Wolfsberg
Geschäfte füllen gratis Wasser nach

Gemeinderätin Susanne Dohr mit Marktleiterin Ulrike Zippusch und Gemeinderat Reinhard Stückler (von links) im Wolfsberger Altstadtmarkt
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  • Gemeinderätin Susanne Dohr mit Marktleiterin Ulrike Zippusch und Gemeinderat Reinhard Stückler (von links) im Wolfsberger Altstadtmarkt
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  • hochgeladen von Petra Mörth

Wolfsberg setzt als erst dritte Stadt in Österreich die "Refill"-Initiative um.

WOLFSBERG. "Wasser darf fließen, Geld nicht", erklärt Gemeinderätin Susanne Dohr (Die Grünen) den ursprünglich aus der englischen Stadt Bristol stammenden "Refill"-Gedanken.

Einstimmig beschlossen

Der Wolfsberger Gemeinderat stimmte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig einem Antrag der Grünen zur Reduzierung von Plastikmüll durch die Möglichkeit, Trinkwasserflaschen in Wolfsberger Geschäften kostenlos nachfüllen zu können, zu. "Damit Durstige nicht eine neue Plastikflasche mit Wasser kaufen müssen und somit den Berg an Plastikmüll vergrößern, wurde das Projekt ,refill‘ ins Leben gerufen", schildert sie die Idee in der WOCHE Lavanttal weiter. Ein blauer Aufkleber, dessen Kosten die Stadtgemeinde Wolfsberg übernimmt, kennzeichnet die freiwillig teilnehmenden Geschäfte als kostenlose Nachfüllstation für Trinkwasser.

Drei Teilnehmer

"Die erste fixe Zusage für die Teilnahme kam vom Altstadtmarkt am Hohen Platz", freut sich Dohr, die auf das Café Cafino und das Haus der Region als weitere Nachfüllstationen hinweist. Als Ansprechpartner für interessierte Geschäftsleute fungiert Eva Schatz vom Stadtmarketing Wolfsberg.
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Zur Sache:

"Refill" bedeutet kostenloses Nachfüllen von Wasser in Geschäften, die sich freiwillig dazu bereit erklären.
Ein Aufkleber mit einem blauen Wassertropfen weist am Eingang des Geschäftes auf die sogenannten "refill stations" hin.
Wolfsberg ist nach Graz und Wien erst die dritte Stadt in Österreich, die kürzlich im Gemeinderat einstimmig die Umsetzung der "Refill"-Initiative beschlossen hat.
Neben dem Altstadtmarkt haben das Café Cafino und das Haus der Region bereits ihre ehrenamtliche Teilnahme erklärt.
Das Ziel des aus Großbritannien auf Mitteleuropa übergeschwappten "Refill"-Gedankens ist die Vermeidung von Plastikmüll.

Mehr zum Thema "Leben mit Wasser" finden Sie hier.

Gemeinderätin Susanne Dohr mit Marktleiterin Ulrike Zippusch und Gemeinderat Reinhard Stückler (von links) im Wolfsberger Altstadtmarkt
So ähnlich wird der Sticker für Wolfsbergs Geschäfte aussehen

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