Wiener Neustadt
Wertschätzung für „Turmherr“ Josef Karlik am Reckturm

Ewald Cekan, Zoe und Doris Kornfeld, Gertraud und Josef Karlik, Erste Vizebürgermeisterin (ÖVP) Erika Buchinger, Sabine Schmitner-Laszakovits (Stadtarchiv) und Gemeinderat Christian Hoffmann (ÖVP). | Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller
  • Ewald Cekan, Zoe und Doris Kornfeld, Gertraud und Josef Karlik, Erste Vizebürgermeisterin (ÖVP) Erika Buchinger, Sabine Schmitner-Laszakovits (Stadtarchiv) und Gemeinderat Christian Hoffmann (ÖVP).
  • Foto: Stadt Wiener Neustadt/Weller
  • hochgeladen von Kathrin Schauer

Eine Tafel als Zeichen der Wertschätzung für „Turmherr“ Josef Karlik wurde am Reckturm enthüllt. Es war quasi auch ein Geschenk zum 60. Hochzeitstag.

WIENER NEUSTADT. Der Reckturm ist ein wichtiges historisches Juwel. Die Grundmauern stammen aus dem frühen 13. Jahrhundert. Gertraud und Josef Karlik kümmern sich jahrzehntelang in besonderer Weise und mit viel Engagement um den Reckturm und seine Erhaltung. Anlässlich des 60. Hochzeitstages des Ehepaars Karlik, wurde nun eine Tafel als Zeichen der Wertschätzung für „Turmherr“ Josef Karlik vor Ort enthüllt. Initiiert und gestaltet wurde diese von Tochter Doris Kornfeld.

„Mit dieser Ehrentafel ehren wir das Engagement von Josef Karlik, der mit seiner Leidenschaft und seinem Einsatz wesentlich dazu beigetragen hat, den Reckturm als wichtigen Teil unseres kulturellen Erbes zu erhalten. Sein Wirken ist ein wertvoller Teil der Stadtgeschichte, und es freut uns, dass seine Verdienste nun auch sichtbar gewürdigt werden“, so  erste Vizebürgermeisterin Erika Buchinger (ÖVP) und zuständiger SPÖ-Stadtrat, zweiter Vizebürgermeister, Rainer Spenger.

Geschichte

Der Reckturm diente zunächst dem Schutz der Stadt und wurde ab dem Beginn der Neuzeit als Amts- und Gefangenenhaus genutzt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann man den Reckturm und die angrenzende Stadtmauer abzutragen. 1901/02 erreichte jedoch der Wiener Neustädter Kunsthistoriker Franz Staub, dass die Demolierungsarbeiten eingestellt wurden und begann mit der historisierenden Rekonstruktion des Turmes im Stil des 15. Jahrhunderts.

Seit 1993 ist im Reckturm ein kleines privat geführtes Waffenmuseum untergebracht, das von Josef und Gertraud Karlik seitdem geführt wird. Zu besichtigen sind unter anderem Schusswaffen von 1630 bis 1950 sowie historische Hieb- und Stichwaffen und Ausrüstungsgegenstände der k.u.k. Armee.

Die baulichen Projekte rund um den Turm sowie die angrenzende Stadtmauer wurden durch die Stadt Wiener Neustadt beauftragt und finanziert, kleinere Arbeiten durch den Wirtschaftshof umgesetzt. Eine Besichtigung ist nur nach Terminvereinbarung möglich.

Weitere Infos: www.tourismus-wn.at/reckturm-feuerwaffen-einst-und-jetzt

Die Ehrentafel

„Voller Wertschätzung ehrt die Stadt Wiener Neustadt Herrn Josef Karlik für sein herausragendes und jahrzehntelanges Wirken als ‚Turmherr‘ und Mäzen. Durch seine Verdienste erstrahlt der Reckturm als ein historisches Juwel!“

Das könnte dich auch interessieren

Festnahme eines Störenfriedes bei Kellerbrandeinsatz
Mordversuch im Zehnerviertel
Nächstes Jahr eröffnet Lilis Welt im Wiener Prater eine neue Hochschaubahn. Wenn man bei deren Namensgebung hilft, kann man tolle Preise gewinnen, an erster Stelle eine Mitfahrt bei der Premierenfahrt der Bahn. | Foto: Lilis Welt
2 9

Exklusives Gewinnspiel Wiener Prater
Die Familien-Hochschaubahn von Lilis Welt sucht Namen – und ihr könnt gewinnen!

Spaß für Groß und Klein mit der neuen Hochschaubahn von Lilis Welt im Wiener Prater. Noch sucht man nach einem Namen für die Bahn: Wer hier einen tollen Vorschlag macht, kann gewinnen! Sie wird in die Fußstapfen der alten Super 8 Bahn treten und verzaubert mit Lokomotivwaggons, die an die klassische Liliputbahn erinnern. Besonders gespannt dürfen jüngere Kinder auf die Eröffnung im Frühjahr 2027 sein, denn die Familien Hochschaubahn ist schon ab einer Körpergröße von 1 Meter geöffnet. Die Bahn...

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

UP TO DATE BLEIBEN

Aktuelle Nachrichten aus Niederösterreich auf MeinBezirk.at/Niederösterreich

Neuigkeiten aus Niederösterreich als Push-Nachricht direkt aufs Handy

Bezirksblätter auf Facebook: MeinBezirk.at/Niederösterreich

ePaper jetzt gleich digital durchblättern

Storys aus Niederösterreich und coole Gewinnspiele im wöchentlichen MeinBezirk.at-Newsletter


Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.