Kernecker: "Keine Notwendigkeit Hasen zu jagen"

Bezirksjägermeister Gottfried Kernecker.

BEZIRKSBLÄTTER: Derzeit ist die Zeit der Treibjagden. Wie sieht die Lage im Bezirk Zwettl aus?
GOTTFRIED KERNECKER: "Treibjagden, darunter verstehen wir Jagden auf sogenanntes Niederwild, also Hasen oder Fasane, finden im Bezirk Zwettl so gut wie nicht mehr statt. Diese sind einerseits nicht mehr notwendig und stoßen andererseits in der Bevölkerung auf wenig Verständnis."
Das heißt im Umkehrschluss, dass auf Reh und Co sehr wohl aktive Jagden durchgeführt werden?
"So ist es. Diese werden Riegeljagden genannt und werden aufgrund der sehr hohen Effizienz nach wie vor durchgeführt. Jedoch halten sie sich mit rund zehn an der Zahl ebenfalls bereits in einem sehr geringen Ausmaß. Man muss hier bedenken, dass der Jäger lange ansitzen muss, um vielleicht einen Abschuss zu erreichen. Eine Riegeljagd sorgt hier für mehr Erfolg. Wir haben das Schwarzwild zwar derzeit gut im Griff, müssen hier jedoch unbedingt dranbleiben."
Kurz noch zum Thema Wildschweine: Wie sind die aktuellen Schäden im Bezirk?
"Derzeit sieht es danach aus, dass wir uns im Durchschnitt der letzten Jahre bewegen. Schäden, wie sie aktuell auftreten, sind im Herbst leider Routine."

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