30.06.2017, 10:04 Uhr

E-Bus-Probebetrieb endet

E-Mobilitätsbeauftragter Gemeinderat Franz Hatvan, Stadtrat DI Franz Dinhobl, Bürgermeister Mag. Klaus Schneeberger, Buslenker Franz Haider und wnsks-Geschäftsführer Mag. Peter Eckhart

Bilanz: 6.500 Personen nutzten Service. Jetzt wird evaluiert.

WIENER NEUSTADT. Der Probebetrieb einer E-Buslinie durch die Wiener Neustädter Innenstadt wird wie geplant mit 30. Juni beendet. Nach rund 3 Monaten Laufzeit kann eine positive Bilanz gezogen werden: 6.500 Personen nutzten das innovative Angebot, mit einem Elektrobus durch die Innenstadt zu fahren, um die Einkäufe so bequemer zu erledigen. Alle Erfahrungswerte werden nun ausgewertet, um eine Entscheidung über einen allfälligen Regelbetrieb treffen zu können.

„Wir sind mit diesem Probebetrieb ganz neue Wege im öffentlichen Verkehr gegangen und waren die erste Stadt unserer Größenordnung, die damit einen innerstädtischen Akzent gesetzt hat“, so Bürgermeister Klaus Schneeberger und Stadtrat Franz Dinhobl zur E-Buslinie. Schneeberger und Dinhobl weiter: „Der Zuspruch der Bürgerinnen und Bürger war äußerst zufriedenstellend. Was die Linienführung, Art der Busse und den Taktfahrplan betrifft, werden die nächsten Wochen und Monate der Bewertung zeigen, in welche Richtung wir da weiter arbeiten können. Die Entscheidung über eine generelle Einführung einer innerstädtischen E-Buslinie soll aber sehr zeitnah erfolgen, da auch die Produktion der Busse eine gewisse Vorlaufzeit hat.“

Die E-Buslinie – Bilanz & Ausblick
Kostenloser Probebetrieb von 20. März bis 30. Juni
Die E-Busse fuhren von Montag bis Freitag, von 9 bis 18 Uhr, vom Hauptplatz über die Brodtischgasse in die Bahngasse, über den Bahnhofsplatz zur Kollonitschgasse, den Ring und die Herrengasse auf den Domplatz, querten über die Domgasse die Wiener Straße und fuhren dann über die Grazer Straße und Grübelgasse wieder auf den Hauptplatz.
Im Laufe des Probebetriebs wurden drei Bus-Marken getestet:
Sileo – deutsches Produkt
SOR – tschechisches Produkt
Rampini – italienisches Produkt
Insgesamt wurden rund 6.500 Personen befördert.
Nun werden die Ergebnisse und Erkenntnisse mit der E-Mobilitätsgruppe der „ecoplus“ und der NÖ Landesregierung bewertet und analysiert.

Wichtige Punkte sind die Auswahl des passenden Fahrzeugs und der richtigen Streckenführung.
Parallel erfolgen Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund OST Region und dem Land NÖ über die Finanzierung und Aufnahme in das Tarifsystem des VOR.
Davon hängt die definitive Entscheidung über eine fixe Einführung der innerstädtischen E-Buslinie ab.
Fällt die Entscheidung positiv aus, wird ein Elektrobus für den Verkehrsbetrieb bestellt. Die Lieferzeit dafür beträgt 10-12 Monate.
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