Ashes of Creation
Düstere Aussichten für die Zukunft des MMORPGs
- Mit 10 Jahren Entwicklungszeit hinter sich hatten MMO-Enthusiasten hohe Ansprüche an Ashes of Creation. Nach einem holprigen Early Access-Launch scheint das Spiel nach nur zwei Monaten Gefahr zu laufen, eingestellt zu werden.
- Foto: Intrepid Studios
- hochgeladen von Lennard Nitsch
Vergangenes Wochenende verkündete der ehemalige CEO des Ashes of Creation-Entwicklers Intrepid Studios, Steven Sharif, seinen Rücktritt. Die Leiterin für Kommunikation und Marketing, Margaret Krohn, kündigte zudem über LinkedIn an, dass sie das Studio verlassen hat und ein substanzieller Teil des Entwicklerteams entlassen wurde.
Die Zukunft des seit 2016 in Arbeit befindlichen MMOs ist nun ungewiss. Intrepid Studios hat mit Stand vom 2. Februar 2026 keine näheren Details zur Zukunft des Spiels bekannt gegeben.
Nach einer Reihe von Early Access-Phasen, zu denen Spielerinnen und Spieler über Pre-Order-Pakete Zugriff erlangen konnten, erschien Ashes of Creation schlussendlich am 11. Dezember 2025 im Rahmen von Steams Early Access-Programm für 48,99€. Während die Community-Meinung direkt nach der Veröffentlichung gemischt war, findet man auf der Steam-Seite mittlerweile „größtenteils negative“ Bewertungen.
Was ist Ashes of Creation?
Ashes of Creation verspricht eine lebendige, von Spielerinnen und Spielern veränderbare Welt, in der sowohl Kämpfe gegen andere Fraktionen als auch gegen die ungewissen Gefahren der Umwelt Verbesserungsmöglichkeiten bieten. Das Spiel zielt vor allem darauf ab, eine realistische und diverse Welt zu simulieren, in der jeder und jede seinen oder ihren eigenen Weg gehen kann.
Durch Handelsrouten, Städtebau und Marktentwicklung durch von Spielerinnen und Spielern erstellte Gegenstände und Ausrüstungsteile sollte der Aufbau von Zivilisationen durch Arbeitsteilung und Spezialisierung ebenso wichtig wie der klassische MMORPG-PvE-Kampf sein. Doch während Intrepid Studios hier über die 10-jährige Entwicklungsdauer viel versprochen hat, lässt sich davon in der Early Access-Version noch wenig spüren.
Ungewisse Zukunft für Spiel und Studio
Während die Ashes of Creation-Community auf Neuigkeiten vonseiten des Studios wartet, äußerten sich Content-Creator pessimistisch gegenüber der Zukunft des MMOs. Bisher hat Intrepid Studios nicht bestätigt, ob die in Creator-Kreisen verbreitete Meinung, dass sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ab heute, dem 2. Februar, entlassen werden, eine korrekte Einschätzung der Zukunft des Entwicklers ist.
Ex-CEO Steven Sharif selbst begründete seinen Rücktritt mit ethischen Konflikten mit dem Verwaltungsrat. Aufgrund dieser, so Sharif, wollte er den Entscheidungen des Studios nicht länger mit Namen und Autorität zur Seite stehen. Sowohl Sharif als auch Krohn sprachen von Massenentlassungen, wobei die Auflösung des Studios als Ganzes nicht angesprochen wurde.
Was genau die Zukunft für Intrepid Studios und Ashes of Creation mit sich bringt, gilt jetzt noch abzuwarten. Von einem Kauf der Early Access-Version auf Steam würden wir aber definitiv abraten.
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