06.06.2016, 17:04 Uhr

Auf und Ab am südburgenländischen Arbeitsmarkt

Im Bezirk Güssing steigt die Arbeitslosenzahl, im Bezirk Jennersdorf sinkt sie.

Arbeitslosigkeit ruft Parteien mit Rezepten auf den Plan

Die Entwicklung der letzten Monate auf dem Arbeitsmarkt setzt sich fort. Im Bezirk Güssing steigt die Zahl der Arbeitslosen weiter, im Bezirk Jennersdorf sinkt sie.

Im Mai registrierte das Arbeitsmarktservice im Bezirk Jennersdorf 536 Menschen ohne Arbeit. Das waren um 30 Personen bzw. 5,3 % weniger als im Mai 2015. Im Bezirk Güssing stieg die Zahl der Arbeitslosen um 37 (+ 4,7 %) auf 827.

Die Arbeitsmarktsituation ruft auch die Parteien auf den Plan. Soziallandesrat Norbert Darabos (SPÖ) will die Zahl der ausländischen Beschäftigten senken, indem die EU-Entsenderichtlinie geändert wird, um "eine Änderung bei der Freizügigkeit am Arbeitsmarkt zu erwirken". Die Finanzpolizei solle aufgestockt, Zutrittskontrollen auf Baustellen mit einem Umsatzvolumen von mehr als einer Million Euro ermöglicht werden.

Bundesrätin Marianne Hackl (ÖVP) vermisst eine Offensive für Breitband-Internet im Südburgenland und Maßnahmen für leistbares Wohnen.

LAbg. Bernhard Hirczy (ÖVP) fordert mehr Geld für regionale Beschäftigungsmaßnahmen und Intensivausbildungen für Facharbeiter.

Frauenlandesrätin Verena Dunst (SPÖ) möchte eine "bestmögliche Kooperation zwischen der Landesregierung und der Wirtschaft".
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