16.05.2017, 11:32 Uhr

300. Geburtstag von Maria Theresia, Erzherzogin von Österreich, Königin von Ungarn und römisch-deutsche Kaiserin

Gemeinsame Kranzniederlegung am 14. Mai 2017 des Theresienfelder Gemeinderates zu Ehren ihrer Ortsgründerin Maria Theresia am Hauptplatz in Theresienfeld (v.l.n.r.) Ing. Matthias Dallinger, Vera Petri, Vize Bgm. Ingrid Klauninger, Bgm. Mag. Theodor Schilcher, Monika Schalek, Ottilie Becker, Ing. Josef Gaida und Walter Gall;
Theresienfeld: Hauptplatz/Kirche |

Feierlichkeiten zu Ehren der Ortsgründerin von Theresienfeld

Am 13. Mai 2017 legte eine feierliche Abordnung aus Theresienfeld in der Kaisergruft in Wien vor dem Sarkophag zu Ehren ihrer Ortsgründerin MARIA THERESIA (13. Mai 1717 bis 29. Nov. 1780) einen Kranz nieder! Anschließend folgte ein gemeinsamer Besuch der Nationalbibliothek inklusiver Führung der Sonderausstellung "Maria Theresia".

Kranzniederlegung in Theresienfeld

Am 14. Mai 2017 legte der Gemeinderat nach der heiligen Sonntagsmesse vor dem Maria Theresien-Denkmal am Hauptplatz in Theresienfeld ebenfalls einen Kranz nieder!

MARIA THERESIA,
REGENTIN VON ÖSTERREICH und MUTTER VON 16 KINDERN


Maria Theresia Walburga Amalia Christina von Österreich war eine Erzherzogin von Österreich (1740–1780), Königin von Ungarn und römisch-deutsche Kaiserin, die anstelle ihres Gatten Kaiser Franz I. die Regierungsgeschäfte führte.

Maria Theresia wurde am 13. Mai 1717 in Wien geboren und verstarb am 29. November 1780 ebenda.

Nach dem Tode ihres Gatten Franz I. Stephan 1765 trug Maria Theresia folgende Titel: Maria Theresia von Gottes Gnaden Römische Kaiserin Wittib, Königin zu Hungarn, Böheim, Dalmatien, Croatien, Slavonien, Gallizien, Lodomerien, etc. etc., Erzherzogin zu Österreich, Herzogin zu Burgund, zu Steyer, zu Kärnten und zu Crain, Großfürstin zu Siebenbürgen, Marggräfin zu Mähren, Herzogin zu Braband, zu Limburg, zu Luxenburg und zu Geldern, zu Württemberg, zu Ober- und Nieder-Schlesien, zu Mailand, zu Mantua, zu Parma, zu Piacenza, zu Guastala, zu Auschwitz und Zator, Fürstin zu Schwaben, gefürstete Gräfin zu Habsburg, zu Flandern, zu Tirol, zu Hennegau, zu Kyburg, zu Görz und zu Gradisca, Marggräfin des Heiligen Römischen Reiches, zu Burgau, zu Ober- und Nieder-Laußnitz, Gräfin zu Namur, Frau auf der Windischen Mark und zu Mecheln, verwitwete Herzogin zu Lothringen und Baar, Großherzogin zu Toskana.

Maria Theresias Sohn Joseph II. hatte den Leitsatz:
„Alles für das Volk; nichts durch das Volk“

Unter diesem Motto versuchte Joseph II. sein Reformprogramm durchzusetzen.

Maria Theresia realisierte bereits ab ca. 1750 sanfte säkulare Veränderungen.
Ihr freisinniger Sohn Kaiser Joseph II. wurde sogar zum Träger einer Reihe von freiheitlichen Vorstellungen.

Die kaiserliche Bürokratie der Habsburgermonarchie brachte einige liberale Reformen, wie das Toleranzpatent von 1781 (Religionsfreiheit) auf den Weg.

Der Josephinismus (Wiener und österreichische Form der rationalistischen Aufklärung), abgeleitet von Joseph II., gehört zu den freiheitlichen Traditionen, welche nicht nur für die katholische Aufklärung eine wichtige Funktion erfüllte, sondern bis heute noch nachwirken.

Die Reformen des Josephinismus ersparte Österreich eine Revolution im Sinn der Französischen Revolution, welcher der Terror der Jakobiner mit ihrer alles gleichmachenden Schreckensherrschaft und der Massenhinrichtungen von politischen Gegnern folgte.
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