13.09.2017, 16:21 Uhr

Bombendrohung in Wettlokal - 100 Stunden gemeinnützige Arbeit für Täter

Der Verurteilte muss gemeinnützige Arbeit leisten.

Wiener Neustadt. Ein 22-jähriger Lehrling machte am 5. März 2017 seinem Ärger Luft, die Admiral-Angestellte verständigte die Polizei.

Schlechtes Timing - wenn man das bei einer gefährlichen Drohung überhaupt sagen kann. Der Wiener Neustädter hatte am Vorabend (4. 3.) Zoff mit dem Sicherheitspersonal des Admiral-Wettbüros beim Bahnhof, diese Ungerechtigkeit wollte er am Abend darauf zumindest verbal loswerden. Also schrie er ins Telefon: "Jetzt geht die Bombe hoch!"

Die Angestellte war sensibilisiert, da es zu Beginn des Wonnemonats März mehrere Bombendrohungen in der Stadt - am Abend zuvor sogar im Kinocenter - gegeben hat. Durch den Vorfall mit dem Security kam die Polizei schnell dahinter, wer der Täter ist.
Vor Gericht war der vom Verein Morgenstern (heilpädagogische und sozialtherapeutische Begleitung für Kinder und Jugendliche) Betreute nach gutem Zureden von Richterin Birgit Borns geständig. "Ich habe einen Fehler gemacht", entschuldigte er sich schließlich bei der bedrohten Frau.

Das Urteil: 100 Stunden gemeinnützige Leistung in Zusammenarbeit mit dem Verein "Neustart". Rechtskräftig.

Die Story zur Bombendrohung im Wettbüro
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.