19.09.2016, 20:06 Uhr

Tirol als Start-Up-Hotspot etablieren

Landeshauptmann Günther Platter ist unter dem Motto „Tirol 2030“ in allen Bezirken bei den Menschen vor Ort unterwegs. „Wir wollen eine langfristige und nachhaltige Perspektive für unser Land mit den Tirolerinnen und Tirolern diskutieren und Antworten auf Zukunftsfragen und Herausforderungen geben – unabhängig von Wahlterminen und Schlagzeilen“, betont der Landeshauptmann bei seinem Innsbruck-Tag.

Potentiale wecken, Wirtschaftsstandort stärken.


Die fortschreitende Globalisierung und der digitale Wandel werden unsere Wirtschaft und Gesellschaft in den nächsten Jahrzehnten prägen. Das Land Tirol und die Landeshauptstadt Innsbruck bringen alle Voraussetzungen mit, um von diesen Trends zu profitieren.

Die zentralen Faktoren dabei sind für LH Platter Bildung, Wissenschaft, Forschung und Entwicklung. „Wir haben hervorragende Bildungseinrichtungen und Universitäten, die in vielen Bereichen zur Weltspitze zählen. Es liegt an der Politik, den ambitionierten Ideen und Visionen zur wirtschaftlichen Umsetzung zu verhelfen und dieses riesige Potential auszuschöpfen. Unter der Federführung von Wirtschaftslandesrätin Patrizia Zoller-Frischauf wurde mit STARTUP.TIROL Ende August eine neue Initiative ins Leben gerufen. Bestehende Akteure bündeln dabei ihre Kräfte, um eine hohe Zahl wachstumsstarker Startups in Tirol zu etablieren“, so Landeshauptmann Platter, für den dabei insbesondere die Stadt Innsbruck als Studentenstadt mit hoher Lebensqualität und digitaler Infrastruktur eine Schlüsselrolle spielt.

VP-Stadtparteiobmann und amtsführender Stadtrat Franz X. Gruber betont „Unser Ziel ist es, dem Abfluss von Knowhow aus der Landeshauptstadt entgegenzuwirken und vor allem Absolventinnen und Absolventen der Innsbrucker Hochschulen und Universitäten eine attraktive Zukunftsperspektive vor Ort zu bieten. Wir fordern, dass die Stadt Innsbruck für Start-ups und angewandte Forschungsinitiativen kostengünstige Flächen und Räumlichkeiten zur Verfügung stellt. Somit entstehen hoch qualifizierte Arbeitsplätze in innovativen Jungunternehmen. Im nächsten Stadtbudget muss genau darauf auch ein Schwerpunkt gelegt werden“.

Platter und Gruber unisono: „Gemeinsam möchten wir es schaffen, Innsbruck und Tirol zum Start-Up-Hotspot zu machen!“

Offensive für leistbares Wohnen fortsetzen


Innsbruck erlebt derzeit die größte Wohnbauoffensive seit den Olympischen Spielen 1976. „Wohnraum ist in Innsbruck ein besonders wertvolles Gut. Wir brauchen deshalb in Innsbruck eine konsequente Fortsetzung der Wohnbauoffensive, um frühzeitig leistbaren Wohnraum für die wachsende Innsbrucker Bevölkerung sicherzustellen. Dazu gehören neben dem Campagnereiterareal auch neue Wohngebiete in Hötting-West und kleinere strukturierte Projekte in fast allen Stadtteilen“, betont Wohnstadtrat Andreas Wanker. Die gemeinnützigen Wohnbauprojekte erfolgen partnerschaftlich mit dem Land Tirol.

„Außerdem wird die Stadt Innsbruck einen besonderen Schwerpunkt auf studentisches Wohnen legen. Ein von allen Gemeinderatsparteien gemeinsam getragener Antrag sieht die Entwicklung von 1.500 neuen Studentenheimplätzen vor und beinhaltet das Bekenntnis auch städtische Grundflächen und Finanzmittel dafür zu verwenden. Darüber herrscht über alle Parteigrenzen hinweg Konsens“, so Wanker.

„Die Förderungen im Wohnbereich, wie Investitionen in barrierefreies Wohnen, nachträglicher Lifteinbau oder die Nasszellenförderung werden intensiv fortgesetzt. Wir wollen den Menschen ermöglichen, auch im Alter so lange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben“, so Wanker.

Gemeinsame Projekte umsetzen


Innsbruck investiert derzeit viel in notwendige Infrastrukturprojekte. „Viele Projekte werden partnerschaftlich mit dem Land umgesetzt. Die neue Straßenbahn ist das wichtigste Mobilitätsprojekt in Innsbruck für Jahrzehnte, das Haus der Musik wird die Tiroler Landeshauptstadt auf eine neue kulturelle Ebene heben und der MCI-Neubau ist eine unverzichtbare Investition in den Bildungsstandort. Stadt und Land ziehen dabei an einem Strang – insbesondere was auch die finanzielle Beteiligung betrifft“, berichtet Gruber. „Darüber hinaus investiert das Land mit den Tirol Kliniken bis 2017 allein in Innsbruck 137 Mio. Euro zusätzlich zu den 150 Mio. Euro im Bereich des Hochbaus, darunter die großen Projekte MCI und Haus der Musik“, berichtet LH Platter abschließend.
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