15.03.2016, 15:57 Uhr

6. Kammerkonzert: ]W[ ENSEMBLE

Wann? 18.03.2016 20:00 Uhr

Wo? Tiroler Landeskonservatorium, Paul-Hofhaimer-Gasse 6, 6020 Innsbruck AT
Innsbruck: Tiroler Landeskonservatorium | Programm:

ERWIN SCHULHOFF
Divertissement für Oboe, Klarinette und Fagott

LUDWIG VAN BEETHOVEN
Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur op. 16

FRANCIS POULENC
Trio für Oboe, Fagott und Klavier FP 43

WOLFGANG AMADEUS MOZART
Quintett für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott Es-Dur KV 452


„Das Beste, was ich noch in meinem Leben geschrieben habe.“ Es war ein Lob von kompetentester Stelle, das für Mozarts Quintett für Klavier und vier Bläser Es-Dur ausgesprochen wurde – denn wer, als Wolfgang Amadeus Mozart selber, konnte besser die Qualität seiner Werke einschätzen. Als er dieses Urteil in einem Brief an seinen Vater abgab, hatte er bereits gut 400 großartige Werke komponiert. In dem Quintett scheint all seine Kunst fokussiert zu sein. Vom Besten ist auch die Besetzung des ]W[ Ensembles, hinter dessen etwas trockenem Namen sich ein spanisch-französisches Bläserquartett und der englische Pianist Nicholas Rimmer verbergen. Rimmer tritt als Kammermusiker, Solist und Liedbegleiter beim Schleswig Holstein Musikfestival, beim Kammermusikfest Lockenhaus, in der Berliner Philharmonie und in der Londoner Wigmore Hall auf. Der aus Spanien stammenden und als Soloklarinettistin u. a. mit der Staatskapelle Dresden musizierenden Laura Ruiz Ferreres wurde vom deutschen Magazin „Fonoforum“ bescheinigt, Nachfahrin einer großen Klarinettentradition der Brahms-Zeit zu sein: „Das klingt ausnahmslos bezaubernd schön und spielerisch-elegant.“ Der Oboist Lucas Macias Navarro, Schüler von Heinz Holliger und Solooboist des Concertgebouworkest Amsterdam, der Hornist José Miguel Asensi Martí und der noch von Claudio Abbado geförderte und bevorzugte Fagottist Guilhaume Santana zählen ebenfalls zur europäischen Bläser-Elite. Mozarts Lieblingswerk kombinieren sie mit Beethovens Quintett, das nahtlos an Mozart anknüpft, und mit zwei köstlichen Trios der klassischen Moderne von dem Pariser Francis Poulenc und dem Prager Erwin Schulhoff.
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