15.06.2016, 08:40 Uhr

UVP: Die Macht der "großen Unbekannten"

Melanie Haberl, mhaberl@bezirksblaetter.com
Welche zeitlichen Auswirkungen UVP-Verfahren auf Bauprojekte haben können, zeigt sich bei der geplanten Erweiterung des TIWAG-Innkraftwerks in Kirchbichl: Ganze drei Jahre hat sich hier die Umweltverträglichkeitsprüfung in die Länge gezogen. Anstelle einer Fertigstellung im Jahr 2017 kann nun um diese Zeit erst mit dem Bau begonnen werden. Und das bei einem umweltfreundlichen Projekt einer landeseigenen Gesellschaft. Spannend wird es also, wenn man ein paar Kilometer innaufwärts nach Wörgl blickt: Beim angedachten Hochwasserdamm wurde zwar seitens der Landespolitik bereits verkündet, dass es keiner UVP bedarf, jedoch hat sich in dieser Causa schon mehrmals alles geändert. Bleibt also zu hoffen, dass – wenn es einmal so weit sein sollte – die UVP wirklich ausbleibt. Denn sonst könnten die Wörgler beim ohnehin bereits verzögerten Hochwasserschutz noch länger zum Warten "verdammt" sein...
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