Aus für Islam-Zentrum am Flugfeld

Wolfgang Haberler vor der Baustelle am Flugfeld.
  • Wolfgang Haberler vor der Baustelle am Flugfeld.
  • hochgeladen von Peter Zezula

Die Bezirksblätter berichteten im April: Am Flugfeld wollte ein albanischer Verein ein Islam-Zentrum errichten. Für Gemeinderat Wolfgang Haberler schon damals politisch nicht vertretbar, da seiner Ansicht nach gerade am Flugfeld die "Parallelgesellschaften" ein ernstes Problem darstellen. Der "Kultur- und Sportverein" versuchte die alte Bäckerei in der Wöllersdorfer Straße umzubauen, was letztendlich in dem alten Haus auf baumaßnahmliche Probleme traf, die jetzt dazu führten, dass das Islam-Projekt endgültig scheiterte.
Magistrat-Dir.-Stv. Doris Burgemeister: "Es gab im März vom Verein eine Bauanzeige, jedoch hätte es einer Baubewilligung bedurft. Vorraum, Lager und Sanitärräume wurden in dem Zustand nicht bewilligt. Am 10. Mai kam es von unserer Seite zur Untersagung." Das Projekt ist geplatzt.
Ein weiteres "Kulturzentrum" räumt dieser Tage ebenfalls die Räumlichkeiten. In der Singergasse mietet sich jetzt stattdessen die Stadt ins Tschank-Haus ein und erweitert damit die Musikschulkapazitäten.

Richtiger Mix

Für Haberler ist damit der Kampf gegen die Parallelgesellschaften noch nicht beendet. "24 Prozent unserer Bevölkerung haben Migrationshintergrund. Integration ist eine Bringschuld", so der Listengemeinderat und Wohnungsbeirat, der verlangt: "Maßgeblich für gelungene Integration sind die Landessprache und auch das Annehmen gewisser Landessitten." Am Wohnungssektor achtet er auf den richtigen Mix, macht dabei bei der Wohnungsvergabe auch bei sogenannten "waschechten Neustädtern" keine Ausnahme: "Einen Flugfelder verpflanze ich nicht ins Ungarviertel."

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