09.09.2016, 09:51 Uhr

Trinkwasser und Strom trotz "Blackout"

Um für einen längeren Stromausfall, sowie einem "Blackout" der Braunauer Wasserversorgung, gewappnet zu sein, kooperierten die Stadtgemeinde Braunau und die Freiwillige Feuerwehr Haselbach. Es wurde ein mobiles Stromaggregat inklusive Zugfahrzeug angeschafft.

BRAUNAU. Da auch die Stadt Braunau nicht vor einem längeren Stromausfall gefeit ist, hat man sich vorbeugend mit etwaigen Notsituationen befasst und dementsprechend Vorkehrungen getroffen. Kommt es zu einem sogenannten "Blackout", muss dafür gesorgt werden, dass die lokale Infrastruktur bestehen bleibt. Zudem muss das Trinkwasser fließen.

Feuerwehren spielen in diesen Katastrophenfällen eine sehr wichtige Rolle. Die Stadt Braunau hat deswegen eine Kooperation mit der Feuerwehr angestrebt, um Lösungen zu erarbeiten. Da in diesem Szenario insbesondere Elektrotechnik-Kenntnisse benötigt werden, entschied man sich letztendlich für die Feuerwehr Haselbach, da diese eine große Zahl an Elektrikern zu ihren Mitgliedern zählen darf. Zur Trinkwasserversorgung ist ein speziell an die Leistung der Wasserpumpen angepasstes Notstromaggregat von Nöten. Zudem wurde nun eine mobile Beleuchtungs- und Notstromanlage mit einer Nennleistung von 150 kVA angeschafft. Diese sind bei der Feuerwehr Haselbach stationiert. Sie ist für eine jederzeitige Einsatzbereitschaft verantwortlich. Zudem müssen die Mitglieder regelmäßig Schulungen und Übungen veranstalten, um einen optimalen Ausbildungsstand zu garantieren.

Um das Gerät sicher und schnell zu den Einsatzorten bringen zu können, entschied man sich dafür, ein separates Zugfahrzeug anzuschaffen. Um weitere Ausrüstungen transportieren zu können, wurde nach einem Fahrzeug gesucht, welches neben einer großen Ladefläche auch einen Allradantrieb und eine entsprechende Wendigkeit verfügt. Die Wahl fiel somit auf einen Pickup der Marke VW – Amarok.

Da das Fahrzeug von der Feuerwehr auch zu anderen Zwecken eingesetzt werden kann und unter anderem der Erhöhung der Schlagkraft der Wehr dient, entschied sich die Feuerwehr dazu, die Gemeinde beim Kauf finanziell zu unterstützen. Sie beteiligten sich bei den Anschaffungskosten mit einem Betrag von 21.000 Euro.

Fotos: FF Haselbach
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