Tödlicher Unfall: Deutscher Soldat in den Tod gesprungen

WIENER NEUSTADT. Ein deutscher Soldat kam bei einer Fallschirmausbildung beim Jagdkommando in Wiener Neustadt ums Leben.

Im Zuge der heutigen Ausbildung waren sechs Fallschirmabsprünge geplant. Bei einem davon war eine Landung außerhalb des Flughafengeländes vorgesehen. Die Landezone befand sich auf einem Sportplatz nahe dem Flugfeld.

Das Absetzen der Fallschirmspringer erfolgte aus einem Transporthubschrauber des Typs Agusta Bell 212 des Österreichischen Bundesheeres. Der verunglückte Angehörige der deutschen Bundeswehr war als „Absetzer“ eingeteilt und koordinierte den Absprung der Kursteilnehmer. Danach folge er ihnen kurz vor 10.00 Uhr aus einer Absetzhöhe von rund 1.500 m über Grund. Dazu verwendete der Unteroffizier einen Fallschirm der deutschen Bundeswehr.

Aus noch ungeklärten Ursachen kam es beim Landeanflug zum Unfall. Den genauen Hergang wird nun eine Flugunfallkommission untersuchen.
Am laufenden Fallschirmsprunglehrgang nahmen zwei Soldaten der Bundeswehr im Rahmen einer Fortbildung für Fallschirm-Sprunglehrer teil. Beide waren Angehörige des "Ausbildungsstützpunkt Luftlande und Lufttransport“ in Altenstadt (Oberbayern).

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