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Juwelier-Sascha-Ratgeber
Was sich hinter der Bezeichnung 333er-Gold verbirgt

Juwelier Sascha klärt in seinem neuen Ratgeber über die unterschiedlichen Goldlegierungen und ihren Wert auf. | Foto: Juwelier Sascha
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  • Juwelier Sascha klärt in seinem neuen Ratgeber über die unterschiedlichen Goldlegierungen und ihren Wert auf.
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In diesem wöchentlichen Ratgeber führt Juwelier Sascha Schritt für Schritt durch die faszinierende Welt der Edelmetalle – von den verschiedenen Goldlegierungen über die chemischen Geheimnisse der Farbentstehung bis hin zu überraschenden historischen Fakten, wie jener Epoche, in der Gold tatsächlich zeitweise weniger wert war als Silber.

333er-Gold, auch bekannt als 8-Karat-Gold, gehört zu den häufigsten Fragen beim Goldankauf in Wien. Was bedeutet die Zahl? Was ist der Schmuck wert? Und warum verfärbt er sich manchmal? Dieser Ratgeber beantwortet die wichtigsten Fragen – verständlich, fachlich korrekt und ohne Umwege.

Gold fasziniert die Menschheit seit Jahrtausenden und gilt kulturübergreifend als das beständigste Symbol für Wohlstand, Schönheit und bleibende Werte. Doch wer heute in Wien alten Familienschmuck, defektes Zahngold oder in Vergessenheit geratene Erbstücke besitzt, steht beim Blick in die Schatulle oft vor einem großen Rätsel: Was bedeuten die winzigen Stempel und Zahlen, die tief auf den Innenseiten von Ringen, Armbändern und feinen Ketten eingeprägt sind? Um endlich Licht ins Dunkel zu bringen und Besitzern von Edelmetallen echtes Fachwissen an die Hand zu geben, widmet sich der erste Teil dieser mehrteiligen Wissensserie dem Thema 333er-Gold.

Was bedeutet 333er-Gold? 

Die wichtigsten Fakten auf einen Blick

• 333er-Gold enthält exakt 33,3 % reines Gold – das entspricht einem Drittel des Gesamtgewichts.
• Die restlichen 66,7 % bestehen aus Beimetallen, in der Regel Kupfer und Silber.
• Die Zahl 333 ist die offizielle Punzierung und entspricht 8 Karat.
• In Österreich und Deutschland ist 333er-Gold gesetzlich als echter Goldschmuck anerkannt.
• In Frankreich, Italien, den USA und Großbritannien gilt 8-Karat-Gold oft nicht als Goldschmuck – dort liegt die gesetzliche Mindestgrenze bei 375er- (9 Karat) oder 585er-Gold (14 Karat).

Was bedeutet die Punzierung 333 genau?

Die dreistellige Zahl, die in der Fachsprache als Punzierung bezeichnet wird, gibt den sogenannten Feingehalt des reinen Goldes an. Viele Menschen glauben fälschlicherweise, dass ein Goldschmuckstück immer aus purem Gold besteht – das ist jedoch ein Trugschluss. Da reines Feingold für langlebige Schmuckstücke viel zu weich, biegsam und anfällig für tiefe Kratzer wäre, wird es in der Schmelze mit härteren Beimetallen verschmolzen. Diesen Vorgang nennt man in der Fachwelt Legieren. Erst durch diese Veredelung erhält das Material die nötige Alltagstauglichkeit, um als Ring oder Kette getragen werden zu können.

Von 1.000 Gewichtsanteilen eines Schmuckstücks bestehen beim 333er-Gold exakt 333 Anteile aus purem Gold – 33,3 Prozent, also genau ein Drittel. Die restlichen 66,7 Prozent bestehen aus günstigeren Zusatzmetallen, in den allermeisten Fällen Kupfer und Silber. Man hält also streng genommen ein Schmuckstück in den Händen, das mehrheitlich aus anderen Metallen besteht und lediglich durch einen Goldanteil veredelt wurde.

333er-Gold vs. 585er-Gold – der direkte Vergleich

Eigenschaft 333er-Gold (8 Karat) 585er-Gold (14 Karat)
Reiner Goldanteil 33,3 % 58,5 %
Beimetalle 66,7 % 41,5 %
Farbglanz Blasser, weniger satt Satter, typisch golden
Oxidationsrisiko Hoch Gering
Preis pro Gramm Niedriger Höher
Langlebigkeit Eingeschränkt Sehr hoch

Um die Wertigkeit besser einordnen zu können, lohnt sich der direkte Vergleich mit dem wohl bekanntesten Standard im deutschsprachigen Raum: dem 585er-Gold (14 Karat), dem sich der nächste Teil dieser Serie exklusiv widmet. Während beim 333er-Gold nur ein Drittel aus reinem Gold besteht, stellt das Edelmetall beim 585er-Gold mit 58,5 Prozent die absolute Mehrheit in der Legierung dar.

Dieser Unterschied ist im Alltag nicht nur eine Frage des Preises, sondern vor allem der Qualität. Da der Anteil an unedlen Beimetallen beim 585er-Gold deutlich geringer ausfällt, ist dieser Schmuck wesentlich resistenter gegen äußere Einflüsse, zeigt einen satteren, typisch goldenen Farbglanz und behält seine optische Wertigkeit über Generationen hinweg.

Ein Alltags-Phänomen mit chemischen Tücken

Durch den hohen Anteil an beigemischtem Kupfer und Silber bringt die 333er-Legierung zwar einen Vorteil mit sich – das Material ist hart, widerstandsfähig und kratzfest –, sie sorgt jedoch für eine optische Tücke, die viele Besitzer nach einigen Jahren überrascht: Weil zwei Drittel des Schmuckstücks aus unedlen Metallen bestehen, kann 333er-Gold an der Luft oxidieren.
Der enthaltene Kupfer- und Silberanteil reagiert empfindlich mit Sauerstoff, Schwefelwasserstoff, Parfums, Cremes und dem hauteigenen Schweiß. Das sichtbare Ergebnis: Der Ring läuft dunkel, gräulich oder rötlich an – ein chemischer Prozess, den man von reinem oder höherprozentigem Gold niemals kennen würde, da reines Gold als edles Element nicht mit Sauerstoff reagiert.

Häufige Auslöser für Verfärbungen:

• Handcremes und Parfums
• Chlorwasser im Schwimmbad
• Saure Reinigungsmittel
• Individueller Säurewert der Haut

Wie wird der Wert von 333er-Gold berechnet?

Beim professionellen Goldankauf im Großraum Wien zeigt sich die nackte Wahrheit über den tatsächlichen Materialwert. Da der Auszahlungsbetrag streng nach dem exakten Gewicht des reinen Goldgehalts berechnet wird, liegt der Erlös pro Gramm naturgemäß niedriger als bei höherprozentigem Gold. Der Wert der Beimetalle wie Kupfer oder Zink wird im Regelfall vernachlässigt, da die Kosten für die chemische Trennung der Metalle deren Materialwert übersteigen.

Formel:

Gewicht des Schmuckstücks (g) × 0,333 × aktueller Goldkurs (€/g) = Goldwert. Dennoch gilt für alle Besitzer: Wer alten, ungenutzten oder beschädigten Schmuck in der Schublade liegen hat, besitzt bares Geld. Im modernen Schmelzprozess der Scheideanstalten wird das reine Gold präzise von den Beimetallen isoliert – kein einziges Milligramm des wertvollen Edelmetalls geht verloren.

Häufige Fragen zu 333er-Gold (8 Karat)

Darf 333er-Gold überall auf der Welt als „Goldschmuck" verkauft werden?
In Österreich und Deutschland ja – hier ist es gesetzlich erlaubt und etabliert. In vielen anderen Ländern, wie Frankreich, Italien, den USA oder Großbritannien, liegt die gesetzliche Mindestgrenze für echten Goldschmuck jedoch bei 375er- (9 Karat) oder sogar bei 585er-Gold (14 Karat). 8-Karat-Schmuck darf dort oft nur als „metallhaltige Legierung" deklariert und nicht als echtes Gold beworben werden.

Warum verfärbt sich mein 333er-Ring manchmal direkt am Finger?
Das liegt am hohen Kupfer- und Silberanteil, der empfindlich auf äußere Einflüsse reagiert. Saure Reinigungsmittel, Handcremes, Chlorwasser oder der individuelle Säurewert der Haut reagieren chemisch mit den Beimetallen. Das reine Gold verfärbt sich dabei nicht – wohl aber die beigemischten Stoffe, was zu dunklen Rändern auf der Haut führen kann.

Lohnt sich der Verkauf von einfachen, dünnen 333er-Ketten überhaupt?
Absolut. Auch wenn der Goldanteil bei einem Drittel liegt, summiert sich das Gewicht beim Altgoldankauf durch mehrere Stücke schnell zu einem stattlichen Betrag. Jedes Gramm wird exakt nach dem tagesaktuellen Börsenkurs abgerechnet – unabhängig von der Menge.

Geht beim Einschmelzen Gold verloren?
Nein. Im modernen Schmelzprozess der Scheideanstalten wird das reine Gold präzise von den Beimetallen isoliert – kein Milligramm des Edelmetalls geht verloren.

Nächste Woche: 585er-Gold – warum 14 Karat das wahre Rückgrat des Schmuckmarktes bildet und wie es sich im direkten Vergleich zum 750er-Luxusgold schlägt.

Goldankauf Wien – Juwelier Sascha, Hütteldorfer Straße

Für eine ehrliche, transparente und fachliche Wertermittlung empfiehlt sich der direkte Weg zum Experten. Bei Juwelier Sascha in der Hütteldorfer Straße wird jedes Stück mittels moderner, zerstörungsfreier Prüfverfahren direkt vor den Augen der Kunden analysiert – auf einer behördlich geeichten Waage, nach den aktuellen Kursen der internationalen Edelmetallbörsen, auf Wunsch sofort bar ausgezahlt. Beim jüngsten unabhängigen Wiener Goldankaufstest ging der Betrieb als Testsieger hervor.

Dieser Text entstand mithilfe von KI-Technologie. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in unserer Redaktion erfolgt unter Kontrolle unserer Redaktionsmitarbeiter.

Kontakt:
Juwelier Sascha 
Hütteldorfer Straße 103
1150 Wien
Tel.: 01/9858770
Mobil / WhatsApp: 0676/4643662
E-Mail: office@juwelier-sascha.at
Homepage: www.juwelier-sascha.at

Öffnungszeiten und tagesaktuelle Informationen finden Sie direkt vor Ort oder über den QR-Code in den Printmedien.

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