„Raum für die Zukunft“
Bundesrealgymnasium Gröhrmühlgasse feierte Eröffnung
- Feierliche Schlüsselübergabe: Martin Pollaschek, Edith Klesl-Tauchner, Christiane Teschl-Hofmeister, Gerald Stachl, Klaus Schneeberger, Karl Fritthum (v. l. n. r.)
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Zwei Jahre nach dem Spatenstich und Unterricht im Container sind die Bauarbeiten am BRG Gröhrmühlgasse abgeschlossen und die Schüler konnten pünktlich zum neuen Schuljahr in ihre Klassen zurück.
WIENER NEUSTADT(Bericht Kathrin Schauer). Direktor Gerald Stachl begrüßte zahlreiche Gäste zur Eröffnung. Die Schüler des BRG sorgten für das Rahmenprogramm.
So gestaltete der Medieninformatikzweig einen Film, der die „BRG-Metamorphose“ vom alten Gebäude über die Zeit in den Containerklassen bis hin zum Neubau zeigte.
Schüler und Schülerinnen des Naturwissenschaftszweiges veranschaulichten den Wandel ihrer Schule in kleinen Experimenten und fesselten damit das Publikum.
Die BRG-Schulband und das BRG-Bläserensemble sorgten für die musikalische Untermalung.
Symbiose aus alt und neu
Sieben neue Klassen, drei Mehrzweckräume, eine Dreifachturnhalle, Nachmittagsbetreuung und eine Verbindungsbrücke zwischen dem Alt- und Neubau sind nur ein paar Beispiele, die die Investition von 40 Millionen Euro veranschaulichen. Ein begrüntes Dach und eine Photovoltaikanlage sorgen dafür, dass das BRG nun mit dem Siegel „klimaaktiv Silber“ zertifiziert wurde.
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Edith Klesl-Tauchner (Bundesimmobiliengesellschaft, Leiterin Unternehmensbereich Schulen) lobte die Symbiose aus alt und neu: „Wir schauen immer genau, dass gut gearbeitet wird. Und hier ist eine großartige Atmosphäre entstanden, die sich positiv auf das Lernen auswirken wird.“
Teamarbeit
„Als wir vor zwei Jahren am Abgrund – namentlich Baugrube – standen, hätte ich mir nicht vorstellen können, dass das BRG so schnell fertig ist“,
bringt Karl Fritthum, Bildungsdirektor von Niederösterreich, das Ausmaß der Baumaßnahmen auf den Punkt.
Warum das gelungen ist, da sind sich der Direktor des BRG und Klesl-Tauchner allerdings einig: Teamwork.
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Gerald Stachl lobte sein gesamtes Team, das kompetenzübergreifend zusammengearbeitet und auch in der Ferienzeit mit handwerklichen Fähigkeiten ausgeholfen hat.
Edith Klesl-Tauchner:
„Die Zusammenarbeit mit dem Bundesdenkmalamt und den Baufirmen hat gut geklappt. Die Teamarbeit zwischen allen Beteiligten war herausragend.“ Außerdem strich sie noch eine erfreuliche Tatsache heraus: „Es gab keine Unfälle während des Baus, keine größeren Verletzungen. Das ist immer erfreulich.“
Der Raum als dritter Pädagoge
„Eine Schuleröffnung ist immer etwas Besonderes“, meint Martin Pollaschek, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft und Forschung. „Schule vereint Arbeits-, Zukunfts- und Kompetenzplatz, sie ist Bildungs- und Entwicklungsraum und ein Safe Space für Schüler. Und aus dieser Kombination entstehen gute Dinge“,
so Pollaschek weiter.
Karl Fritthum streicht die Wichtigkeit von gut gestalteten Bildungsräumen hervor:
„Der Raum ist der dritte Pädagoge. Bildung muss in einem Lebensraum stattfinden. Der Klassenraum soll ein Ort sein, wo man gerne lernt.“
Und weiter:
„Die AHS ist nicht tot, die AHS bleibt nicht stehen. Wir entwickeln uns laufend weiter.“
Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, die Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vertrat, schließt sich an:
„Das Gymnasium ist noch immer wertvoll. Und hier ist es wunderschön geworden.“
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Sichtlich stolz über die Entwicklung des BRG zeigt sich Bürgermeister Klaus Schneeberger über das neue Aushängeschild der „Bildungshauptstadt Wiener Neustadt“.
„Elf Höher Bildende Schulen, seit Herbst sind wir auch Universitätsstadt mit Masterstudienlehrgang. Ihr seid ein Gewinn“,
freut sich Schneeberger über das neue BRG.
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