"Jahrhundertchance"
Startschuss für Umgestaltung der Wiedner Hauptstraße

V.l.n.r.: Angelika Pipal-Leixner (Neos), Lea Halbwidl (SPÖ), Peter Hanke, Ulli Sima (beide SPÖ), Wiener Linien-Chefin Alexandra Reinagl.  | Foto: Salme Taha Ali Mohamed
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  • V.l.n.r.: Angelika Pipal-Leixner (Neos), Lea Halbwidl (SPÖ), Peter Hanke, Ulli Sima (beide SPÖ), Wiener Linien-Chefin Alexandra Reinagl.
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Es geht los: Der Startschuss für die umfassende Umgestaltung der Wiedner Hauptstraße ist gefallen. Was Bezirksbewohnende die nächsten Monate erwartet und worauf sie sich freuen können.

WIEN/WIEDEN. Elf neue Bäume, ein durchgängiger Zwei-Richtungs-Radweg und breitere Gehsteige: Das verspricht die Umgestaltung der Wiedner Hauptstraße. Diese hat vor wenigen Tagen begonnen. Mit dem Spatenstich läuteten Bezirksvorsteherin Lea Halbwidl, Stadtplanungsstadträtin Ulli Sima, Öffistadtrat Peter Hanke (alle SPÖ) und Wiener Linien-Chefin Alexandra Reinagl die Bauarbeiten offiziell ein. Begonnen wird im Abschnitt bei der Resselgasse.

Sima: "Vorausschauende Stadtplanung"

Anlass für die umfassende Oberflächengestaltung ist der Schienentausch auf der 1,2 Kilometer langen Straße zwischen Karlsplatz und Trappelgasse. Hier fahren normalerweise die Straßenbahnlinien 1 und 62 sowie die Badner Bahn. Während der Arbeiten werden sie jedoch bis November umgeleitet bzw. kurzgeführt.

Für Sima ergibt sich durch die Notwendigkeit des Schienentauschs eine "historische Jahrhundertchance." Denn dadurch könne man die Wiedner Hauptstraße durch die Neugestaltung in ein "echtes Paradebeispiel vorausschauender Stadtgestaltung" verwandeln.

Vor allem für Radfahrende werde die neue Wiedner Hauptstraße ein Gewinn. Denn diese bietet nach Abschluss der Umgestaltung einen durchgehenden Zwei-Richtungs-Weg vom Matzleinsdorfer Platz in Margareten bis zum Karlsplatz in der Inneren Stadt. Dieser soll 1.200 Meter lang werden und stadtauswärts gesehen auf der linken Seite ab Johann-Strauß-Gasse verlaufen.

Vorsorge für die Öffi-Zukunft

"Wien hat das sechstgrößte Straßenbahn-Netz der Welt und dieses wird in den kommenden Jahren umfassend modernisiert und beschleunigt. Allein in den kommenden beiden Jahren investieren wir 76 Millionen Euro in die Bim-Gleise", erklärt Öfft-Stadtrat Hanke. Für die Modernisierungsarbeiten auf der Wiedner Hauptstraße nimmt die Stadt 8,5 Millionen Euro in die Hand. "2,5 Kilometer neue Gleise werden verlegt. Diese sorgen auch in Zukunft für eine rasche und verlässliche Öffi-Verbindung."

Ab April wird die Wiedner Hauptstraße umgestaltet und die Straßenbahnschienen getauscht. So soll sie bald aussehen. | Foto: ZOOMVP.AT/Mobilitätsagentur Wien
  • Ab April wird die Wiedner Hauptstraße umgestaltet und die Straßenbahnschienen getauscht. So soll sie bald aussehen.
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Im Vorfeld der Bauarbeiten wurde eine breit angelegte Bürgerbeteiligung gestartet. Bei dieser erhielt die Bezirksvorstehung knapp 1.900 Rückmeldungen. "Es hat sich gezeigt, dass sich die meisten Menschen mehr Bäume und Begrünung sowie Vorrang für klimafreundliche Mobilität wünschen. Es freut mich besonders, dass wir die Ideen nun in die Realität umsetzen können", so Bezirkschefin Halbwidl.

Diese Freude teilt auch Johannes Sablatnig, Neos-Sprecher auf der Wieden: „Unser Engagement für eine lebenswerte und nachhaltige Wieden wird durch die umfassende Neugestaltung der Wiedner Hauptstraße deutlich. Die Baustelle durch die notwendig gewordene Erneuerung der Straßenbahnschienen wird gleich dazu genutzt, die Wiedner Hauptstraße mit einem Zweirichtungsradweg, elf neuen Bäumen und zusätzlichen Sitzmöglichkeiten auszustatten. Diese positive Veränderung im Sinne der Bevölkerung freut uns sehr."

Ersatzrouten für die Straßenbahnen

Die Bauarbeiten werden bis November durchgeführt. Währenddessen können die Straßenbahnen und die Badner Bahn die Wiedner Hauptstraße im 4. Bezirk nicht befahren. Stattdessen wird die Bim-Linie 1 über den Südtiroler Platz und die Prinz-Eugen-Straße umgeleitet, während die Badner Bahn bis zum Quartier Belvedere fährt. Die 62er-Bim wird bis Bahnhof Meidling/Dörfelstraße kurzgeführt.

Darüber hinaus wird der 59A zu einem Gelenkbus mit dichteren Intervallen. Gehbehinderte und mobilitätsbeeinträchtigte Menschen können den Shuttlebus-Service der Wiener Linien in Anspruch nehmen. Dieser fährt Montag bis Samstag zwischen 6 und 22 Uhr sowie Sonn- und Feiertags von 10 bis 19 Uhr in Betrieb sein. Unter 0664/884 865 14 kann man ihn ab sofort bis inklusive 3. November erreichen. Man sollte auf jeden Fall eine Vorlaufzeit von 15 Minuten einrechnen.

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