18.03.2016, 07:57 Uhr

JUNIORS Hartberg mit eigener Philosophie

Hartbergs Nachwuchschef Helmut Kammel ist für den fußballerischen Werdegang von 250 Nachwuchskicker zuständig. (Foto: KK)
Vor Jahren schon hat sich der TSV Hartberg und der USV Hartberg Umgebung zu einer Spielgemeinschaft zusammengeschlossen und vor zwei Jahren kam auch noch der TUS Greinbach dazu, um jungen Menschen die Möglichkeit zu geben sich sportlich, in diesem Fall, fussballerisch zu betätigen und sich einer sinnvollen Freizeitbeschäftigung zu widmen.

Zusammenarbeit mit Schulen
Vor allem im Kinderfussball bei den Minis bis zur U12 sollen Spiel und Spaß nicht zu kurz kommen, aber auch Kameradschaft, Rücksichtnahme, Umgang mit dem anderen und Integration sollen vermittelt werden.
"Unser erklärtes Ziel ist die Ausbildung der Jugendlichen von der U13- bis zur U17 zu Spielern für die jeweiligen Kampfmannschaft ihrer Vereine auszubilden, es soll aber auch das Interesse anderer Vereine geweckt werden. Ein wesentlicher Faktor dieser Ausbidlung ist sicherlich die Zusammenarbeit mit den Schulen wie BG/BRG Hartberg und der Neuen Sport Mittelschule Rieger", sagt der sportliche Leiter der Juniors Hartberg Helmut Kammel.

Ausbildungsphilosophie in drei Phasen
Mittlerweile befinden sich im neuen Ausbildungsmodell der JUNIORS Hartberg rund 250 Kinder, die in insgesamt 13 Nachwuchsteams aufgeteilt sind.
Die neue Ausbildungsphilosophie des TSV Hartberg lässt sich in drei Phasen untergliedern. In der ersten Phase befinden sich die Kinder von den Minis bis zur U12. In dieser Phase wird sehr viel Wert auf eine ganzheitliche, technische sowie koordinative Ausbildung gelegt. Die zweite Phase umfasst die Altersstufen der U13 bis zur U16. Hier werden die Kinder hinsichtlich der Spielidee des Vereins trainiert. Ihnen wird somit das Rüstzeug im technisch-taktischen Bereich, aber auch in Sachen Athletik und Mentalität mitzugeben, damit sie an die Spielidee der KM I herangeführt werden
In der letzte Phase befinden sich die Jugendlichen in den Altersstufen U17 bis zu den Amateuren, wo sehr viel Wert darauf gelegt wird , die Jugendlichen an den Erwachsenenfußball zu gewöhnen, sowie auf die Anforderungen, die an einen Profifußballer gestellt werden, vorzubereiten.
Als Qualitätssicherer fungiert hierbei der Sportdirektor Philipp Semlic (UEFA A-Lizenz), sowie die Sportllichen Leiter des Nachwuchses Helmut Kammel und Wolfgang Haspl.

Beste Ausbildung der Nachwuchstrainer
Ein bekanntes Sprichwort besagt: „Stillstand ist Rückschritt!“, daher versuchen alle Trainer des Vereins durch interne Fortbildungen, sowie Fortbildungen und Trainerausbildungen des ÖFB auf dem neusten trainingswissenschaftlichen Stand zu sein. "Wir wollen modernen Fußball bieten, für den die Zuschauer gerne in das Stadion kommen, der offensiv ausgerichtet ist und in allen Phasen des Spieles sehr aktiv und intensiv bestritten wird. Wir schauen sehr zuversichtlich in die Zukunft, denn wenn man sieht, dass im Kader unserer KM I bereits 10 Spieler stehen, die aus dem „eigenen Stall“ kommen und in der KM II 90% aller Spieler unsere Nachwuchsabteilung durchlaufen haben, deshalb kann der TSV Hartberg sehr positiv und optimistisch in die Zukunft blicken", erklärt Helmut Kammel.
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