18.04.2016, 12:31 Uhr

Winzer vom Eisenberg DAC vergleichen sich mit Eruptionswinzern

Die Winzer von Eisenberg und Eruption mit ihren Obleuten und Bgm Niggas & Gästen
Lannach: Eisenberg trifft Vulkanland in der Steinhalle |

„Der Genießer hatte die Qual der Wahl“

„Der Genießer hatte die Qual der Wahl“, denn es war beileibe nicht einfach Qualitätsunterschiede zwischen den beiden Regionen, die von 17 „Eisenberg DAC Winzern“ und 7 „Eruptionswinzern“ beim Rotweinsymposium am Samstag, 16. April in der Steinhalle repräsentiert wurden, festzustellen.
Es war dies der erste direkte Vergleich zwischen Eruptions Winzern aus dem Vulkanland und den „Eisenbergern“ aus dem Südburgenland und diese Verkostung hatte es in sich.
Sowohl der ObmannStv aus Eisenberg Mathias Jalits, Winzer aus Badersdorf , als auch der neue Eruptionsobmann Daniel Pfeifer aus St. Anna am Aigen konnten mit ihren Weinen bei den interessierten Gästen punkten.
Obmann Jalits: „ Das südliche Burgenland und der Blaufränkisch sind seit jeher ein perfektes Paar, und wenn sie gemeinsam auftreten, dürfen sie nun stolz das Prädikat „Eisenberg DAC“ auf dem Etikett tragen, während alle anderen Weine aus dieser Region „Burgenland“ als Herkunft angeben. Ganz im Süden des Burgenlandes liegt ein Gebiet, dessen wellige Hügel und steile Hänge mit Reben bepflanzt sind, während die Kuppen oft Laub- und Tannenwälder krönen. Hier treffen das kontinentale und das mediterrane Klima aufeinander, der Osten geht in den Süden über, Landschaften, Klimazonen und Kulturen vermengen sich zu einem Unikat, das still und oft verschlossen wirkt. Das Gebiet ist von zahllosen Grünnuancen geprägt, von abwechslungsreichen Geländewellen, stillen Orten und charakterstarken Menschen. Von den 498 ha Rebfläche des Gebiets fallen rund 180 ha auf den Blaufränkisch. Ausgehend von der prägnantesten Erhebung der Region wurden die Rotweine des Südburgenlandes seit jeher als „Eisenberger“ bezeichnet, und man dachte dabei an mineralische, erdige Blaufränkisch mit einer ganz eigenen Pikanz, die in dieser Art nirgendwo sonst auftritt.
Obmann Pfeifer versteht sich mit den 7 Eruptionswinzern als kulinarischer Botschafter des Vulkanlandes: „Das Steirische Vulkanland verdankt seinen Namen den vielen Vulkanen, die vor Jahrmillionen das letzte Mal aktiv waren und dabei die Landschaft bis heute prägten. Aus der Kraft dieser vulkanischen Erde schöpfen sieben engagierte Winzer das Potenzial für große Weine; unter der gemeinsamen Dachmarke „Eruption“ füllt jeder Winzer nur den besten Wein des Hauses in die Flasche. Das „E” am Flaschenhals steht für pure Lebensfreude, Genuss und Eleganz. Die Reben aus vulkanischen Böden verleihen dem vinophilen Botschafter einen ganz besonderen Charakter. Individueller Lagencharakter und persönliche Ausbauweisen prägen sowohl die weißen als auch die roten Eruptionsweine. Harmonie zwischen Finesse und Körper sowie Langlebigkeit und Trinkvergnügen sind hierbei oberste Gebote.
Bgm Josef Niggas war von den Weinen – ebenso wie Kulturausschussobmann Martin Niggas oder Weinkenner wie Michael Lang, RB Schilcherland Chef Johann Schmölzer etc. - hin- und hergerissen und streute - namens der Genießer- sowohl den Winzern, als auch Winzerinnen Blumen in Bezug auf die Vielfalt und die Qualität der Weine.
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Michael Lang aus Deutschlandsberg | 18.04.2016 | 17:47   Melden
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