26.04.2016, 00:00 Uhr

Mehr Platz für die Sportler

Spatenstich in Kapfenberg: Anfang Mai starten die Bauarbeiten für das KSV-Sportlerhaus in der Viktor Kaplan-Gasse.

Der KSV lud am Montag zum Spatenstich für das neue Sportlerhaus in der Viktor Kaplan-Straße.

Es war windig und kalt, deshalb fiel der Spatenstich für das neue KSV-Sportlerhaus am vergangenen Montag auch kurz und bündig aus. Günter Krenn begrüßte als KSV-Obmann die Ehrengäste, darunter Landesrat Johann Seitinger, Landesrat Jörg Leichtfried und Bürgermeister Manfred Wegscheider sowie das Architektenduo von ".tmp architekten graz".

Technische Daten
Baumeister Wolfram Sacherer von der Wohnbaugruppe Ennstal übernahm dann den technischen Part: "Wir werden hier in der Viktor Kaplan-Straße 12 unter Verwendung von Wohnbaufördermitteln ein neues Sportlerhaus mit insgesamt 68 Betten errichten. Gesamtkostenpunkt: rund 5 Millionen Euro."
Im neuen Heim wird es auf einer Gesamtfläche von rund 2.400 m² insgesamt 22 Wohneinheiten mit zwei bis sechs Zimmer geben, dazu Gemeinschaftsflächen sowie einen Freizeit- und Seminarraum. Geplanter Baubeginn für das neue Gebäude ist im Mai. In rund 17 Monaten sollen dann sowohl der Abriss des bestehenden, als auch der Bau des neuen Gebäudes über die Bühne gehen. "Wir rechnen damit, im September 2017 Eröffnung feiern zu können", so Sacherer.

Fußball macht Spaß
Bürgermeister Manfred Wegscheider freut sich schon auf ein Haus, das "alle Stückl'n spielen wird." Und in Richtung KSV-Trainer Kurt Russ: "Ich muss mich wirklich einmal bedanken, denn Fußball macht uns in Kapfenberg wieder Freude."
Landesrat Johann Seitinger ist es wichtig, dass hier leistbares Wohnen für junge Menschen geboten wird. "Wir stellen 1,2 Millionen Euro an Förderungen zur Verfügung, da muss es schon was Tolles für die Jugend werden. Ich bin überzeugt, dass wir hier in wenigen Monaten ein großartiges Sportlerwohnheim stehen haben werden."

In zweifacher Mission
In zweifacher Funktion äußerte sich Landesrat Jörg Leichtfried: "Ich verspüre heute ja eine doppelte Freude: einerseits als Sportlandesrat, andererseits aber auch als Landesrat für erneuerbare Energie. Ich finde es enorm wichtig, dass man jungen Menschen die Möglichkeit gibt, Sport auszuüben. Denn die Steiermark hat, was den Spitzensport betrifft, ohnehin Aufholbedarf."
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