15.10.2014, 10:01 Uhr

Stadiongipfel: Wiener Neustadt verhandelt mit Land

Rainer Spenger, Horst Karas, Bernhard Müller (v.l.) bei der Präsentation ihres Sportanlagenprojektes.
Wiener Neustadt: Rathaus |

Zum Bau einer neuen Sportstätte fehlt nur noch die "Kleinigkeit" von rund 1,5 Millionen Euro.

"Wenn uns ein durchdachtes, zukunftsweisendes Projekt präsentiert wird, kann ich schon jetzt versprechen, Wr. Neustadt mit bis zu einem Drittel der Investitionskosten zu unterstützen", lässt Sport-Landesrätin Petra Bohuslav verlauten.
Die Zeichen vor dem Stadiongipfel (Mittwoch im Büro Bohuslav) standen also auf "Versöhnung", auch wenn die unterschiedlichen Auffassungen nicht darauf schließen lassen.
- SP-Sportstadtrat Horst Karas verfolgt das ehrgeizige Bauprojekt einer "multifunktionalen Sportanlage", die am Westrand der Stadt nicht nur Fußball- sondern alle Sportvereine zusammenführen soll, im Landesbüro spricht man hingegen von einem reinen Fußballstadion ("andere Pläne wurden uns noch nicht vorgelegt").
- Das Land sagte bereits eine Drittelfinanzierung der Kosten von rund 9 Millionen zu, die Stadt spricht von mindestens der Hälfte. "Sonst ist das Projekt gestorben", so Sportsprecher Rainer Spenger.
- Das Land verlangt einen klaren Finanzierungs- und Bauplan, seitens der Stadt wird es dies in konkreter Form noch nicht geben ("wir geben keine 300.000 Euro für einen Businessplan aus").
Ende Oktober soll dann die Bevölkerung über das Projekt entscheiden.
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