIE LAGE BRINGT, Krankheiten effizient bekämpfen zu können. Wenn wir unseren Wirtschaftskreislauf künstlich ins Koma fallen lassen, werden zu allererst jene Bereiche leiden, die uns von weniger entwickelten Gesellschaften unterscheiden: Arbeitslosenversicherung, Altenpflege, soziale Absicherung, funktionierende Infrastruktur, Mutterschutz, Rechtssicherheit, nie dagewesener sozialer Friede und die damit einhergehende Sicherheit, nahezu freier Bildungszugang, nahezu freie medizinische Versorgung, Freiheit von Hunger und so vieles mehr, das unser Land zu einem der lebenswertesten weltweit macht und nur möglich sind, wenn die Maschine läuft!
In unserm Land leben fast 9 Millionen Menschen und wir müssen gewiss alles VERANTWORTBARE unternehmen, um möglichst viele Menschen vor der gegenwärtigen Pandemie zu schützen.
Wir sollten uns aber davor hüten, ALLES zu tun, also auch UNVERANTWORTLICHES!
Die individuelle Unversehrtheit und Gesundheit mag – wie in den letzten Tagen so oft betont - unser höchstes Gut sein. Aber die Notwendigkeit einer funktionierenden Volkswirtschaft ist ÜBER das individuelle Wohlergehen zu stellen, weil eine Dysfunktion des Staatswesens das Leben ALLER unerträglich macht! Denn nur eine intakte Volkswirtschaft ermöglicht eine Wohlstandsgesellschaft, so wie wir sie kennen.
Daher darf die Prosperität dieser Volkswirtschaft NIEMALS GEFÄHRDET werden, schon gar nicht mutwillig - aber genau DAS geschieht im Moment, so wohlmeinend und integer Ihre Beweggründe auch sein mögen! Ich bin daher entschieden der Meinung, dass Sie Ihre Strategie überdenken und nach spätestens 2 Wochen Totalblockade die Menschen - unabhängig von den Fallzahlen – nach dem Motto „Alles Walzer!“ in die Normalität und ihre Arbeitsplätze zurückkehren lassen sollten.
Vielleicht hilft es, wenn Sie, Sehr geehrte Regierungsmitglieder und Parlamentarier, abschließend bitte noch bei einem kleinen Gedankenspiel mitmachen:
Stellen Sie sich vor, wir alle säßen in einem Flugzeug mit fast 9 Millionen Passagieren. Eine Krankheit beginnt sich an Bord rasend schnell auszubreiten, zu den ersten Todesopfer zählen sämtliche Piloten.
Glücklicherweise findet sich eine Dame an Bord, die als Einzige das Flugzeug sicher landen könnte. Ihr Name ist Volkswirtschaft. Etwa 3.000 Passagiere sind bereits erkrankt, etwa 10 verstorben, nahezu alle KÖNNTEN krank werden, eine Unzahl KÖNNTE sterben.
Wen sollten die Passagiere Ihrer Meinung nach UNTER ALLEN UMSTÄNDEN am Leben erhalten?
Danke, dass Sie zu Ende gelesen haben.

Mit freundlichen Grüßen, ein besorgter Staatsbürger

Übertreibt die Regierung mit ihren Maßnahmen?
Autor:

Maria Jelenko-Benedikt aus Wieden

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