kokon – Die Kinderreha Bad Erlach startet durch

Pflegedirektorin Eva Maria Kellner mit Mag. Christian Gattringer (kaufmännischer Direktor) und Bürgermeister Hans Rädler im Empfangsbereich der Kinderreha.
  • Pflegedirektorin Eva Maria Kellner mit Mag. Christian Gattringer (kaufmännischer Direktor) und Bürgermeister Hans Rädler im Empfangsbereich der Kinderreha.
  • Foto: Harald Wrede
  • hochgeladen von Doris Simhofer

BAD ERLACH. Ein außergewöhnliches Gebäude ist in Bad Erlach, gegenüber der Lisberg Asia Therme einstanden: kokon, die Bad Erlacher Kindereha fertiggestellt, derzeit wird noch mit Hochdruck an der Einrichtung gearbeitet, um ein Höchstmaß an Wohnlichkeit, gepaart mit modernsten Therapie- und Behandlungsmöglichkeiten für die jungen Menschen zu schaffen. Ab Mitte September nimmt die Kindereeha mit der Einarbeitungsphase der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Betrieb auf.

Bürgermeister Hans Rädler war bei einem Rundgang durch die Anlage zutiefst beeindruckt, von der Funktionalität und dem Ideenreichtum, mit dem die Planungen nunmehr umgesetzt werden. Geführt von Pflegedirektorin Eva Maria Kellner und dem kaufmännischen Direktor Mag. Christian Gattringer, konnte Bürgermeister Rädler einen ersten Blick auf sämtliche Einrichtungen der Kinderreha werfen. Schnell wurde deutlich, mit welcher unglaublichen Liebe zum Detail, den Kindern und Jugendlichen ein unvergesslicher Aufenthalt für einen Neustart ins Leben, nach schweren Krankheiten, bereitet werden wird.

Regionale Küche

Haubenkoch Andreas Gwiasda wird mit deinem Team in einer rund 800 m2 großen Küche dafür sorgen, dass Rehagäste und Begleitpersonen nach modernsten ernährungsphysiologischen Erkenntnissen bekocht werden. Fertigprodukte wird man in dieser Küche vergeblich suchen. Chefkoch Andreas Gwiasda versicherte, dass regionale Bioprodukte und saisonale Gerichte auf dem Speiseplan stehen werden. „Wir schälen unsere Kartoffeln, kaufen Biogemüse aus der Region und auch beim Fleisch werden wir auf Erzeuger aus der Umgebung zurückgreifen!“, sagte Gwiasda.

Bei der Hygiene werden höchste Standards erfüllt: Hier wird ein sogenanntes HACCP-Konzept umgesetzt, dass Risiken, die bei der Verarbeitung von Lebensmitteln entstehen, ausschließt bzw. auf ein absolutes Minimum reduziert.

Absage an Plastik

Gesüßte Fertiglimonaden in Plastikflaschen wird es in der Kinderreha jedenfalls nicht geben. Den Durst löschen die jungen Patienten mit fruchtigem Mineralwasser und einer Vielzahl an Teesorten. Eine Lehrküche soll die Freude der Kinder und Jugendlichen an der Speisenzubereitung fördern, denn hier kann unter fachkundiger Anleitung selbst gekocht werden.

Grundsätzlich ist die Kinderreha darauf eingerichtet, dass die jungen Rehagäste ihren Aufenthalt in Begleitung einer Bezugsperson verbringen können: Die großzügigen Zimmer bieten Platz für ein Bett des Patienten, sowie ein weiteres Bett für die Begleitperson. Sollte es nicht möglich sein, dass ein Kind die Rehazeit mit Mutter oder Vater verbringt, stehen für unbegleitete Jugendliche Sozialpädagogen bereit, um jedes Gefühl von Einsamkeit von vorneherein zu verhindern. Eigene Teeküchen für die Begleitpersonen bieten Gelegenheit zum Gespräch mit anderen Eltern. Ein eigenes Kino sorgt für Abwechslung und lässt sich auch für andere Veranstaltungen nutzen.
Ein perfekt ausgestatteter Turnsaal, eine hochmoderne Schwimmhalle, ein Sportplatz im Außenbereich, dies alles soll den Kindern und Jugendlichen helfen, wieder Spaß an Bewegung und Sport zu finden.

Jobs für die Region

kokon schafft viele krisensichere Jobs für die gesamte Region: derzeit kommen 27 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem Bezirk Wiener Neustadt, weitere sieben Beschäftigte aus Wiener Neustadt und 14 Personen, die in der Kinderreha arbeiten werden, stammen aus dem Bezirk Neunkirchen. Mitte September beginnt die Einarbeitungsphase, bevor dann circa einen Monat später die ersten jungen Rehagäste eintreffen werden.

Bürgermeister Hans Rädler, der als Kind nach einer Krebserkrankung Erfahrungen mit dem traditionellen, nicht kindgerechten Rehasystem machen musste, zeigte sich nach dem Rundgang überwältigt: „Mein Eindruck ist, dass alle Mitarbeiter das wohl ihrer jungen Rehagäste als wichtigste Motivation für ihre Arbeit verstehen. Die Liebe zum Detail und die Liebe zu den Kindern und Jugendlichen ist sehr deutlich spürbar! Ich wünsche der kokon Kinnderreha einen fantastischen Start zum Wohle unserer Kinder und Jugendlichen!“

Autor:

Doris Simhofer aus Wiener Neustadt

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