Kulturgut
Teufelskirche in Wetzlas soll vor Verfall gerettet werden

Foto: R. Zappe
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Die Eigentümer arbeiten aktuell mit Fachfirmen und dem Bundesdenkmalamt an der Rettung der Teufelskirche bei Wetzlas in der Gemeinde Pölla.

PÖLLA. Seit über einem Jahr setzt sich Rudolf Zappe als geprüfter Heimatforscher der Oberösterreichischen Akademie der Volkskultur und jahrzehntelanger Waldviertel-Fan für den Erhalt der Teufelskirche ein. Zwischen der vorbildlich erhaltenen und gepflegten Ruine Dobra und dem Schloss Wetzlas führt ein kurzer Wanderweg zur sogenannten Teufelskirche. Bei dieser handelt es sich um ein bemerkenswertes Objekt in Form eines achteckigen turmartigen Baus, erbaut etwa Mitte bis Ende des 19. Jahrhunderts. "Damals wurde es wahrscheinlich als Jagd- beziehungsweise Gartenpavillon oder Lusthaus genutzt", so Zappe.

Sanierungskonzept kommt

"Mittlerweile befindet sich die Teufelskirche in einem geradezu ruinösen Zustand und eine rasche Sanierung wäre dringend angeraten", schrieb Norbert Gauss vom Bundesdenkmalamt in „denkmal Band 07“ aus dem Jahr 1990! Nun soll es tatsächlich endlich so weit sein, denn Alexander Warringer, Geschäftsführer der zuständigen Windhag Betriebs- und Verwaltungs GmbH, klärt auf BezirksBlätter-Anfrage auf: "Es wird seitens der Windhag Stipendienstiftung für NÖ an einem Sanierungskonzept in Abstimmung mit dem Bundesdenkmalamt und diversen Fachfirmen gearbeitet."

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